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In diesen Skigebieten trainieren die Profis im Sommer

Als Redakteurin bei Skigebiete-Test habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht: Seit September 2016 bin ich leitend für den Content auf Deutschlands größtem Wintersportportal zuständig. Die Berge faszinieren mich seit jeher und auf Skiern bin ich zum ersten Mal im Kindergarten gestanden. Absolut infiziert bin ich zudem mit dem Weltcup-Virus und verpasse im Winter nur selten Alpin-... Mehr erfahren

aktualisiert am Aug 1, 2019

Während manche noch ihren Sommerurlaub genießen, sind die ersten Weltcup-Profis bereits wieder ins Schneetraining gestartet. Auf Instagram, Facebook und Co. berichten sie fleißig über ihre ersten Schwünge auf Schnee. Wir haben mal zusammengetragen, wo die Athleten in den letzten Tagen so unterwegs waren.

Stilfser Joch in Italien

Einer der beliebtesten Trainingsorte ist das Sommerskigebiet am Stilfser Joch in Südtirol. Bereits ab 7 Uhr morgens ziehen hier die Profis ihre Schwünge zwischen den Toren. Neben den italienischen Skistars wie Peter Fill haben sich im Juli auch die deutschen Speed-Spezialisten dort vorbereitet. Hier ein Video von Josef Ferstl bei seiner Trainingseinheit am Passo Stelvio. Ferstl hatte im Januar mit dem Super-G-Sieg in Kitzbühel den größten Erfolg seiner Karriere geholt.

Aufgrund der vielen Schneefälle im Mai und Juni sind die Bedingungen am Stilfser Joch heuer noch deutlich besser als in den vergangenen Jahren. Zwar hat die Schneedecke unter den warmen Temperaturen im Juli gelitten, ist aber noch immer über 200cm hoch.

Übrigens: Im Trainingslager der deutschen Nationalmannschaft waren auch Streif-Sieger Thomas Dreßen und seine Teamkollege Andreas Sander mit dabei, die nach Kreuzbandrissen wieder fit sind.

>> Kader der Weltcupteams für 2019/20 anzeigen

Zermatt und Saas Fee in der Schweiz

Die Auswahl zwischen zwei Sommerskigebieten haben Trainingsteams im Wallis in der Schweiz. Sowohl in Zermatt als auch in Saas-Fee liegt aktuell noch jede Menge Schnee auf den Gletschern. Für die Profis heißt es aber früh aufstehen, denn die Skipisten sind nur vormittags geöffnet. In der vergangenen Woche ist hier unter anderem das Schweizer Weltcupteam ins Schneetraining gestartet:

>> Artikel: Sommerskifahren am Gletscher in Saas-Fee

>> Artikel: Pistenspaß im Sommer-Skigebiet in Zermatt

Mölltaler und Hintertuxer Gletscher in Österreich

Die kurzen Anfahrtswege zu den österreichischen Gletschern nutzen im Juli viele ÖSV-Profis. Am Mölltaler Gletscher in Kärnten war unter anderem Abfahrer Max Franz zu Gast, der nach seiner schweren Verletzung bei der Kitzbühel-Abfahrt wieder zurück auf Skiern ist. Aber auch am Hintertuxer Gletscher in Tirol begegnet man in den Sommermonaten regelmäßig Trainingsteams, schließlich hat das Skigebiet am Ende des Zillertals an 365 Tagen im Jahr geöffnet.

Les 2 Alpes in Frankreich

Einziger französischer Trainingsort mit Schnee ist derzeit das Gletscherskigebiet in Les 2 Alpes. 12 Lifte, 15 Pistenkilometer und ein großer Snowpark sind hier noch bis Ende August geöffnet. Neben französischen Athleten kommen auch viele internationale Athleten hierher zum Training. Aktuell ist die italienische Damen-Nationalmannschaft rund um Marta Bassino zu Gast.

>> Alle geöffneten Skigebiete in Europa anzeigen

Fonna Glacier Resort in Norwegen

Eine etwas weitere Anreise für ihr erstes Schneetraining haben die Slalomspezialisten die Deutschen Skiverbands Anfang Juli auf sich genommen. Sie trainierten mehrere Tage im Fonna Glacier Ski Resort in Norwegen. Der Gletscher liegt etwa 100 Kilometer östlich von Bergen und bietet einen traumhaften Blick auf den Hardanger Fjord. Wegen der warmen Sommertemperaturen wird der Skibetrieb zum Augustbeginn aber vorerst eingestellt.

Fitnessstudio, Laufeinheiten und Simulatoren

Wer im Sommer (noch) nicht auf Schnee trainiert, der liegt keinesfalls auf der faulen Haut. Für die Weltcupprofis ist Kraft- und Ausdauertraining mehrmals die Woche Pflicht. Die Einheiten spielen sich im Fitnessstudio oder auch auf den Lauf- und Radstrecken im Freien ab. Mancher Athlet nutzt auch die Sommerpause, um im Simulator an seiner Skitechnik zu feilen, wie hier das österreichische Damenteam bei einem Anbieter in Tirol:

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