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Die besten Skirunden in den Alpen

Hunderte von Pistenkilometern, eine schier unüberschaubare Anzahl an Liftanlagen und beeindruckende Panoramaaussichten wohin das Auge blickt – das alles bieten große Skigebiete und –verbünde wie Zermatt, Ski Arlberg oder Dolomiti Superski ihren Gästen. Aber wie soll man an nur einem Tag so ein Riesenangebot erkunden? Am besten geht das über eine Skirunde, die zu den Hot Spots quer durchs ganze Skigebiet führt. Skigebiete-Test.de stellt die besten Skisafaris und –runden in den Alpen vor.




Rund um die beeindruckendsten Alpengipfel

Eine der bekanntesten und zugleich eindrucksvollsten Skirunden der Alpen ist die Sella Ronda, die Umrundung des Sellastocks auf Skiern. Sie umfasst gleich vier italienische Skigebiete: Gröden – Val Gardena und Alta Badia in Südtirol sowie Arabba (Veneto) und Fassa Tal (Trentino). Nachdem man in einer der vier Destinationen in die Sella Ronda eingestiegen ist, geht es entweder mit oder gegen den Uhrzeigersinn einmal um das Sella-Massiv herum. Dabei legt man gut 38 Kilometer auf Skiern zurück. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, in den einzelnen Skigebieten aus der Sella Ronda auszusteigen und weitere Pisten zu erkunden. Die einmaligen Ausblicke auf das UNESCO Welterbe der Dolomiten machen diese Tour zu einem absoluten Highlight für jeden passionierten Bergsportler.22 Skiabfahrtskilometer, rund 5.500 Höhenmeter und atemberaubende Ausblicke von verschiedenen Aussichtsplattformen bietet der Weiße Ring. Die Skirunde mit bereits 50jähriger Tradition bringt Skifahrer und Snowboarder durchs Skigebiet Lech Zürs am Arlberg. Starten kann man beispielsweise an der Talstation der Rüfikopfbahn I in Lech. Von dort aus geht es über den Rüfikopf und den Hexenboden nach Zürs, weiter über das Madloch-Joch auf die rot markierte Skiroute 33 bis nach Zug und zuletzt über das Kriegerhorn nach Oberlech. Alternativ kann man in Zürs oder Zug in den Weißen Ring einsteigen. Berühmt ist auch das gleichnamige Rennen, das jährlich am Weißen Ring stattfindet.Das 100 Pistenkilometer große Skigebiet Obertauern im Salzburger Land gilt als echtes Schneeloch. Zudem kann man hier von den Hotels aus direkt ins Skivergnügen einsteigen. Da bleibt ohne lästige Anfahrt genug Zeit, um über die Tauernrunde das ganze Skigebiet zu erkunden. Befahren kann man diese entweder mit (rote Ausschilderung) oder gegen (grüne Ausschilderung) den Uhrzeigersinn. Die Pisten sind überwiegend blau markiert, nur vereinzelte Abfahrten weisen eine rote Markierung auf. Daher eignet sich die Tauernrunde durchaus für weniger erfahrene Wintersportler. 

Internationales Pistenvergnügen

Immer das imposante Matterhorn im Blick hat man auf der Safari 12500 in Zermatt. Vom Rothorn aus geht es über den Riffelberg auf den eindrucksvollen Theodulgletscher. Von dort aus gelangen die ambitionierten Skifahrer dann über Trockener Steg zum Matterhorn glacier paradise und weiter ins benachbarte italienische Skigebiet Breuil-Cervinia. Über die Testa Grigia geht es dann zurück nach Zermatt. Bei dieser Skirunde durch gleich zwei Länder muss man, wie der Name schon vermuten lässt, 12.500 Höhenmeter überwinden. Allerdings geht es auch kürzer: Die Safari 10.500 hat 2.000 Höhenmeter weniger, führt dafür aber nicht auf die italienische Seite.Internationales Skivergnügen bietet auch die „Giro della Vialattea“. Die Tour führt durch sechs italienische sowie ein französisches Skigebiet des Skiverbunds Vialattea. Einsteigen kann man prinzipiell in jedem der beteiligten Skigebiete. Für den weiteren Verlauf gibt es dann zwei Möglichkeiten: Entweder man wählt die Fahrt über das Skigebiet Sauze d’Oulx mit überwiegend rot markierten Abfahrten oder über Pragelato und Sestriere mit mehrheitlich blau markierten Pisten. Grundsätzlich sind alle zu fahrenden Pisten der Giro della Vialattea ausschließlich blau und rot markiert, daher eignet sie sich auch für weniger erfahrene Wintersportler. Für die gesamte Strecke, die bis zu 21 Aufstiegsanlagen beinhaltet, benötigt man im Schnitt etwa 6 Stunden.Eine Zwei-Länder-Skisafari zwischen Österreich und der Schweiz hat die Silvretta Skiarena Ischgl-Samnaun im Angebot. Die Schmugglerrunde bringt Skifahrer und Snowboarder vom österreichischen Party-Mekka ins „Schweizer Zollparadies“. Die 35 Pistenkilometer der Tour bieten zudem einen einmaligen Rundumblick. Einstieg in die Schmugglerrunde ist an der Silvrettaseilbahn A1. Von dort aus geht es auf die 2.320 Meter hohe Idalp und über die Paznauner Thaya und den Höllspitz bis auf den Palinkopf auf 2.864 Metern Höhe. Dort angekommen hat man noch etwa 1.000 Höhenmeter und 8 km bis ins Schweizer Samnaun zu überwinden. 


Auf Österreichs Skirunden von einem Skiort zum nächsten

Im wahrsten Sinne majestätisch ist die Königstour zwischen Mühlbach, Dienten und Maria Alm in der Skiregion Hochkönig. Als 2011 die 3,6 km lange Sinalco-Bahn gebaut wurde, entstand dabei eine Verbindung der Skiorte. Diese machte es möglich, die gesamte Skiregion über eine 32 Pistenkilometer lange und 6.700 Höhenmeter umfassende Strecke zu erkunden. Einsteigen kann man an allen drei Talorten. Von dort aus folgt man dann den gelben bzw. orangen Richtungspfeilen. Zusammen mit dem eindrucksvollen Alpenpanorama und der ein oder anderen Kaiserschmarrn-Pause ist diese Skirunde ein wahrlich königliches Erlebnis.Das ultimative Pistenerlebnis im Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang ist die Skicircus-Runde. Hier kann man auf überwiegend blau markierten Abfahrten das gesamte Skigebiet umrunden. Ohne Pausen dauert die 40 Pistenkilometer lange Tour etwa 5 Stunden, in denen es 7.240 Höhenmeter zu bewältigen gilt. Etwas kürzer ist dagegen die Saalbach-Runde auf ebenfalls blau markierten Abfahrten. Die 16 km lange Tour dauert nur halb so lange wie die große Skicircus-Tour und ist daher besser für Untrainierte geeignet. Wem die Pisten der Skicircus- und Saalbach-Runde zu einfach sind, für den ist die eher sportliche Hinterglemm-Runde das Richtige. Diese verläuft über beide Seiten des Glemmtals und bietet 23 km anspruchsvolle Pisten.Von Berggipfel zu Berggipfel geht es auf der Elefanten Runde Ski Safari in Kitzbühel. Hier können Skifahrer und Snowboarder die Pisten von Kitzbühel/Kirchberg bis zur Resterhöhe/Paß Thurn erkunden, anstatt mühselig mit den Skibussen von einem Einstiegsort zum anderen zu fahren. Die Tour ist in beide Richtungen befahrbar und führt über die 3S-Bahn, die die Kitzbüheler Skiorte zusammenschließt und damit die Hauptschlagader des Skigebiets bildet. Insgesamt gilt es auf der Elefanten Runde 35 Pistenkilometer mit einer Höhendifferenz von 6.000 Metern zu bewältigen.Die schönsten Pisten der SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental, Österreichs größtem zusammenhängenden Skigebiet, lassen sich auf der Salven- oder der Kaiser-Runde erkunden. Erstere umfasst, mit oder gegen den Uhrzeigersinn gefahren, die Teilskigebiete Brixen im Thale, Hopfgarten, Itter und Söll. Mit einer Höhendifferenz von rund 12.500 Metern ist diese ähnlich anspruchsvoll wie die Safari 12.500 in Zermatt. Noch herausfordernder ist aber die Kaiser-Runde, die ihrem Namen mit 19.700 Höhenmetern bei der Fahrt im Uhrzeigersinn alle Ehre macht. Sie führt ebenfalls durch Brixen im Thale sowie zusätzlich durch die Skigebiete Scheffau, Ellmau und Going.Bildnachweis: © TVB Obertauern

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am 22 Feb 2015
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