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Ticker Coronavirus: Aktuelle Lage in den Skigebieten

Als Redakteurin bei Skigebiete-Test habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht: Seit September 2016 bin ich leitend für den Content auf Deutschlands größtem Wintersportportal zuständig. Die Berge faszinieren mich seit jeher und auf Skiern stand ich zum ersten Mal im Kindergarten. Falls ihr Fragen oder Anregungen zu Skigebiete-Test habt, könnt ihr mich jederzeit per E-Mail unter der... Mehr erfahren

aktualisiert am May 31, 2021

Wir halten euch auf dem Laufenden, welche Auswirkungen die Corona-Pandemie auf die Skigebiete hat und veröffentlichen aktuelle Meldungen aus den Wintersportregionen. Außerdem verlinken wir Artikel und Einträge, wo ihr weitere Informationen zum Thema finden könnt.

Montag, 31. Mai: 

09:00 Uhr: Der Corona-Ticker zur Lage in den Skigebieten verabschiedet sich in die Sommerpause. Wir melden uns dann pünktlich zum Start der Vorsaison im Herbst 2021 wieder mit neuen Meldungen aus den Wintersportregionen. Bis dahin findet ihr hier eine Liste mit allen geöffneten Skigebieten über den Sommer:

>> Geöffnete Skigebiete in Europa
 

Mittwoch, 26. Mai 2021:

10.00 Uhr: Kurz vor dem Sommer noch einmal ein paar Schwünge auf den Pisten ziehen, das kannst du aktuell in mehreren Gletscherskigebieten der Alpen. Die Pistenbedingungen sind angesichts des nasskalten Wetters mit täglich Neuschnee und Minustemperaturen bestens. Und zwischendurch lässt sich auch immer wieder die Sonne blicken. Welche Skigebiete noch geöffnet haben und was ein Tagesticket kostet, erfährst du hier in unserem neuen Artikel:

>> Neuschnee auf den Gletschern: Diese Skigebiete sind noch geöffnet
 

Sonntag, 23. Mai 2021:

17.00 Uhr: Das nasskalte Maiwetter beschert den Gletschern in den Alpen täglich eine Ladung Neuschnee. Die Bedingungen sind daher in den noch geöffneten Skigebieten bestens. In Österreich und der Schweiz haben aktuell noch neun Gletscherskigebiete ihre Pisten geöffnet, darunter der Stubaier und Hintertuxer Gletscher sowie Engelberg und Zermatt.

>> Geöffnete Skigebiete Österreich

>> Geöffnete Skigebiete Schweiz

Freitag, 21. Mai 2021:

09.30 Uhr: Ab dem heutigen Freitag dürfen in Bayern nicht nur die Unterkünfte wieder öffnen, sondern auch die Seilbahnen ihren Betrieb aufnehmen. Vorausgesetzt die 7-Tage-Inzidenz in der jeweiligen Region liegt aktuell stabil unter 100, was im Großteil Bayerns der Fall ist. So ist ab heute unter anderem die Seilbahn auf die Zugspitze wieder geöffnet. Auch in Oberstdorf können die Bahnen wieder genutzt werden. Am Nebelhorn und Söllereck eröffnen sogar zwei komplett neue Gondelanlagen. Mehr Infos zu den beiden Neuheiten findet ihr in unserem neuen Artikel:

>> An Pfingsten: Neue Bahnen an Nebelhorn und Söllereck dürfen öffnen
 

Mittwoch, 19. Mai 2021:

10.30 Uhr: Mit einer großen Lockerungswelle startet Österreich am heutigen Mittwoch in den Sommer. So haben Gastronomie, Hotellerie, Sportstätten, Kulturbetriebe und Freizeiteinrichtungen nach sieben Monaten Schließung wieder geöffnet. Auch die Regeln für Reisen sind gelockert, so fällt die Einreisequarantäne für Länder mit geringen Infektionszahlen wie Deutschland und die Schweiz weg. Auch für die Rückreise ist keine Quarantäne mehr nötig. Die 7-Tage-Inzidenz in Österreich ist mittlerweile auf 62 gesunken.

Für die Einreise und den Zugang zu Gastronomie, Hotels und Veranstaltungen ist ab heute ein 3-G-Nachweis nötig (wir berichteten). Der Gast muss also entweder getestet, geimpft oder genesen sein. Für Geimpfte wird auch bereits die erste Teilimpfung anerkannt, wenn sie mindestens 22 Tage her ist. Wer einreist, muss zudem ein Online-Einreiseformular ausfüllen.

>> Urlaub zwischen Berge und Seen: Die besten Angebote im Salzburger Land
 

Dienstag, 18. Mai 2021:

17.00 Uhr: Das Kitzsteinhorn bei Kaprun geht in die Verlängerung: Der Skibetrieb wird bis 24. Juli verlängert. Sechs Pisten und zwei Skirouten sind täglich geöffnet. Stolze 350 Zentimeter Schnee liegen noch immer am Gletscher im Salzburger Land. Und in den nächsten Tagen soll aufgrund des nasskalten Wetters weiterer Neuschnee hinzukommen.

>> Alle geöffneten Skigebiete in Österreich
 

Montag, 17. Mai 2021:

10.45 Uhr: Die FIS hat einen ersten Entwurf des neuen Ski Alpin Weltcupkalenders 2021/2022 veröffentlicht. Darin enthalten sind einige coronabedingte Änderungen, die es bereits im Vorjahr gab. So fliegt erneut die Kombi komplett aus dem Kalender und auch Parallelrennen wird es kaum geben. Zudem wird wieder versucht Männer und Frauen sowie Speed- und Technikfahrer möglichst zu trennen. Wieder aufgenommen wurden Rennen außerhalb Europas, darunter neben der Nordamerikatour auch die Olympischen Spiele in Peking. Eine große Überraschung gibt es für Garmisch: Dort soll nächsten Winter keine traditionelle Kandahar-Abfahrt für die Männer stattfinden. Mehr Infos dazu in unserem neuen Artikel:

>> Ski Alpin Weltcup 2021/2022: Kalender mit allen Terminen und Orten
 

Donnerstag, 13. Mai 2021:

15.00 Uhr: Endlich wieder Urlaub in den Alpen! In den nächsten Tagen öffnen nach der Schweiz auch in Österreich, Italien und Bayern wieder die Unterkünfte. Auch Seilbahnen können vielerorts benützt werden. Die lästige Quarantänepflicht fällt für Deutsche sowohl bei der Einreise, als auch bei der Rückreise weg und wird durch einen negativen Test ersetzt. Lediglich in der Schweiz müssen Urlauber aus Sachsen und Thüringen noch bei der Einreise in Quarantäne. Mehr Infos zu den Regelungen in den einzelnen Ländern und ab wann die Unterkünfte genau öffnen, findest du in unserem neuen Artikel:

>> Urlaub in den Alpen: Unterkünfte öffnen, Quarantäne fällt weg
 

Mittwoch, 12. Mai 2021:

11.00 Uhr: Eine positive Bilanz trotz schwieriger Saison ziehen die Skigebiete auf der Schwäbischen Alb nach dem Corona-Winter. Zwar durften sie nicht für den regulären Betrieb öffnen, dafür erlaubten ihnen die Gesundheitsbehörden in Baden-Württemberg das Modell "Rent a lift". So konnte ein Haushalt für eine Stunde einen Lift für sich mieten (wir berichteten). 18 Liftbetreiber nahmen daran teil und waren überrascht von der großen Resonanz. So nahmen viele Skifahrer auch weite Anfahrtswege auf sich und kamen unter anderem auch aus Bayern auf die Schwäbische Alb. Die Einnahmen reichten aber trotzdem nur dazu aus, um die laufenden Kosten gerade so zu decken. Viele mussten auch Einbußen hinnehmen. Für den nächsten Winter hoffen nun alle Betreiber wieder auf einen regulären Betrieb und ähnlich gute Schneeverhältnisse wie in diesem Jahr.
 

Montag, 10. Mai 2021:

14.00 Uhr: Grünes Licht für die Seilbahnen in Bayern: Ab 21. Mai dürfen sie zum Start der Unterkünfte den Betrieb nach über einem halben Jahr wieder aufnehmen. Allerdings nur wenn die 7-Tage-Inzidenz im jeweiligen Landkreis oder der Stadt stabil unter 100 liegt. Außerdem ist ein negativer Coronatest nötig, sofern die Inzidenz höher als 50 ist. Für Genesene, vollständig Geimpfte und Kinder unter sechs Jahren gilt die Testpflicht nicht. Neben den Seilbahnen dürfen in Bayern ab Pfingsten auch wieder die Fluss- und Seenschifffahrt sowie touristische Bahn- und Reisebusverkehre fahren. Auch Führungen sind wieder möglich und die Außenbereiche von medizinischen Thermen können öffnen.

Sonntag, 9. Mai 2021:

11.45 Uhr: Öffnungsperspektive im Kleinwalsertal: Ab 19. Mai 2021 starten die Heuberg-, Ifen- und Walmendingerhornbahn in den Sommerbetrieb. Die Zaferna- und Kanzelwandbahn folgen am 21. Mai 2021. Auch die Hotels sind ab dem 19. Mai wieder geöffnet. Da das zu Österreich gehörende Kleinwalsertal nur über Deutschland erreichbar ist, gilt dort keine Reisewarnung für Deutsche. Diese Regelung hatte im Winter allerdings auch zur Folge, dass die Bahnen den kompletten Winter geschlossen blieben aufgrund der bayerischen Lockdown-Regelung.

>> Infos zur Ein- und Rückreise Kleinwalsertal

Ob auch im nahegelegenen Oberstdorf (Bayern) ab Pfingsten wieder die Seilbahnen geöffnet sind, wird sich erst noch entscheiden. Auch die Öffnung von Hotels und Restaurants steht noch nicht fest, da dafür die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Oberallgäu erst noch unter 100 sinken muss. Aktuell liegt sie bei 132.
 

Freitag, 7. Mai 2021:

15.00 Uhr: Die ersten Seilbahnen in Österreich starten am Wochenende den Sommerbetrieb. Darunter sind beispielsweise die Leoganger Bergbahnen oder auch die Natrunbahn in Maria Alm am Hochkönig. Viele weiteren folgen dann am verlängerten Wochenende von Christi Himmelfahrt. Die Unterkünfte dürfen in Österreich ab 19. Mai wieder öffnen. Die Einreise-Quarantäne fällt ab diesem Tag unter anderem für Deutsche weg. Allerdings müssen deutsche Urlauber bei der Rückkehr nach aktuellem Stand immer noch in Quarantäne, außer sie sind bereits vollständig geimpft oder hatten bereits Corona.
 

Donnerstag, 6. Mai 2021:

14.15 Uhr: Neuer Eigentümer in St. Johann in Tirol: Das schwedische Unternehmen SkiStar hat seine Bergbahn-Mehrheitsanteile an die Schultz-Gruppe verkauft. Für das österreichische Familienunternehmen ist es das sechste Tiroler Skigebiet im Portfolio. Mehr Infos zum Verkauf und die Gründe findet ihr in unserem neuen Artikel:

>> St. Johann/Tirol: SkiStar verkauft Bergbahnen an Schultz-Gruppe
 

Mittwoch, 5. Mai 2021:

10.00 Uhr: Der Tourismus in den Alpen nimmt ab Pfingsten wieder Fahrt auf: Sowohl in Südtirol als auch in Österreich öffnen dann Unterkünfte und auch Seilbahnen. In Österreich wird zudem die Einreisequarantäne wegfallen. Aber auch in Deutschland ist zu den Pfingstferien wieder Urlaub in den Bergen möglich: Die bayerische Staatsregierung hat eine Öffnungsperspektive bekanntgegeben. So sind ab 21. Mai in bayerischen Regionen Übernachtungen in Hotels, Ferienwohnungen und auf Campingplätzen wieder möglich, wenn die 7-Tage-Inzidenz stabil unter 100 liegt (mit Testpflicht und Hygienekonzept). Öffnungsmöglichkeiten werden zudem auch noch für touristische Infrastrukturen wie die Seilbahnen diskutiert.
 

Montag, 3. Mai 2021:

14.15 Uhr: Die Vorbereitungen für die neue Weltcupsaison im Skispringen laufen bereits. Die FIS hat nun den vorläufigen Herren- und Damenkalender für die Saison 2021/2022 bekannt gegeben. Darunter sind auch die Wettbewerbe bei den Olympischen Winterspielen im Februar 2022 in der Nähe von Peking. Auch die Vierschanzentournee ist wieder fixer Bestandteil. Die Raw Air Tour wird hingegen nur in gekürzter Form ausgetragen. Heuer konnte diese coronabedingt ja gar nicht ausgetragen werden.

>> Skispringen Weltcup 2021/2022: Alle Termine und Orte
 

Samstag, 1. Mai 2021:

12.00 Uhr: Trotz eines schwierigen Winters ohne Skibetrieb laufen in Garmisch-Partenkirchen bereits die Vorbereitungen für die Zukunft. So wurde zum einen beschlossen, dass sich der Ort erneut um die Ausrichtung der Ski-WM bewirbt – dieses Mal 2027. Außerdem starten in den nächsten Wochen die Arbeiten für einen neuen Skitunnel am Kreuzeck. Mehr Infos zu beiden Vorhaben gibts in unserem neuen Artikel.
 

Freitag, 30. April 2021:

09.15 Uhr: Der Biathlon-Weltverband IBU hat den Weltcupkalender für den Winter 2021/2022 veröffentlicht. Er beinhaltet insgesamt 11 Austragungsorte, darunter auch die Olympischen Winterspiele in Peking. Ob alle Biathlonrennen wie geplant stattfinden können, ist angesichts der Corona-Pandemie aber noch fraglich. Im vergangenen Winter wurden zahlreiche Weltcuporte gestrichen, um die Reisetätigkeiten zu reduzieren.

>> Biathlon-Weltcup 2021/2022: Kalender mit allen Terminen und Orten
 

Donnerstag, 29. April 2021

11.00 Uhr: Der Stubaier Gletscher geht in die Verlängerung: Der Skibetrieb im größten Gletscherskigebiet Österreichs wird noch einmal um zwei Wochen verlängert. Bis zum 16. Mai ist nun immer von Freitag bis Sonntag geöffnet. Aber auch am Feiertag Christi Himmelfahrt laufen die Lifte. Neuigkeiten gibt es auch vom Mölltaler Gletscher in Kärnten. Nachdem dort seit Ende Dezember geschlossen war, startet man mit dem Ende der Einreisebeschränkungen und der gleichzeitigen Öffnung der Hotels auch wieder den Skibetrieb. Ab 22. Mai kann dann am Mölli endlich wieder gewedelt werden. Über 470cm Schnee liegen dort noch immer auf den Pisten.

>> Alle geöffneten Skigebiete in Österreich
 

Mittwoch, 28. April 2021:

11.00 Uhr: Nach einem Jahr ohne Skifahren rechnet die britische Billigfluggesellschaft Jet2.com in der nächsten Saison mit einem Ansturm der Briten auf die Skigebiete der Alpen. Der Flugplan für den Winter 2021/2022 wird deutlich ausgeweitet. Von Großbritannien bietet man dann zusätzliche Flüge nach Grenoble, Genf, Salzburg, Innsbruck und Chambéry an. Da Jet2.com auch Reiseveranstalter für Skireisen ist, wird auch hier das Angebot in der Vor- und Nachsaison ausgedehnt, um mehr Auswahl und Flexibilität bieten zu können.

Dienstag, 27. April 2021:

14.00 Uhr: Zum Neustart des Tourismus in Österreich soll ab 19. Mai dort auch das Reisen erleichtert werden. In der geplanten, neuen Einreiseverordnung wird die Quarantänepflicht für Einreisende aus sehr vielen Staaten wegfallen, darunter auch Deutschland. Für Deutsche reicht dann für die Einreise ab Mitte Mai ein negativer Test oder ein Nachweis über Impfung oder Genesung. Auch für Österreicher, die Urlaub im Ausland machen, fällt dann ab Mitte Mai die Quarantänepflicht nach der Rückkehr weg. Einzige Ausnahme: Sie kommen aus Hochinzidenzgebieten.
 

Montag, 26. April 2021:

16.00 Uhr: Weitere Lockerungen in Südtirol: Ab dem heutigen Montag sind in der italienischen Provinz nicht nur die Restaurants und Kinos wieder geöffnet, sondern auch Seilbahnen dürfen ihren Betrieb mit einer Belegung von 50 Prozent und Sicherheitsmaßnahmen starten. Die Lifte waren im November behördlich geschlossen worden und durften die kompletten Wintersaison nicht öffnen. Milliardenverluste für die Wirtschaft waren die Folge (wir berichteten). Nun liegt die große Hoffnung auf der Sommersaison.

Nachdem Hotels und Geschäfte ohnehin bereits geöffnet haben, hoffen die Touristiker nun auf eine baldige Aufhebung der Einreise-Quarantäne: Aktuell muss jeder EU-Ausländer, der nach Italien einreist, noch mindestens fünf Tage in Quarantäne. Die 7-Tage-Inzidenz in Südtirol liegt aktuell bei 121, in ganz Italien bei 153 – Tendenz sinkend. Von Deutschland wird Italien aktuell aber noch als Risikogebiet eingestuft.

>> Mehr Infos zu den Corona-Lockerungen und zum Urlaub in Südtirol
 

Sonntag, 25. April 2021:

10.00 Uhr: Vorzeitiges Ende für den Skibetrieb in Winterberg: Die Betreiber mussten den Betrieb aufgrund der neuen Corona-Notbremse am gestrigen Samstagabend einstellen, einen Tag früher als geplant. Am heutigen Sonntag wäre dort der letzte Skitag gewesen. Das neue Gesetz sieht Verschärfungen und strikte Lockdown-Maßnahmen ab einer 7-Tage-Inzidenz über 100 vor. Die Inzidenz im Hochsauerlandkreis, in dem Winterberg liegt, beträgt aktuell 158. Winterberg war neben Willingen eines der wenigen deutschen Skigebiete, die im Winter 2020/2021 überhaupt für einige Wochen regulär geöffnet hatten.
 

Samstag, 24. April 2021:

09.30 Uhr: Großes Aufatmen in Österreich: Bundeskanzler Sebastian Kurz hat für den 19. Mai zahlreiche Öffnungen angekündigt. So dürfen ab dem 19. Mai nicht nur die Restaurants nach einem halben Jahr ihre Innen- und Außenbereiche wieder öffnen, sondern auch die Hotels können endlich wieder Gäste empfangen. Auch Freizeit- und Kultureinrichtungen sowie Sportstätten werden wieder geöffnet. Alle Öffnungen sind aber verbunden mit dem Nachweis eines frischen Coronatests, einer Impfung oder einer Corona-Erkrankung in den letzten Monaten. Die 7-Tage-Inzidenz in Österreich fällt seit Anfang April stetig und liegt aktuell bei 183. Jeder vierte Österreicher hat bereits mindestens eine Corona-Impfung erhalten.

>> Mehrere Skigebiete in Österreich immer noch geöffnet
 

Donnerstag, 22. April 2021:

12.45 Uhr: Nur noch freitags bis sonntags hat der Stubaier Gletscher in Tirol aktuell geöffnet. Am Samstag und Sonntag werden zudem vormittags kostenlose Testmöglichkeiten an der Talstation Gamsgarten angeboten. In Tirol ist immer noch ein negativer Antigen-Test auf den Pisten erforderlich. Letzter Skitag im größten Gletscherskigebiet Österreichs ist am 2. Mai, da danach die Revisionsarbeiten beginnen. Die Sommersaison startet dann am 3. Juli 2021.

>> Weiterhin täglich geöffnet: der Hintertuxer Gletscher
 

Dienstag, 20. April 2021:

08.15 Uhr: Deutlich kürzer als geplant fiel heuer die Freeride World Tour aus. Der Wettbewerb der besten Freerider auf Ski und Snowboard konnte heuer nur in drei europäischen Skigebieten ausgetragen werden, denn die Stopps in Japan und Kanada fielen coronabedingt weg. Stattdessen ging es "nur" nach Andorra, Fieberbrunn und Verbier. Zusätzliche Orte konnten keine gefunden werden. Die für 3 Monate geplante Saison wurde auf 2 Monate verkürzt. Covid-Tests standen an der Tagesordnung, wobei von insgesamt 1485 Tests kein einziger positiv ausfiel. Unter anderem war in Österreich auch der ehemalige Skiprofi und Gesamtweltcupsieger Marcel Hirscher am Start.

>> Die spektakulären Highlights der Saison im Video
 

Sonntag, 18. April 2021:

13.00 Uhr: Die Skisaison in Deutschland ist noch nicht vorbei: In Winterberg wird noch einmal verlängert. Noch mindestens bis 25. April drehen sich dort täglich die Skilifte. Das Besucherinteresse ist noch immer groß. Mehr Infos dazu in unserem neuen Artikel:

>> Skisaison in Winterberg geht in die Verlängerung
 

Samstag, 17. April 2021:

11.00 Uhr: Zehntausende Corona-Schnelltests wurden in den letzten zwei Monaten am Einstieg der Tiroler Skigebiete durchgeführt, um den Gästen den Tag auf der Piste zu ermöglichen. Im Gegensatz zum Rest von Österreich müssen in Tirol die Skifahrer seit Mitte Februar einen negativen Test mit sich führen. Um den ohnehin wenigen Tagesgästen die Handhabung zu erleichtern, haben viele Bergbahnen Teststationen an den Talstationen angeboten. Positive Ergebnisse erhielt man so gut wie nie. Im Skigebiet Rosshütte in Seefeld gab es sogar während der kompletten Wintersaison kein einziges positives Testergebnis. 3000 Tests wurden dort durchgeführt.

>> Diese Skigebiete sind in Tirol noch geöffnet
 

Freitag, 16. April 2021:

10.30 Uhr: Es wird noch einmal verlängert: In Obertauern hängt man erneut eine Woche dran für die Tagesskigäste. Das Skigebiet hat somit noch bis Sonntag, 25. April 2021, im Teilbetrieb geöffnet. Die Schneebedingungen sind noch traumhaft. Im beliebten Skiort im Salzburger Land liegen aktuell noch 150cm Schnee – am Berg noch deutlich mehr. Auch viele Tourengeher sind dort noch unterwegs.

>> Aktuelle Webcambilder aus Obertauern

Donnerstag, 15. April 2021:

11.30 Uhr: In der Schweiz dürfen ab Montag, 19. April, wieder die Terrassen der Restaurants öffnen – auch in den Skigebieten. Das hat der Bundesrat beschlossen. Die Öffnung ist allerdings an mehrere Auflagen geknüpft: So gilt eine Sitzplicht und die Maske darf nur während der Konsumation abgelegt werden. Die Tische müssen mindestens 1,5 Meter auseinander stehen und pro Tisch sind maximal vier Personen erlaubt. Von allen Personen müssen zudem die Kontaktdaten erhoben werden.

>> Schweiz: Immer noch knapp 20 Skigebiete geöffnet
 

Mittwoch, 14. April 2021:

10.15 Uhr: Nach einem zweiwöchigen strengen Lockdown über die Osterfeiertage dürfen die Skigebiete in Slowenien seit Montag wieder öffnen. Mehrere höhergelegene Skigebiete nutzen die Möglichkeit und präparieren noch einmal Pisten für die Wintersportler. Darunter sind Krvavec, Vogel Bohinj, Maribor Pohorje und auch Bovec Kanin. Schnee liegt dort nach den Schneefällen der letzten Wochen noch genug. 

>> Alle geöffneten Skigebiete in Europa
 

Dienstag, 13. April 2021: 

14.45 Uhr: Die Skisaison in der Skiarena Andermatt-Sedrun in der Schweiz findet ein vorgezogenes Ende. Aufgrund von hohen Infektionszahlen und gleichzeitig knappen Spitalkapazitäten im Kanton Uri wird der Skibetrieb auf behördliche Anordnung vorzeitig beendet. Der geplante Wochenendbetrieb am Gemsstock am 17./18. April sowie am 24./25. April findet nicht mehr statt. Die Skiarena war das einzige Skigebiet im Kanton Uri, das noch geöffnet hatte. Im Rest der Schweiz dürfen die Skigebiete geöffnet bleiben.

>> Alle noch geöffneten Skigebiete in der Schweiz
 

Montag, 12. April 2021:

10.30 Uhr: Während im Großteil der Alpen die Skisaison vorbei ist, wird in Winterberg in Nordrhein-Westfalen weiter Ski gefahren. Nachdem es in der vergangenen Woche stolze 40 Zentimeter geschneit hat, wird der Skibetrieb bis mindestens 18. April verlängert. Es laufen täglich rund 10 Lifte hier im Sauerland. Auch im unweit entfernten Willingen in Hessen läuft der Skibetrieb noch mindestens bis Mittwoch, 14. April weiter. Dort allerdings mit weniger Liften und Pisten.

>> Erneut Neuschnee in Deutschland gemeldet

Samstag, 10. April 2021:

18.00 Uhr: Bereits Ende März wurde die Skisaison im Snow Space Salzburg heuer vorzeitig beendet. Doch zu tun gibt es genug: Die Bauarbeiten für die neue Flying Mozart Gondelbahn in Wagrain haben nämlich wieder begonnen. Im vergangenen Jahr wurden sie coronabedingt abgebrochen und die Fertigstellung kurzerhand um ein Jahr verschoben. Mehr Infos zur neuen Bahn, ihrem Standort und den technischen Daten findet ihr in unserem neuen Artikel:

>> Bauarbeiten für neue Flying Mozart Gondelbahn laufen wieder
 

Freitag, 9. April 2021:

12.30 Uhr: Zweiter Start für den Skibetrieb am Pitztaler Gletscher: Nachdem die Bergbahnen seit Mitte Februar den Liftbetrieb wegen der fehlenden Gäste eingestellt hatten, sind die Gletscherpisten ab 17. April wieder geöffnet. Bis zum 6. Juni sind im höchsten Gletscherskigebiet Tirols fast alle Anlagen in Betrieb (7.15 bis 15 Uhr). Auch der Skitourenpark hat geöffnet.

>> Zu den Skipasspreisen
 

Donnerstag, 8. April 2021:

16.30 Uhr: Auf dem Schnalstaler Gletscher wird die Skisaison in diesem Winter nicht mehr starten. Das gab das Südtiroler Skigebiet heute bekannt. Lange hatte man dort noch auf einen späten Beginn der Wintersaison gehofft. Nun fällt die Saison wie in den übrigen italienischen Skigebieten komplett aus. Der Termin für den Saisonstart 2021 steht aber bereits. Ab dem 17. September soll der Schnalstaler Gletscher wieder für Skifahrer öffnen.
 

Mittwoch, 7. April 2021:

14.20 Uhr: Trotz geöffneter Pisten hat die vergangene Wintersaison dem Großteil der Tiroler Skigebiete ein dickes Minus beschert. Besonders die großen Skigebiete haben stark unter den fehlenden Touristen gelitten. So hat man beispielsweise bei den Fisser Bergbahnen nur 3 Prozent des normalen Umsatzes gemacht, wie der ORF Tirol berichtet. Ganz anders im kleinen Skigebiet am Glungezer, das auch in einer normalen Wintersaison vor allem von Einheimischen besucht wird. Hier hat man nahezu den identischen Umsatz zum Vorjahr gemacht. Als kleines Dankeschön an die vielen Besucher verlängert man dort nun spontan die Saison bis zum 11. April.

>> Alle noch geöffneten Skigebiete in Österreich
 

Dienstag, 6. April 2021:

11.30 Uhr: Stark geschrumpft ist das Angebot an geöffneten Skigebieten in der zweiten Osterwoche. In Österreich haben lediglich rund ein Dutzend Skigebiete noch täglich geöffnet, darunter Obertauern, Damüls-Mellau, die Bergeralm oder auch das Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau. Einige weitere öffnen zudem noch zum Wochenendbetrieb, darunter Sölden und der Stubaier Gletscher. In Deutschland läuft der tägliche Skibetrieb in Winterberg und Willingen nahtlos bis zum 11. April weiter. Neuschnee und kalte Temperaturen verbessern dort aktuell sogar die Pistenverhältnisse. Am größten ist das Angebot weiterhin in der Schweiz, wo noch immer rund 40 Skigebiete täglich geöffnet sind. 
 

Samstag, 3. April 2021:

10.00 Uhr: Endspurt in den rund 100 geöffneten Skigebieten in Österreich: Zum Osterwochenende wird noch einmal ein großes Angebot für Wintersportler aufgefahren. Die Schneebedingungen sind trotz des warmen Wetters der letzten Tage noch ziemlich gut. Ein Wetterumschwung bringt in den nächsten Tagen zudem etwas Neuschnee.

>> Übersicht der offenen Skigebiete (mit Schneehöhen, Webcams und Pistenstatus)
 

Donnerstag, 1. April 2021:

11.15 Uhr: Verlängerung in Liechtenstein: Die Bergbahnen Malbun lassen das Skigebiet noch eine Woche länger bis zum Ende der Osterferien am 11. April geöffnet. Eigentlich sollte am Ostermontag heuer Schluss sein, doch "in Anbetracht des nun anstehenden Osterurlaubs möchte die BBM AG gerade den Jugendlichen und Kindern eine zusätzliche Alternative anbieten, sich in der Ferienzeit in der freien Natur sportlich zu betätigen." Die Pistenverhältnisse sind auch noch bestens mit 110cm Schneehöhe. Für die Einreise nach Liechtenstein gelten dieselben Regeln wie für die Schweiz. Einreise-Quarantäne ist aktuell für Deutsche nur nötig, wenn sie aus dem Bundesland Thüringen kommen (mehr Infos).

>> Auch in der Schweiz sind noch viele Skigebiete geöffnet
 

Mittwoch, 31. März 2021:

12.30 Uhr: Saisonaus für das größte Skigebiet Nordamerikas: Whistler Blackcomb muss den Betrieb aufgrund von stark steigenden Coronazahlen im Skiort einstellen. Laut Behörden für mindestens drei Wochen. Doch die Liftbetreiber haben bereits bekanntgegeben, dass sie den Skibetrieb danach nicht mehr starten werden. Die Wintersaison endet damit in Whistler acht Wochen früher als geplant. Alle weiteren Skigebiete in der Provinz British Columbia bleiben aber geöffnet. Mehr Infos dazu im neuen Artikel:

>> Stark steigende Coronazahlen: Whistler muss Skisaison stoppen

Dienstag, 30. März 2021:

11.45 Uhr: Das Skigebiet in Willingen bleibt weiterhin täglich geöffnet, das haben die Betreiber nun bekanntgegeben. Ursprünglich wollte man nur bis 31. März Skibetrieb anbieten. Da sowohl die Schneelage als auch die Corona-Verordnung weitere Skitage zulassen, will man nun mindestens bis Ostermontag und eventuell auch nach darüber hinaus die Pisten präparieren. Tickets können sowohl online als auch vor Ort an den Liftkassen gekauft werden. Auch in Winterberg bleiben die Pisten über Ostern hinweg geöffnet.

>> Mehr Infos zu den geöffneten Skigebieten in Deutschland
 

Montag, 29. März 2021:

14.00 Uhr: Die Skigebiete in Schweden verlängern den Skibetrieb über Ostern hinweg. Eigentlich wollten viele am Ostermontag schließen, doch die gute Schneelage macht es möglich, dass selbst niedrig gelegenen Resorts noch mindestens eine Woche dran hängen können. Das freut die schwedische Bevölkerung, die ihren Osterurlaub zahlreich in den Bergen verbringt. Skigebiete und Hotels sind dort schon seit Beginn des Winters geöffnet.

>> Liste der offenen Skigebiete (mit Schneehöhen)

Schweden verfolgt eine sehr lockere Coronastrategie und hat im Gegensatz zum Rest Europas in der zweiten Welle nur sehr wenige Corona-Maßnahmen ergriffen. Einen Lockdown gab es nicht. Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz an Neuinfektionen liegt bei 354 (zum Vergleich Deutschland: 134). Eine Einreise nach Schweden ist möglich, allerdings nur mit negativem Coronatest (nicht älter als 48h) sowie anschließender 7-Tage-Quarantäne. Bei der Rückkehr nach Deutschland sind ebenfalls ein Test und Quarantäne notwendig, da Schweden als Hochinzidenzgebiet eingestuft ist (mehr Infos).
 

Sonntag, 28. März 2021:

10.45 Uhr: Noch bis über die Ostertage hinweg will man den täglichen Skibetrieb in Winterberg anbieten. Schnee sei auf den Abfahrten noch genug vorhanden, so die Betreiber des Skiliftkarussells (Schneehöhe). Aktuell sind noch 14 Lifte und 20 Pistenkilometer geöffnet. Die begrenzte Anzahl an Tickets erhält man über den Online-Shop (Skipasspreise). Nächster Flutlichttermin ist am Dienstag, 30. März. Alle weiteren Abendtermine werden kurzfristig bekanntgegeben.

>> Mehr Infos zum Skibetrieb in Winterberg (inklusive Coronaregeln)*
 

Samstag, 27. März 2021:

11.30 Uhr: Ab heute haben viele Skigebiete in Österreich noch einmal täglich bis zum langen Osterwochenende geöffnet. Dazu gehören unter anderem Serfaus-Fiss-Ladis und der Skicircus Saalbach-Hinterglemm-Leogang-Fieberbrunn. Grund sind die Osterferien, in denen man sich viele Tagesgäste erhofft. Die Schneebedingungen in den Skigebieten sind immer noch traumhaft. So liegen noch fast überall weit über 100cm Schnee am Berg.

>> Österreich: Schneehöhen und Pistenberichte
 

Freitag, 26. März 2021:

11.00 Uhr: Nachdem die Wintersaison in den bayerischen Skigebieten komplett ausgefallen ist, hat die Allgäu Tirol Bergwelt GmbH nun eine Online-Petition für den Sommertourismus gestartet. Diese richtet sich an den Bayerischen Landtag und strebt mit dem Prinzip „risikobasierter Tourismus“ eine schrittweise Öffnung an. Zu den Initiatoren gehören auch zahlreiche Bergbahnen unter anderem die Oberstdorf Kleinwalsertal Bergbahnen, die Bergbahnen Hindelang, Ofterschwang, Nesselwang und Tannheim sowie der Kaunertaler und Pitztaler Gletscher.

>> Zur Online-Petition
 

Donnerstag, 25. März 2021:

17.00 Uhr: Während die Beschlüsse zur "Osterruhe" in Deutschland wieder zurückgenommen wurden, gilt in Ostösterreich über Ostern ein verschärfter Lockdown. Aufgrund der hohen Infektionszahlen müssen in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland die Geschäfte (ausgenommen Supermärkte) und körpernahe Dienstleister wie Friseure vom Gründonnerstag, 1. April bis Ostermontag, 6. April schließen. Auch Museen und Zoos dürfen in dieser Zeit nicht öffnen. Die letzten noch geöffneten Skigebiete in Niederösterreich sind von den Schließungen über Ostern aber nicht betroffen!
 

Mittwoch, 24. März 2021:

12.00 Uhr: Nachdem bereits die Skigebiete Garmisch-Classic, Oberstdorf und Alpen-Plus-Partner wie Sudelfeld und Spitzingsee ihre Skisaison abgesagt haben, zieht jetzt auch die Zugspitze nach. In Deutschlands höchstem Skigebiet wird der Skibetrieb in diesem Winter nicht mehr starten. „Der organisatorische und wirtschaftliche Aufwand ist unter diesen Umständen nicht mehr tragbar. Zumal ein Start ab 18. April weiterhin fraglich bleibt“, heißt es auf der Website der Bayerischen Zugspitzbahn. Der Saisonstart für die nächste Wintersaison steht bereits fest. Ab dem 19. November 2021 soll Skifahren auf der Zuspitze wieder möglich sein.

>> Kein Skibetrieb mehr in Bayern: Auch Zugspitze sagt Saison ab
 

Dienstag, 23. März 2021:

13.00 Uhr: Auch in Deutschland wird es zu Ostern keine Lockerungen geben. Nach fast 12 Stunden Verhandlung einigten sich die Ministerpräsidenten und die Kanzlerin in der Nacht von Montag auf Dienstag auf eine Verlängerung des Lockdowns bis zum 18. April. Darüber hinaus soll von Gründonnerstag, 1. April bis Ostermontag, 5. April eine „erweitere Ruhezeit“ gelten, in der das öffentliche Leben weitgehend heruntergefahren werden soll und u.a. Handel und Außengastronomie geschlossen bleiben. Am Karsamstag wird lediglich der Lebensmitteleinzelhandel geöffnet. Ob die Skigebiete im Sauerland nun wieder schließen müssen, ist bisher noch unklar.
 

11.00 Uhr: Keine Lockerungen zu Ostern in Österreich - so lautet das Ergebnis des Corona-Gipfels von Bund und Ländern am Montag. Die bestehenden Regelungen zu Kontaktbeschränkungen gelten weiterhin und auch Hotels und Gastronomie bleiben bis mindestens 11. April geschlossen. Die vorab diskutierte Öffnung der Gastgärten wurde ebenfalls verschoben. Handel und Skigebiete bleiben weiter geöffnet. Heute soll ein weiterer Gipfel zur angespannten Lage im Osten des Landes stattfinden. 
 

Montag, 22. März 2021:

14.00 Uhr: Nach Garmisch-Classic und Oberstdorf-Kleinwalsertal haben heute weitere bayerische Skigebiete die endgültige Absage der Skisaison bekanntgegeben. So wird es auch am Sudelfeld, am Spitzingsee sowie in Brauneck keinen Skibetrieb mehr geben. Bis zuletzt hatten die Alpen-Plus-Partner gehofft, in diesem Winter wenigstens noch für ein paar Wochen Skibetrieb anbieten zu können. "Von dieser Hoffnung mussten wir uns nun nach den Verlautbarungen aus den Ministerien, die aufgrund wieder ansteigender Zahlen weitere Öffnungsschritte ausschließen, endgültig verabschieden", bedauert Verbundssprecher Peter Lorenz. "Das ist wirklich bitter und tut uns in der Seele weh, zumal bei den diesjährigen Schneeverhältnissen in unseren Gebieten trotz Betriebsverbot jede Menge los ist." Saisonkarteninhaber erhalten ihr Geld zurück oder können den Pass auf die nächste Wintersaison übertragen.

Sonntag, 21. März 2021:

10.40 Uhr: Trotz einer mehr als schwierigen Saison blickt das Skigebiet Silvretta Montafon optimistisch in die Zukunft und investiert in ein Millionenprojekt. Bis zum Start der neuen Saison wird die Valisera Bahn in St. Gallenkirch durch eine moderne 10er Gondelbahn ersetzt. Die Bauarbeiten haben bereits begonnen. Mehr Infos zur neuen Bahn und zum neuen Silvretta Park an der Talstation könnt ihr im neuen Artikel nachlesen.
 

Samstag, 20. März 2021:

09.30 Uhr: Zurück in den harten Lockdown: Ab dem heutigen Samstag, 20. März,  werden die Corona-Maßnahmen in Polen wieder drastisch verschärft und die Lockerungen der letzten Wochen aufgehoben. Grund ist der starke Anstieg der Infektionszahlen. Die 7-Tage-Inzidenz lag zuletzt bei 356 – mehr als dreimal so hoch wie in Deutschland. Die seit 12. Februar geöffneten Skigebiete müssen ihren Betrieb wieder einstellen. Auch Hotels werden bis mindestens 9. April wieder geschlossen bleiben. Deutschland hat Polen ab morgigen Sonntag als Hochinzidenzgebiet eingestuft. Ein Grenzübertritt ist nur noch mit negativem Coronatest möglich.
 

Freitag, 19. März 2021:

10.30 Uhr: Dritter Tag, erstes Rennen: Beim Finale des Ski-Weltcups in Lenzerheide kann heute mit dem Team-Parallel-Event endlich das erste Rennen durchgeführt werden. In den vergangenen beiden Tagen mussten sowohl die Abfahrten als auch der Super-G aufgrund von Schneefall und Nebel abgesagt werden. Heute strahlt zum ersten Mal die Sonne über Lenzerheide (Webcam Zielhang).

Am Wochenende stehen noch Riesenslalom und Slalom auf dem Programm. Nach aktuellem Stand wird die Schweizer Favoritin Wendy Holdener dann aber nicht mit dabei sein. Sie wurde am Donnerstag bei den offiziellen Corona-Schnelltests zusammen mit ihrem Trainer positiv getestet. Das Ergebnis des anschließenden PCR-Tests steht aber noch aus.

>> Startzeiten, Startlisten und Ergebnisse vom Weltcupfinale
 

Mittwoch, 17. März 2021:

13.00 Uhr: Im Sauerland wächst das Angebot für Skifahrer. Neben Willingen und Winterberg wird am Wochenende auch das Skikarussell Altastenberg öffnen. Dort sind der Kapellenhang und das Übungsgelände der Skischule geöffnet. Weitere Infos im neuen Artikel:

>> Weitere Skigebiete in Deutschland öffnen ihre Pisten
 

11.00 Uhr: Nach dem Neuschnee der letzten Tage bieten in Baden-Württemberg wieder mehrere Betreiber von kleinen Skigebieten ihre Lifte stundenweise zum Mieten an. Dazu gehören unter anderem der Skilift Herrischried, die Kandellifte und die Skilifte Münstertal. Je nach Inzidenz im jeweiligen Landkreis können entweder ein Haushalt mit einer weiteren Person den Lift buchen (hohe Inzidenz) oder auch zwei Haushalte mit fünf Erwachsenen und bis zu 20 Kindern (niedrige Inzidenz). Die Slots kosten im Schnitt 150 Euro und müssen vorab über die Internetseiten der Betreiber gebucht werden. Eine Übersicht aller Liftbetreiber mit Mietmodell in diesem Winter findet sich hier. Ein regulärer Skibetrieb wie in Willingen und Winterberg ist in Baden-Württemberg derzeit aber nicht erlaubt.
 

Montag, 15. März 2021:

17.00 Uhr: Angesichts der Verlängerung des Lockdowns bis 28. März wird der Skibetrieb am Feldberg in dieser Wintersaison nicht mehr aufgenommen. Das haben die Gesellschafter des Liftverbunds im Schwarzwald heute bekanntgegeben. Aktuell liegen noch knapp 70cm Schnee im größten Skigebiet Baden-Württembergs (Webcams). Im Gegensatz zu Hessen und NRW hatte Baden-Württemberg den Skibetrieb im Rahmen der März-Lockerungen nicht erlaubt.

>> Deutschland: Neuschnee in den Bergen gemeldet
 

13.00 Uhr: Komplett ausgebucht war am Wochenende das Skigebiet in Winterberg, das als eines von nur zwei deutschen Skigebieten aktuell geöffnet hat. Aufgrund der Corona-Maßnahmen darf aber nur eine begrenzte Anzahl an Besuchern ins Skigebiet. So werden aktuell maximal 2500 Tickets pro Tag verkauft. Normalerweise tummeln sich täglich rund 10.000 Wintersportler im Skigebiet. Wer das Skigebiet besuchen will, sollte sich unbedingt vorab ein Ticket online sichern (Skipasspreise). Nur wenn für den jeweiligen Tag noch Restkarten übrig bleiben, werden diese an der Kasse vor Ort verkauft.

>> Grünes Licht in NRW: Skibetrieb in Winterberg startet
 

Sonntag, 14. März 2021:

10.45 Uhr: Letzter Skitag heute in vielen Skigebieten in Österreich: So schließen unter anderem die Skilifte in Dorfgastein/Großarl, Lofer, Wildkogel-Arena, Bergwang, Kössen und auf der Mutterer Alm. In Lofer war bereits am gestrigen Samstag der letzte Skitag, da für heute schlechtes Wetter gemeldet wurde. Ab heute schneit es kräftig in Österreich. In den nächsten 72 Stunden sind teils über 100cm Neuschnee möglich.

>> Neuschneeprognosen der Skigebiete in Österreich
 

Samstag, 13. März 2021:

10.15 Uhr: Dritter Lockdown in Italien: Ab kommenden Montag werden aufgrund von stark steigenden Zahlen in weiten Teilen des Landes wieder Schulen, Restaurants und auch Geschäfte mit nicht notwendigen Produkten geschlossen. Betroffen sind alle Regionen mit einem Inzidenzwert über 250, was für die meisten zutrifft. Der Lockdown soll bis 6. April, dem Dienstag nach Ostern, andauern. Rund um Ostern, einem der wichtigsten Feiertage für die katholischen Italiener, werden im ganzen Land strenge Ausgangsbeschränkungen gelten. Das eigene Haus darf dann nur noch in Ausnahmefällen verlassen werden.

>> Skigebiete in Italien bleiben geschlossen: Ein Liftbetreiber im Interview
 

Freitag, 12. März 2021:

14.30 Uhr: Die großen Skigebiete im Allgäu haben die Vorbereitungen für eine mögliche Wintersaison beendet und konzentrieren sich nun voll auf den Sommerbetrieb. Die Aussichten für einen Start Ende März seien einfach zu vage, wie die Sprecherin des Verbunds "Superschnee" am heutigen Freitag bestätigte. Zum Verbund gehören unter anderem auch die Skigebiete in Oberstdorf und Kleinwalsertal sowie im Tannheimer Tal. Im Gegensatz zu den Bundesländern Hessen und NRW hat Bayern das Seilbahnverbot bis Ende März verlängert. Skigebiete müssen weiter geschlossen bleiben. 

>> Skibetrieb in Willingen und Winterberg gestartet

Donnerstag, 11. März 2021:

12.30 Uhr: Mit doppelt soviel Abfall wie normal haben die geöffneten Skigebiete in der Schweiz aktuell zu kämpfen. Das reicht von weggeworfenen Einwegmasken bis hin zu Zigarettenstummeln und Abfällen des Take-away-Angebots. Dazu trägt auch bei, dass die Sitzplätze auf den Terrassen der Skihütten nach längerem Streit zwischen Kantonen und Bundesrat überall geschlossen bleiben müssen. Die Skigebiete haben nun zusätzliche Mülleimer und Container an den Abholstationen der Restaurants aufgestellt und der Müll wird auch regelmäßig von den Mitarbeitern eingesammelt. Eine große Reinigungsaktion erfolgt dann noch einmal am Ende der Saison, wenn der Schnee geschmolzen ist. Die Müllresten könnten sonst im Sommer gefährlich werden für die Weidetiere.
 

Mittwoch, 10. März 2021:

14.30 Uhr: Ein Total-Ausfall ist die Skisaison 2020/2021 für die italienischen Skigebiete. Immer wieder wurde die Öffnung von der Regierung nach hinten geschoben. Mit der letzten Verlängerung bis nach Ostern ist die Hoffnung bei fast allen Liftbetreibern gestorben. Wir haben mit dem Geschäftsführer des Südtiroler Skigebiets Schöneben-Haideralm gesprochen, wie er die Wintersaison erlebt hat und welche Auswirkungen die ausgefallene Skisaison auf die Region hat. >> Zum Interview
 

Montag, 8. März 2021:

21.00 Uhr: Überraschung am Montagabend: Das Skiliftkarussell Winterberg gibt die Öffnung der Skilifte ab Dienstag, 9. März, bekannt. Das Land NRW hat im Laufe des Montags grünes Licht gegeben. Mehr Infos im neuen Artikel:

>> Grünes Licht in NRW: Skibetrieb in Winterberg startet
 

15.30 Uhr: Das nächste große Skibetrieb in Österreich streicht den täglichen Skibetrieb: Der Skicircus Saalbach-Hinterglemm-Leogang-Fieberbrunn wird ab sofort nur noch zum Wochenendbetrieb von Freitag bis Sonntag sowie an den Feiertagen öffnen. Lediglich zwei Übungslifte für Kinder laufen auch noch werktags. Mit Ostermontag, 5. Apri 2021, wird man die Skisaison im gesamten Skicircus beenden. Bis dahin benötigen Skifahrer im Tiroler Teilbereich in Fieberbrunn neben FFP2-Masken auch einen negativen Coronatest.

>> Überblick der Skigebiete in Österreich
 

10.00 Uhr: Während in Willingen in Hessen ab heute die Skilifte öffnen dürfen (wir berichteten), bleiben die Lifte im 20km entfernten Winterberg geschlossen. Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat bisher keine Freigabe für die Öffnung gegeben. Auch in Bayern und Baden-Württemberg sind die Liftbetreiber von der Landespolitik enttäuscht. Auch hier wurden Lockerungen für den Liftbetrieb abgelehnt. Seilbahnen müssen dort bis zum 28. März, dem geplanten Ende des Lockdowns, geschlossen bleiben.

Das schmerzt umso mehr, da jetzt die letzte Möglichkeit wäre, um in den Voralpen und Mittelgebirgen den Skibetrieb noch in mehreren Skigebieten starten zu können. Am Feldberg liegen noch 70cm Schnee, am Arber im Bayerischen Wald noch 130cm und in Oberstdorf im Allgäu auch 110 cm. Spitzenreiter ist die Zugspitze mit fast 300cm aktuell.

>> Lockerungen: Skigebiet in Willingen darf ab Montag öffnen
 

Sonntag, 7. März 2021:

11.00 Uhr: Das vorläufige Ende einer schwierigen Saison: Die SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental beendet mit dem heutigen Sonntag den durchgehenden Skibetrieb. "Wir haben unser Versprechen vom Sommer mit der Garantie von 70 Betriebstagen, sogar immer mit SkiWelt-Verbindungen und großem Angebot, wahr gemacht. Obwohl es Tage gab, an denen mehr Mitarbeiter im Skigebiet waren als Gäste und wir keinen wirtschaftlich positiven Skitag hatten", heißt es dazu auf der Homepage des Skigebiets. "Uns ging es darum den Einheimischen und allen, die Skifahren durften, etwas Normalität zu geben." Ob es in den nächsten Wochen noch einen Wochenendbetrieb oder Sonderfahrten geben wird, will man kurzfristig entscheiden und bekannt geben. 

>> Webcams: Kaiserwetter heute in Österreichs Skigebieten
 

Samstag, 6. März 2021:

16.00 Uhr: Das hat in Deutschland kaum einer noch geglaubt: Ab Montag, 8. März 2021, darf das Skigebiet in Willingen wieder öffnen. Die Lockerungen in der Coronaverordnung des Landes Hessen machen es möglich. Sechs Lifte gehen in Betrieb. Auch Flutlichtskifahren wird möglich sein. Mehr Infos in unserem neuen Artikel:

>> Lockerungen: Skigebiet in Willingen darf ab Montag öffnen
 

Freitag, 5. März 2021:

11.00 Uhr:  In den Gemeinden Radstadt und Bad Hofgastein sind ab heute die Skigebiete geschlossen. Grund ist die hohe Zahl an Neuinfektionen. Ab heute gelten bis 18. März strenge Ausfahrtsbeschränkungen. Die beiden Gemeinden im Salzburger Land können nur noch mit negativem Coronatest (nicht älter als 48h) verlassen werden. Während man die Gasteiner Skischaukel ab 19. März wieder öffnen will, hat das Skigebiet Radstadt-Altenmarkt die Skisaison nun bereits komplett beendet. Nach einer einwöchigen Zwangspause wieder geöffnet hat das Skigebiet von Mayrhofen. Dort hatte man ebenfalls aufgrund von zu hohen Infektionszahlen vorübergehend eine Ausfahrtsbeschränkung eingeführt.

>> Aktuelle Schneehöhen in Österreich
 

Donnerstag, 4. März 2021:

13.00 Uhr: Das wars mit Skifahren in Italien in diesem Winter: Die aktuellen Lockdown-Maßnahmen wurden von der Regierung in Rom bis zum Dienstag nach Ostern, 6. April 2021, verlängert. Bis dahin müssen die Skigebiete geschlossen bleiben. Das bedeutet das Ende für die Wintersaison. Danach könnten schneebedingt nur noch sehr hochgelegene Resorts und Gletscher von der Schneelage her öffnen. Aber ob nach Ostern überhaupt Lockerungen angesichts der aufkommenden dritten Welle möglich sind, ist sowieso unklar.

>> Aktuelle Schneehöhen in Italien
 

Mittwoch 3. März 2021:

16.45 Uhr: Mehrere positive Coronafälle sorgen aktuell für Aufregung bei den Nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Oberstdorf. Allen voran ist der norwegische Skisprungstar Halvor Egner Granerud positiv getestet worden. Der Weltcupführende hatte noch am Sonntag mit der Mixed-Mannschaft Silber gewonnen und galt als großer Favorit für die ausstehenden Wettkämpfe auf der Großschanze. Positive Coronatests gibt es auch im italienischen Team. So wurden zwei Mitglieder des Skisprungteams und zwei Delegierte positiv getestet. Daraufhin zog der italienische Verband in Absprache mit den deutschen Gesundheitsbehörden das komplette Team von der Weltmeisterschaft zurück. Das gilt neben den italienischen Skispringern auch für die Langläufer und Kombinierer.

>> Ski-WM in Oberstdorf: Zeitplan, Ergebnisse und Medaillenspiegel
 

12.30 Uhr: Das Warten in Ischgl hat ein Ende: Im berühmten Tiroler Skigebiet wird in diesem Winter kein Skilift mehr laufen. Das gaben die Vorstände der Silvrettabahn heute bekannt. Im Gegensatz zu den anderen Skigebieten in Österreich hat man in Ischgl den Skibetrieb bisher noch gar nicht gestartet. Gründe dafür sind u.a. die geschlossene Hotellerie und Gastronomie sowie die besondere Lage an der Schweizer Grenze. Mehr Infos und Hintergründe in unserem neuen Artikel:

>> Die Lifte bleiben zu: Total-Ausfall für die Skisaison in Ischgl

Dienstag, 2. März 2021:

11.15 Uhr: Die dritte Coronawelle lässt die Infektionszahlen in Tschechien aktuell explodieren. Mit 768 wird dort die höchste 7-Tage-Inzidenz weltweit gemeldet. Der Notstand wurde daher verlängert und der Lockdown wieder verschärft. Die Bewegungsfreiheit der Bürger wird nun mindestens bis Mitte März massiv eingeschränkt. Der eigene Bezirk darf nur noch in Ausnahmefällen verlassen werden. Der Großteil der tschechischen Skigebiete hat die Wintersaison bereits abgehakt. Lediglich einige hochgelegene Resorts wie Klinovec und Spindlermühle haben noch Resthoffnung für einen Skibetrieb in den Osterferien.

>> Übersicht der Skigebiete in Tschechien
 

Montag, 1. März 2021:

15.00 Uhr: Die Corona-Pandemie hat schwere Folgen für die Wirtschaft im Alpenraum. Durch den Ausfall der Wintersaison entstehen Umsatzeinbußen von mehr als 15 Milliarden Euro. Das zeigt eine Analyse der Gesellschaft für Angewandte Wirtschaftsforschung in Innsbruck. Zudem verlieren rund 200.000 Menschen ihre Arbeitsplätze. Betroffen ist davon nicht nur der Tourismus selbst, sondern auch zahlreiche andere Branchen. Mehr Infos im neuen Artikel:

>> Ausfall der Wintersaison sorgt für Milliardenverluste im Alpenraum
 

11.00 Uhr: Ab heute sind nun in der ganzen Schweiz die Restaurantterrassen in den Skigebieten geschlossen. Zuletzt hatten sich noch sechs Kantone in der Zentralschweiz gegen die Anordnung des Bundesrates gewehrt und die Sitzmöglichkeiten zum Take-Away-Verzehr in den Skigebieten eigenmächtig offen gelassen. Dazu gehörten neben Graubünden auch das Tessin, Schwyz, Nid- und Obwalden sowie Glarus.

Während die Gastronomie und auch die Terrassen noch weiter geschlossen bleiben müssen, treten heute in der Schweiz andere Lockerungen in Kraft. So dürfen sich draußen wieder bis zu 15 Personen treffen, sämtliche Läden sind wieder geöffnet ebenso wie Museen, Outdoor-Sportanlagen, Zoos und botanische Gärten. Angebote für Kinder und Jugendliche im sportlichen und kulturellen Bereich dürfen ebenfalls wieder durchgeführt werden.

>> Geöffnete Skigebiete in der Schweiz
 

Sonntag, 28. Februar 2021:

13.30 Uhr: Letzter Skitag heute am Diedamskopf in Vorarlberg. Aus wirtschaftlichen Gründen beenden die Betreiber den Skisaison vorzeitig zum 28. Februar. Das gilt sowohl für das Höhenskigebiet als auch die Übungslifte im Tal. In allen anderen Skigebieten in Vorarlberg läuft der Skibetrieb auch im März noch weiter. Lediglich das Kleinwalsertal ist aufgrund der Sonderlage an der bayerischen Grenze heuer noch gar nicht in die Skisaison gestartet.

>> Aktuelle Schneehöhen in Vorarlberg
 

11.30 Uhr: Gleich vier Medaillenentscheidungen stehen heute bei der Nordischen Ski-WM in Oberstdorf auf dem Programm. 700 Athleten aus 60 Nationen messen sich im Langlauf, Skispringen und der Nordischen Kombination. Über 40 Millionen Euro wurden im Vorfeld in die Erneuerung der Sportstätten gesteckt. Zuschauer dürfen coronabedingt keine vor Ort sein. Dafür wurden Pappfiguren mit Bildern von Tausenden Wintersportfans im Langlauf- und Sprungstadion aufgebaut.

>> WM-Zeitplan, Startlisten und Ergebnisse

>> Medaillenspiegel der WM in Oberstdorf
 

Samstag, 27. Februar 2021:

11.00 Uhr: Die Einheimischen freuen sich: Die Pisten in St. Anton am Arlberg sind ab heute mit einem Teilbetrieb wieder geöffnet. Die Bergbahnen hatten am 16. Februar den Betrieb aufgrund der neuen Testpflicht in Tirol und dem befürchteten Rückgang der Besucherzahlen eingestellt. Auch in Sölden hat man den Skibetrieb aus diesem Grund Mitte Februar gestoppt. Hier werden die Skilifte ab 5. März noch einmal bis Ostermontag geöffnet. Bis zum Beginn der Osterferien sind die Pisten am Gaislachkogel präpariert. In den Ferien öffnen dann auch die Abfahrten am Giggijoch.

>> Überblick aller Skigebiete in Österreich
 

Freitag, 26. Februar 2021:

10.20 Uhr: Große Enttäuschung bei den Seilbahnbetreibern in Deutschland: Sie werden keine finanzielle Unterstützung durch die Corona-Hilfen des Bundes bekommen. Das Bundeswirtschaftsministerium hat entsprechende Sonderregelungen abgelehnt, wie der BR berichtet. Etwas besser sieht es da bei den Hilfen der einzelnen Bundesländer aus. So gab es etwa für die Bayerische Zugspitzbahn bereits eine einmalige Abschlagszahlung vom Freistaat Bayern. Allerdings wird zum Beispiel die Zugspitzbahn bei den weiteren Überbrückungshilfen leer ausgehen, da sie der Gemeinde Garmisch-Partenkirchen gehört. Die Skisaison im Skigebiet Garmisch-Classic hat die Bayerische Zugspitzbahn ohnehin bereits abgeschrieben. Dort wird in diesem Winter kein Skilift mehr laufen. Oben auf der Zugspitze will man hingegen noch mögliche Lockerungen abwarten, nachdem dort die Skisaison bis Anfang Mai möglich ist.

>> Aktuelle Schneehöhen in Deutschland
 

Donnerstag, 25. Februar 2021:

14.00 Uhr: Die Skigebiete und Hotels in Polen bleiben auch nach Ablauf der 2-wöchigen Testphase weiterhin geöffnet. Zwar sind die Infektionszahlen in Polen in den letzten Wochen erneut gestiegen, die Regierung hält aber an der Öffnung von Handel und Freizeiteinrichtungen fest. Allerdings wurde die Maskenpflicht angepasst. Ab dem 27. Februar sind Schals und Visiere als Mund-Nasen-Bedeckung nicht mehr ausreichend. Erlaubt sind nur noch richtige Masken. Auch die Voraussetzungen für die Einreise aus den Nachbarländern Tschechien und Slowakei werden verschärft. Strengere Regeln mit Schließungen von Hotels und Handel gelten nur in der besonders betroffenen Region Ermland-Masuren im Norden des Landes. Die neuen Regeln gelten vorerst bis zum 14. März 2021.


11.00 Uhr: Nächste Runde im Streit um die geöffneten Restaurant-Terrassen in der Schweiz: Der Bund hat am Mittwoch bekanntgegeben, dass diese im ganzen Land nicht vor 22. März geöffnet werden und deswegen auch in den Skigebieten zu schließen sind. Zuletzt hatten sich eine Handvoll Kantone dagegen gewehrt, da die Betriebsbewilligung der Skigebiete in ihren Händen liegt. Graubünden wird sich der Verordnung nun beugen und ab morgigen Freitagabend seine Hüttenterrassen zum Take-away-Verzehr schließen. Anders ist es mit dem Widerstand in den Kantonen Nidwalden, Obwalden, Schwyz, Uri, Glarus und Tessin: Hier will man die Terrassen vorerst weiter offen lassen.
 

Mittwoch, 24. Februar 2021:

17.20 Uhr: Für eine Woche geschlossen wird ab morgen das Skigebiet der Bergbahnen Mayrhofen im Zillertal (Penken und Ahorn). Grund sind verschärfte Corona-Maßnahmen in der Gemeinde. Aktuell gibt es 42 aktive Coronafälle, 29 davon mit südafrikanischer Virusmutation. Die weitere Ausbreitung soll nun schnellstmöglich gestoppt werden. Schulen, Kindergarten, Handel und auch das Skigebiet bleiben bis Mittwoch, 3. März, geschlossen. Jeder Einwohner soll bis nächste Woche zweimal via PCR-Test getestet werden. Ab Samstag darf man die Gemeinde nur noch mit negativem Test verlassen. Die weiteren Skigebiete im Zillertal bleiben nach aktuellem Stand geöffnet. Skifahren ist dort aber ohnehin nur noch mit negativem Corona-Test möglich, der nicht älter als 48h ist.
 

13.00 Uhr: Als erster Kanton in der Schweiz hat Graubünden den Skibetrieb bis zum Saisonende bewilligt. Erfahrungen in den letzten Monaten hätten gezeigt, dass sich das Offenhalten der Skigebiete nicht negativ auf die Zahlen auswirkt. Die Zahl der Neuinfektionen ist in den letzten Wochen stetig gesunken. Das umfangreiche Testkonzept im Kanton hat sich ebenso wie die Corona-Maßnahmen in den Skigebieten und Hotels bewährt.

Ob auch die Terrassen der Skihütten weiterhin geöffnet bleiben, ist noch unklar. Der Bundesrat möchte diese schließen, da auch im ganzen Rest der Schweiz nur Take-Away-Angebote ohne Terrassen erlaubt sind. Der Kanton Graubünden und noch vier weitere wehren sich und lassen ihre Terrassen in den Skigebieten offen. Mit Spannung wird nun heute Nachmittag die Pressekonferenz des Bundesrats erwartet, da unter anderem mehrere Lockerungen umgesetzt werden sollen und auch die Öffnung von Restaurants bzw. Terrassen landesweit im Gespräch sind. Damit hätte sich der Terrassenstreit zwischen Bund und Kantone erledigt.

>> Alle geöffneten Skigebiete der Schweiz (mit Schneehöhen und Pistenbericht)

Montag, 22. Februar 2021:

12.00 Uhr: Während einige große Skigebiete in Österreich aufgrund der strengen Auflagen und schlechten Besucherzahlen den Skibetrieb einstellen, können kleine Skigebiete von der Coronakrise profitieren. Denn statt in die großen Destinationen zu fahren, bleiben viele Skifahrer in diesem Winter zuhause und nutzen das heimische Liftangebot in der Umgebung. 

„Wir sind Nahversorger in der regionalen Umgebung und für Tagesgäste konzipiert“, erklärt Michael Reichl, Geschäftsführer des Skigebiets Jauerling in einem Interview mit dem ORF. Zwar gebe es trotzdem Einbußen, die fehlenden Nächtigungsgäste fallen aber in den kleinen Skigebieten weniger ins Gewicht. Auch die laufenden Kosten sind deutlich niedriger als in den großen Skigebieten.
 

Sonntag, 21. Februar 2021:

12.50 Uhr: Wird Ischgl in diesem Winter die Lifte überhaupt noch öffnen? In der kommenden Woche soll eine Entscheidung fallen. Das beliebte Skigebiet in Tirol ist im Gegensatz zu allen anderen österreichischen Skigebieten nicht an Weihnachten in die neue Saison gestartet. Neben den geschlossenen Unterkünften spielt vor allem die Grenzlage zur Schweiz eine Rolle. So ist das Ischgler Skigebiet nahtlos verbunden mit den Pisten von Samnaun. In beiden Ländern gelten aber unterschiedliche Corona-Regeln. Die Unterschiede haben sich zuletzt sogar noch einmal verschärft, da man die Tiroler Skigebiete nicht mehr ohne Corona-Test benutzen darf. In der Schweiz gibt es diese Regelung nicht.
 

Samstag, 20. Februar 2021:

12.30 Uhr: Ein Streit ist in der Schweiz um die geöffneten Hüttenterrassen in den Skigebieten entbrannt. So müssen aktuell eigentlich im ganzen Land alle Restaurants inklusive Terrassen auf Anordnung des Bundesrats geschlossen bleiben. Das gilt auch für Take-Away-Angebote. Trotzdem sind in fünf Schweizer Kantonen (Graubünden, Schwyz, Uri sowie Ob- und Nidwalden) die Terrassen der Skihütten immer noch geöffnet. Die Kantone verteidigen sich damit, dass sie die Kontakte beim Essen lieber kontrolliert ablaufen lassen wollen als ungesteuert. Der Bundesrat lässt nun rechtlich prüfen, wie er die Verordnung durchsetzen kann.

>> Übersicht: Die geöffneten Skigebiete in der Schweiz
 

Freitag, 19. Februar 2021:

15.30 Uhr: Der Langlaufsport boomt in diesem Winter und ist so populär wie zuletzt vor 20 Jahren. Dafür sorgt neben den geschlossenen Skiliften auch der viele Neuschnee, der in den letzten Wochen bis ins Flachland gefallen ist. Wir haben uns mal angeschaut, wieviel man für eine Langlauf-Ausrüstung ausgeben muss und wo die genauen Unterschiede im Equipment zwischen Klassik- und Skating liegen: Was kostet eine Langlauf-Ausrüstung?

>>  Übersicht: Offene Loipen in Deutschland
 

10.45 Uhr: Auf eine 7-Tage-Inzidenz von 526 ist zuletzt die Zahl der Neuinfektionen im Bezirk Hermagor in Kärnten gestiegen. Daher werden dort ab dem Wochenende die Corona-Maßnahmen wieder verschärft. Davon betroffen sind auch die drei Skigebiete im Bezirk: Dort ist ab Samstag Skifahren nur noch mit einem negativen Coronatest möglich. Dieser darf nicht älter als 48h sein. Betroffen sind die Skigebiete Nassfeld,  Kötschach-Mauthen und Weissbriach im Gitschtal. Die Testpflicht für Skifahrer gilt seit Montag bereits in ganz Tirol, wo vermehrt Fälle der südafrikanischen Virusmutation aufgetaucht sind.

>> Testpflicht auf Tiroler Pisten: Die ersten Skigebiete sperren zu
 

Donnerstag, 18. Februar 2021:

12.45 Uhr: Immer mehr Tiroler Skigebiete bieten für Skifahrer kostenlose Antigentests direkt am Parkplatz der Talstation an. So soll die Barriere zum Skifahren möglichst gering gehalten werden. Seit Montag, 15. Februar, muss ja jeder Skifahrer in Tirol einen Nachweis über einen maximal 48h alten Coronatest mit sich führen (wir berichteten).

Bereits am Dienstag eröffnete Kitzbühel als erstes Skigebiet eine Teststation nahe der Talstation der Hahnenkammbahn. Geöffnet ist immer vormittags. Am ersten Tag ließen sich dort 50 Personen testen, am Mittwoch waren es schon rund 100. Die Kosten für die Tests trägt das Land Tirol. Für den Personalaufwand kommen die Bergbahnen auf.

Am kommenden Wochenende werden unter anderem auch die Bergbahnen Rosshütte in Seefeld, die Glungezerbahn und die Patscherkofelbahn ihren Gästen die Möglichkeit zum Testen bei der Talstation anbieten. Geöffnet sind die Testzentren immer vormittags.
 

Mittwoch, 17. Februar 2021:

15.45 Uhr: In Polen droht die Rückkehr in einen harten Lockdown: Aktuell läuft dort eine zweiwöchige Testphase der Regierung mit zahlreichen Lockerungen (wir berichteten). Unter anderem sind seit Freitag, 12. Februar, auch wieder Skigebiete und Hotels (Belegung zu 50%) geöffnet. Dies führte am Wochenende zu einem Ansturm auf die Skiorte mit vielen längeren Staus. Am beliebtesten war Zakopane, wo am Wochenende der Skisprung-Weltcup zu Gast war. Viele Feierende trafen sich dort ohne Masken auf den Straßen. Es kam auch zu Party-Exzessen. Die Polizei war im Dauereinsatz. "Solch ein dummes und verantwortungsloses Verhalten wie in Zakopane kann dazu führen, dass wir die Einschränkungen verschärfen müssen", so der polnische Gesundheitsminister.

>> Artikel: Polen testet die Normalität: Skigebiete öffnen für zwei Wochen
 

11.15 Uhr: Nach Sölden und der Steinplatte stellt das nächste große Skigebiet in Tirol den Betrieb ein: Ab dem heutigen Mittwoch sind in St. Anton am Arlberg die Lifte geschlossen. Grund dafür ist die neue Testpflicht für Skifahrer sowie "die sich daraus unter anderem ergebenden Kontrollverpflichtungen des Skigebietsbetreibers", heißt es auf der Internetseite des Tourismuverbandes. Hinzu kommt, dass Hotels und Gastronomie bis Anfang April 2021 geschlossen bleiben müssen. Die österreichische Regierung hatte am Montag den Lockdown für diese Branchen bis "rund um Ostern" verlängert. Ein konkretes Datum für die Wiedereröffnung wurde nicht genannt.

>> Testpflicht auf Tiroler Pisten: Die ersten Skigebiete sperren zu
 

Dienstag, 16. Februar 2021:

14.30 Uhr: Großer Unmut herrscht aktuell in Tirol bei Bevölkerung und Skigebieten angesichts der neuen Testpflicht für Skifahrer. Die Pisten dürfen seit Montag nur noch mit negativem Coronatest genutzt werden. Die ohnehin bereits schlechten Besucherzahlen angesichts der fehlenden Urlauber sinken weiter. Mit Sölden und der Steinplatte haben nun auch zwei große Skigebiete ihren Betrieb bereits komplett eingestellt. Mehr Infos im neuen Artikel:

>>Testpflicht auf Tiroler Pisten: Die ersten Skigebiete sperren zu
 

Montag, 15. Februar 2021:

13.30 Uhr: Nachdem vor wenigen Tagen die Ski-Weltcuprennen in Kvitfjell in Norwegen aufgrund der geschlossenen Grenze abgesagt wurden (wir berichteten), springt Saalbach-Hinterglemm als Austragungsort ein. Im Salzburger Land werden von 5. bis 7. März nun die abgesagten Rennen aus Kvitfjell (Abfahrt und Super-G) durchgeführt sowie außerdem noch das abgesagte Abfahrtsrennen von Wengen nachgeholt.

>> Weltcupkalender mit allen Terminen und Startzeiten
 

09.00 Uhr: Einen Tag vor Beginn hat die italienische Regierung die Öffnung der Skigebiete gestoppt – aus Sorge vor den Virusvarianten. Eigentlich hätten ab dem heutigen Montag die Skigebiete in den gelben und weißen Zonen wieder offiziell öffnen dürfen. In der Lombardei, wo unter anderem Livigno liegt, wollte man gleich heute starten. Doch daraus wird nun nichts. Der Unmut bei den Skigebietsbetreibern ist riesig. Sie hatten in den letzten Tagen viel Geld für die Eröffnung und die Sicherheitsmaßnahmen investiert. Mehr Infos im neuen Artikel:

>> Italiens Regierung stoppt erneut die Öffnung der Skigebiete

Sonntag, 14. Februar 2021:

12.50 Uhr: Sensationeller Auftakt für den deutschen Skiverband bei der Weltmeisterschaft in Cortina! Nach vier Rennen haben sie bereits drei Medaillen geholt - gas gab es noch nie. Nach den Silbermedaillen von Romed Baumann im Super-G (Donnerstag) und Kira Weidle in der Abfahrt (Samstag) holte am Sonntag erneut ein Deutscher eine Medaille. Andreas Sander wurde Zweiter hinter dem Österreicher Vincent Kriechmayr. Und es war extrem knapp: Dem Deutschen fehlten nur 0,01 Sekunden auf Gold.

>> Medaillenspiegel der Ski-WM 2021

>> Programm und Ergebnisse der Ski-WM in Cortina
 

Samstag, 13. Februar 2021:

16.30 Uhr: Der internationale Biathlonverband IBU musste seinen Wettkampfplan für März noch einmal ändern. Grund ist das Einreiseverbot für Ausländer in Norwegen. Das Weltcupfinale kann deswegen nicht wie geplant am Holmenkollen in Oslo ausgetragen werden (wir berichteten). Wenige Tage später konnte nun bereits ein Ersatzort gefunden werden. Die letzten Rennen der Saison werden in Östersund in Schweden ausgetragen.

>> Terminkalender des Biathlon-Weltcups 2020/2021
 

11.45 Uhr: Lockerungen in Polen umgesetzt: Die Skigebiete haben wieder geöffnet und sind gleich von Beginn an gut besucht. Am gestrigen Freitag hatten sie ihren ersten Betriebstag und dürfen nun für zwei Wochen öffnen. So lange dauern die Lockerungen auf Probe der polnischen Regierung. Sollte es zu keinem Anstieg der Zahlen kommen, dürfen sie auch nach den zwei Wochen noch geöffnet bleiben. 

>> Artikel: Polen testet die Normalität: Skigebiete öffnen für zwei Wochen
 

Freitag, 12. Februar 2021:

13.30 Uhr: Keine Weltcups heuer in Norwegen: Die Verbände haben alle internationalen Sportveranstaltungen aufgrund der verschärften Einreisebestimmungen im skandinavischen Land abgesagt. Seit 29. Januar sind die Grenzen geschlossen. Nur noch Personen mit Wohnsitz in Norwegen dürfen einreisen. Ausnahmegenehmigungen für Sportler gibt es bis mindestens 1. März nicht. Betroffen von der Absage sind sowohl die Biathleten, als auch die Skifahrer und die Skispringer. Mehr Infos im neuen Artikel:

>> Artikel: Grenzen geschlossen: Alle Weltcups in Norwegen abgesagt
 

09.30 Uhr: Umfangreiche Grenzkontrollen gibt es ab heute in Tirol. Wer das Bundesland verlasst, braucht einen negativen Coronatest (nicht älter als 48h). Alle Tiroler Skigebiete mit Pistenverbindungen in andere Bundesländer kappen ab heute diese Pisten. Dazu gehört etwa die Zillertal Arena, wo die Verbindungslifte zwischen Gerlos und Königsleiten geschlossen bleiben. Auch im Skigebiet von Kitzbühel bleiben nur die Pisten geöffnet, die sich entweder nur in Salzburg (Resterhöhe) oder nur in Tirol (Hahnenkamm) befinden. Im Skigebiet Steinplatte auf der Grenze zu Bayern wird ab heute am Berg von der Polizei kontrolliert. 

>> Online-Einreiseformular seit Mittwoch auch für Pendler nötig


Donnerstag, 11. Februar 2021:

11.30 Uhr: Einen Boom erleben in Frankreich derzeit alternative Wintersportarten, wie Langlauf, Tourengehen und Schneeschuhwandern. Die Nachfrage ist so groß, dass die Skiorte kaum hinterherkommen und sowohl Material als auch Bergführer restlos ausgebucht sind. In Frankreich sind die Skiorte und auch die dortigen Hotels für Urlauber geöffnet. Die Skilifte dürfen allerdings nicht in Betrieb genommen werden. Das Verbot des Skibetriebs gilt noch mindestens bis 1. März. Ob danach die Pisten öffnen, ist unklar. Französische Medien berichten bereits aus Regierungskreisen, dass die Skisaison wohl nicht mehr gestartet wird. Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz liegt in Frankreich noch immer bei über 200.

>> Aktuelle Schneehöhen in Frankreich
 

Mittwoch, 10. Februar 2021:

20.30 Uhr: Der harte Lockdown in Deutschland wird erneut verlängert: Bis 7. März bleiben Geschäfte, Restaurants und auch alle Freizeiteinrichtungen geschlossen, auch die Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen bleiben aufrecht. Lediglich Friseure, Schulen und Kitas werden vor 7. März wieder geöffnet. Für die Skigebiete ist es ein herber Rückschlag, da sie sich nun erneut gedulden müssen. Für alle tiefergelegenen Skigebiete bedeutet das wohl das endgültige Aus für die Wintersaison 2020/2021.
 

13.15 Uhr: Viele leere Pisten sieht man aktuell in Österreich, wo lediglich die Einheimischen zum Skifahren kommen dürfen. Bei den Hochalmbahnen in Rauris zieht man nun die Notbremse. Nachdem ohnehin seit Wochen nur mehr von Freitag bis Sonntag geöffnet ist, wird der Skibetrieb ab 15. Februar eingestellt. So waren am vergangenen Sonntag lediglich 54 Skifahrer im Skigebiet unterwegs. Und da auch noch viele Saisonkarten hatten, lag der Tagesumsatz bei nur kläglichen 280 Euro. Daher ist jetzt Schluss mit dem Skibetrieb. Sollte Hotellerie und Gastronomie in den nächsten Wochen wieder öffnen dürfen, will man aber auch in Rauris nochmal einen Teilbetrieb bis Ostern aufnehmen.

>> Bilderstrecke: So leer sind die Pisten in Österreichs Skigebieten
 

11.00 Uhr: Österreich hat bei seinen Maßnahmen in Tirol noch einmal nachgebessert: Ab Freitag, 12. Februar 2021, darf das Bundesland nur noch mit negativem Coronatest (nicht älter als 48h) verlassen werden. Dies gilt für mindestens zehn Tage. Ausgenommen ist lediglich die Exklave Osttirol. "Das ist eine zeitlich befristete, aber notwendige Maßnahme, um die Ausbreitung so gut wie möglich zu verhindern", so Bundeskanzler Kurz. In Tirol gibt es laut Kanzleramt aktuell 400 Verdachtsfälle der südafrikanischen Virusmutation.

Bereits zu Wochenbeginn hat die Bundesregierung eine Reisewarnung für das eigene Bundesland Tirol verkündet, um die Ausbreitung der ansteckenderen Mutation aufzuhalten. Teil des Maßnahmenpakets in Tirol sollen auch negative Tests bei der Nutzung von Seilbahnen sein. Diese Regelung wird aktuell aber noch rechtlich geprüft und ist daher noch nicht gültig.
 

Dienstag, 9. Februar 2021:

17.00 Uhr: Die Skigebiete in Polen dürfen ab Freitag, 12. Februar wieder öffnen. Auch Hotels, Kinos und Theater können mit eingeschränkten Kapazitäten wieder den Betrieb aufnehmen. Die Lockerungen gelten allerdings vorerst nur für eine Testphase von zwei Wochen. Sollten die Infektionszahlen erneut steigen, wird die Regierung die Einschränkungen wieder verschärfen. Mehr Infos in unserem neuen Artikel:

>> Polen testet die Normalität: Skigebiete öffnen für zwei Wochen
 

09.15 Uhr: Gestern hat das Land Tirol ein neues Maßnahmenpaket zur Eindämmung der südafrikanischen Virusmutation vorgestellt. Teil davon ist auch ein negativer Corona-Test als Voraussetzung für die Benutzung von Seilbahnen. Ein Kompromiss mit der Bundesregierung, die eigentlich alle Skigebiete schließen wollte, wie die Tiroler Tageszeitung heute berichtet. Ab wann die neue Testregelung zum Skifahren gilt, ist aber immer noch unklar. Das Land Tirol lässt jetzt erstmal prüfen, wie dies rechtlich umzusetzen ist. Bis das Ergebnis vorliegt, gilt die bisherige Regelung mit FFP2-Masken in Seilbahnen und abdeckbaren Sesselliften sowie das Einhalten des Mindestabstands von 2 Metern.
 

Montag, 8. Februar 2021:

15.30 Uhr: Die österreichische Regierung hat eine Reisewarnung für das eigene Bundesland Tirol ausgesprochen. Grund ist die starke Ausbreitung der südafrischen Virusmutation in Tirol. Alle nicht notwendigen Reisen sollen laut Gesundheitsminister Rudolf Anschober unterlassen werden. Wer sich in den letzten zwei Wochen in Tirol aufgehalten hat, wird aufgefordert sich umgehend testen zu lassen.

Das Land Tirol hat heute zusätzlich ein neues Maßnahmenpaket zur Eindämmung des Viruses präsentiert. So sollen alle Tiroler "unnötige Fahrten" unbedingt vermeiden. In Regionen mit hohen Fallzahlen gibt es verstärkt Massentests. Die Benutzung von Skiliften soll nur noch mit negativem Antigen-Test möglich sein. Ab wann dies gilt ist aber noch unklar. Die negativen Coronatests benötigt man bereits ab heute in ganz Österreich bei allen körpernahen Dienstleistern wie den Friseuren. Auch der Einzelhandel hat nach dem Lockdown seit heute wieder geöffnet, zwar ohne Testregel, dafür darf aber mit nur einem Kunden pro 20 Quadratmeter Ladenfläche. Eine FFP2-Maske ist beim Einkaufen und im öffentlichen Verkehr Pflicht.

>> Diese Skigebiete liegen in Tirol
 

11.00 Uhr: Mit über 600 Athleten aus 70 Ländern findet ab heute die Alpine Ski-WM in Cortina d'Ampezzo statt. Alle Teilnehmer werden zusammen mit den Betreuern und Helfern alle drei Tage auf das Coronavirus getestet. Es gilt eine strenge Maskenpflicht. Zuschauer sind keine erlaubt. Das Programm ist eng getaktet. Insgesamt 13 Entscheidungen stehen in den zwei WM-Wochen auf dem Programm – so viele wie noch nie. Bereits am heutigen Montag kommt es aber zu Verschiebungen: Aufgrund von heftigem Schneefall kann die Damen-Kombination nicht ausgetragen werden.

>> Ski-WM: Programm, Startzeiten, Startlisten, TV-Sender und Ergebnisse

Sonntag, 7. Februar 2021:

15.00 Uhr: Viele Skigebiete in Österreich erweitern ihr Angebot für die kommende Woche: Grund sind die Semesterferien in zahlreichen Bundesländern. Zuletzt hatten zahlreiche Betreiber nur mehr am Wochenende geöffnet oder das Liftangebot an Werktagen auf eine Minimum reduziert. Es kamen einfach zu wenig Gäste. Allein in Tirol sanken die Besucherzahlen im Gegensatz zu den Vorjahren teilweise um über 90 Prozent. Profitieren können lediglich die Skigebiete in der Nähe von großen Städten, die einen kurzen Anreiseweg bitten. Wie es nach den Semesterferien mit welchem Angebot weitergeht, ist indes noch unklar. Viele Skigebiete warten mit Spannung auf die Entscheidung der Politik, ob ab März die Unterkünfte in Österreich wieder öffnen dürfen.

>> Liftangebot und Schneehöhen der Skigebiete in Österreich
 

Samstag, 6. Februar 2021:

12.00 Uhr: Aufgrund des Beherbungsverbots verzeichnen zahlreiche Skiorte in Österreich einen enormen Anstieg an Zweitwohnsitzen. So waren zuletzt allein in einem Ferienhaus in der Steiermark 36 Nebenwohnsitze gemeldet. Die Behörden sind die Zweitwohnsitze von Skitouristen ein Dorn im Auge und sie kündigten nun im ganzen Land verstärkte Kontrollen und Strafen an. Auch in St. Anton kennt man die Problematik, wo seit Dezember viele junge Briten und Skandinavier unter dem Vorwand der Arbeitssuche mit einem Zweitwohnsitz vor Ort sind. Da es dort aber momentan keine Arbeit gibt, nutzen sie die Zeit zum Skifahren und Party feiern. Auch hier hat man die Kontrollen verstärkt und schließt die Schlupflöcher, denn die Angst vor neuen Infektionsherden und einem neuen Corona-Hotspot ist groß.

>> Skigebiete in Österreich seit 24.12. geöffnet
 

Freitag, 5. Februar 2021:

13.45 Uhr: Neuer Lockdown in Südtirol: Ab kommenden Montag verschärft die italienische Provinz wieder ihre Corona-Maßnahmen und wechselt für drei Wochen erneut in einen Shutdown. Das hat auch Auswirkungen auf den Saisonstart der Skigebiete. Diese wollten am 15. Februar endlich mit dem Skibetrieb starten. Dies verschiebt sich nun allerdings auf frühestens 1. März. In allen anderen italienischen Regionen wird der Skibetrieb nach aktuellem Stand am 15.2. starten. Mehr Infos in unserem neuen Artikel:

>> Neuer Lockdown in Südtirol: Skigebiete verschieben Saisonstart
 

Donnerstag, 4. Februar 2021:

11.00 Uhr: Auf der internationalen Sportfachmesse ISPO stellen in dieser Woche wieder zahlreiche Marken ihre Neuheiten vor. Dabei zeigt sich: Im Wintersportbereich werden die Kollektionen für die Saison 2021/22 deutlich mehr Carry-over-Produkte enthalten. Das sind Produkte, die schon in der vorausgegangenen Saison eingeführt wurden. Christophe Weissenberger, Geschäftsführer von Alpina und Uvex sprach von einem Anteil von rund 70 – 80 Prozent an Carry-over-Produkten.

Grund dafür sind die coronabedingt hohen Umsatzverluste in diesem Winter. Die Carry-over-Strategie soll das Risiko für die Hersteller verringern und Kosten einsparen. Komplett auf Innovationen und neue Produktentwicklungen wurde aber auch in diesem Jahr nicht verzichtet. Die besten Neuheiten im Wintersportbereich wurden wieder mit dem ISPO Award ausgezeichnet.

>> ISPO Award 2021: Das sind die Gewinner
 

Mittwoch, 3. Februar 2021:

13.00 Uhr: Während in Mitteleuropa der Skibetrieb bis auf Österreich und Schweiz komplett eingestellt ist, sind in vielen Ländern Osteuropas die Pisten geöffnet - soweit es eben die Schneelage zulässt. Mit zahlreichen Hygienemaßnahmen laufen die Lifte unter anderem in Serbien, Slowenien, Bulgarien, Rumänien, Ukraine und der Türkei. Auch in Russland ist Skifahren für die Einheimischen möglich. Während des Lockdowns geschlossen sind die Skigebiete hingegen in der Slowakei, Tschechien und auch in Polen.

>> Offen oder geschlossen: So sieht es in den einzelnen Ländern aus
 

Dienstag, 2. Februar 2021:

10.30 Uhr: Während der alpine Wintersport in Deutschland weiter auf Eis liegt, erleben die nordischen Disziplinen in diesem Winter einen regelrechten Boom. In seiner Keynote bei der ISPO berichtete Prof. Dr. Ralf Roth von der Deutschen Sporthochschule Köln von einer Zunahme von rund 30 Prozent im Bereich des Langlaufs. „Die letzten 4 bis 6 Wochen waren in den nordischen Zentren in Deutschland die mit Abstand nutzungsstärksten Wochen im Bereich Skilanglauf.“

Das Langlaufzentrum Notschrei im Südschwarzwald erlebt in diesem Winter die höchsten Nutzungszahlen seit sieben Jahren, obwohl keine Urlaubsgäste vor Ort und keine Nächtigungen möglich sind. Die hohe Nachfrage im Langlaufbereich liege unter anderem an den sehr guten Schneeverhältnissen in Deutschland, aber auch an dem großen Bedürfnis der Leute, sich draußen zu bewegen und Sport zu machen, erklärte Roth.

>> Gespurte Loipen in Deutschland
 

Montag, 1. Februar 2021:

16.00 Uhr: Als Online-Event findet ab heute die internationale Sportfachmesse ISPO statt. In den Vorjahren waren dafür immer viele Tausend Besucher nach München gekommen. Die neuesten Trends und Technologien werden heuer nun ausschließlich online vorgestellt. Die besten Produkte erhalten wieder den ISPO Award. Die begehrte Auszeichnung ist ein renommiertes Gütesiegel der Sportartikelbranche für Innovation, Qualität und Funktionalität. Wir stellen euch die diesjährigen Gewinner vor:

>> ISPO Award: Das sind die Gewinner 2021
 

Sonntag, 31. Januar 2021:

14.00 Uhr: Während viele andere Skigebiete ihre Liftprojekte in der Coronakrise auf Eis gelegt haben, wurde in Zermatt in den vergangenen Monaten in mehrere Projekte investiert. Zur Wintersaison 2020/2021 ging jetzt die neue Gondelbahn aufs Rothorn in Betrieb, denn die Lifte in der Schweiz sind aktuell geöffnet. Die neue 10er Gondel ist die erste komplett autonome Gondelbahn der Schweiz und wird nur mit intelligenter Technik gesteuert. Mitarbeiter benötigt man dafür nicht mehr in den Stationsgebäuden. Mehr Infos dazu in unserem neuen Artikel: Mit Kameras und Sensoren: Neue Gondel in Zermatt fährt autonom
 

Samstag, 30. Januar 2021:

10.30 Uhr: Auf einen schrittweisen Ausstieg aus dem Lockdown drängen die Skigebiete im Sauerland in einem offenen Brief. Sie verwiesen in diesem Zusammenhang auch nochmal auf ihre Hygienekonzepte, für die in den letzten Monaten teilweise hohe Summen investiert wurden. Teil davon ist neben der Abstands- und Maskenpflicht auch die Verringerung der Kapazitäten und ein Online-Ticketverkauf mit Vorabbuchung. "Wir hätten uns gewünscht, dass unsere Konzepte zumindest geprüft worden wären", so Christoph Klante als Geschäftsführer des Skiliftkarussells Winterberg. Aktuell erlebt das Sauerland den beständigsten Winter seit vielen Jahren. Sollte der Lockdown andauern, fordern die Skigebietsbetreiber zumindest "adäquate Hilfen", denn die aktuellen Hilfsangebote würden im Fall der Skigebiete kaum greifen. Effektiv erhalten sie nur 10 bis 15 Prozent ihrer Kosten erstattet.

>> Artikel: Rekordwinter in Deutschland - aber Lifte stehen weiter still


Donnerstag, 28. Januar 2021:

12.00 Uhr: Mit einem Hilferuf macht derzeit ein Liftbetreiber aus dem Erzgebirge (Sachsen) auf sich aufmerksam. Er betreibt normalerweise mit 30 Saisonkräften das Skigebiet Holzhau mit drei Liften, Skihütte und Verleihstation. Trotz sehr guter Schneelage mit über 60 Zentimetern müssen seine Pisten heuer geschlossen bleiben (wir berichteten). Trotzdem hat er monatlich 5000 Euro an Fixkosten, die er nun nicht mehr begleichen kann. Sein Konto ist leer und die Ersparnisse nach der schlechten Saison 2019 aufgebraucht, wie Alexander Richter der Bild-Zeitung erzählt.

Ausfallhilfen bekommt er so gut wie keine. Mehrfach hat er sich schon ans Wirtschaftsministerium gewandt. "Die Politik redet, aber handelt nicht", so Richter. Wenn nichts passiert, müsse er Pistenbulli, Schneekanone und Snow Cat verkaufen, um seine Rechnungen bezahlen zu können. Das wäre das Ende des kleinen Skigebiets. Mit einer Crowdfunding-Aktion versucht Richter nun die dauerhafte Schließung noch abzuwenden (zur Spendenkampagne).

>> Artikel: Sachsen streicht als erstes Bundesland die Wintersaison

Mittwoch, 27. Januar 2021:

12.30 Uhr: Die Skigebiete in Österreich bleiben offen! Das bestätigte Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck bei einer Pressekonferenz in Wien. "Die Menschen wollen raus und Sport betreiben", so die Ministerin. Wichtig sei aber, dass sich alle an die Corona-Regeln halten. Dazu gehört vor allem der Mindestabstand von 2 Metern und das Tragen einer FFP2-Maske in den Liften und Gondeln. Da nur Einheimische die Skilifte aktuell nutzen können, haben viele Betreiber ihr Liftangebot mittlerweile aber bereits reduziert oder öffnen vorübergehend nur noch am Wochenende.

>> Bilderstrecke: So leer sind die Pisten in Österreichs Skigebieten


Dienstag, 26. Januar 2021:

12.00 Uhr: Geisterkulisse statt Menschenmassen heißt es heute Abend beim legendären Nachtslalom in Schladming. Normalerweise sorgen dort bis zu 50.000 Fans für die spektakulärste Kulisse im Ski-Weltcup. Heuer wird es zum ersten Mal still sein, wenn die Profis um Linus Straßer und Manuel Feller die Planai hinab wedeln (Ergebnis).

Das Nightrace in Schladming ist nicht das einzige Weltcuprennen am heutigen Dienstag. Auch die Damen kämpfen beim Riesenslalom am Kronplatz um Weltcuppunkte. Aber auch hier ohne Zuschauer an der Strecke. Im 1. Durchgang führt Michelle Gisin vor Mikaela Shiffrin. Der 2. Durchgang startet um 13.30 Uhr (Ergebnis).
 

Montag, 25. Januar 2021:

10.45 Uhr: Ein großer Massentest läuft aktuell in der Slowakei. Alle 5,4 Millionen Einwohner sollen auf das Coronavirus getestet werden. Wer sich weigert, der muss ab 26. Januar zu Hause bleiben. Denn ein Verlassen der Wohnung ist ab dem morgigen Dienstag nur noch mit negativem Coronatest möglich. Die Ausgangssperre gilt dann auch für den Weg zum Einkaufen und zur Arbeit. Die 7-Tage-Inzidenz in der Slowakei liegt aktuell bei 243 und ist damit doppelt so hoch wie in Deutschland. Die Slowakei befindet sich auch seit 1. Januar bereits wieder im strengen Lockdown. Auch die Skigebiete sind seitdem geschlossen. Im Dezember hatten sie noch öffnen dürfen, allerdings mussten die Wintersportler damals bereits einen negativen Antigen-Test vorlegen. 
 

Sonntag, 24. Januar 2021:

15.15 Uhr: Flächendeckende PCR-Tests werden ab heute im Tiroler Bezirk Schwaz durchgeführt, zu dem auch das Zillertal mit seinen sechs geöffneten Skigebieten gehört. Grund sind mehrere Fälle der südafrikanischen Virusmutation. Darunter waren auch Mitarbeiter der Bergbahnen Hochfügen. Der Skibetrieb wurde dort bereits am Samstag eingestellt und wird es vorerst auch bleiben, bis man am Dienstag ein weiteres Mal alle Mitarbeiter getestet hat.
 

Samstag, 23. Januar 2021:

12.00 Uhr: Erneute Programmänderung für die Weltcuprennen in Kitzbühel: Wegen Schneeregen kann die zweite Abfahrt am Samstag nicht stattfinden und wird nun auf Sonntag (10.20 Uhr) verschoben. Der an diesem Tag geplante Super-G findet nun am Montag um 10.45 Uhr statt. In den letzten zwei Wochen wurde das Programm der Hahnenkammrennen schon mehrfach geändert. Zuerst wegen der Corona-Absage der Weltcuprennen in Wengen, die Kitzbühel daraufhin austragen wollte (wir berichteten). Dann tauchten jedoch auch unweit von Kitzbühel mehrere Fälle der britischen Virusmutation auf und so verschob man kurzerhand die Slalomrennen letzte Woche nach Flachau. Das Speed-Wochenende kann nun aber in Kitzbühel stattfinden. 

>> Weltcup in Kitzbühel 2021: Startzeiten, Startlisten, TV-Sender, Ergebnisse
 

Freitag, 22. Januar 2021:

16.00 Uhr: Tschechien verlängert den Corona-Notstand bis Mitte Februar. Der neue Termin, 14. Februar, war ein Kompromiss zwischen Opposition und Regierung. Letztere hatte eigentlich eine Verlängerung bis zum 21. Februar angestrebt. Während der Debatte kam es zu einem heftigen Gerangel am Rednerpult. Als einem Abgeordneten wegen persönlicher Beleidigungen das Wort entzogen und das Mikrofon ausgeschaltet wurde, lieferte sich dieser eine handgreifliche Auseinandersetzung mit dem Versammlungsleiter. Die tschechischen Skigebiete sind seit Ende Dezember geschlossen und werden es auch während des Notstands weiterhin bleiben.
 

Donnerstag, 21. Januar 2021:

17.00 Uhr: Auch wenn der Lockdown in Österreich noch einmal verlängert wurde und Unterkünfte frühestens Ende Februar wieder öffnen dürfen, wollen nahezu alle Skigebiete ihren Betrieb vorerst trotz fehlender Gäste aus dem Ausland aufrecht erhalten. Die glücklichen Einheimischen erwarten aktuell beste Schneebedingungen und jede Menge Platz auf den Pisten, wie man hier sehen kann: >> Bilderstrecke: So leer sind die Pisten in Österreichs Skigebieten


12.30 Uhr: Die Skilifte in Frankreich werden wohl diesen Winter nicht mehr öffnen. Das berichten französische Medien aus Regierungskreisen. Zuletzt wurde der Lockdown in Frankreich noch einmal bis Ende Januar verlängert. Für eine Öffnung der Skigebiete sieht man im Februar aber keine Chancen. Die Franzosen können aber für Tagesausflüge in die Skiorte fahren, allerdings ist dann nur Wintersport ohne Lifte möglich.
 

Mittwoch, 20. Januar 2021:

16.45 Uhr: Deutschland erlebt derzeit den beständigsten Winter seit vielen Jahren. Doch ausgerechnet in diesem Rekordwinter müssen die Skilifte stillstehen. Der Lockdown wurde erneut bis Mitte Februar verlängert und ob dann eine Öffnung möglich ist, bleibt fraglich. Mehr Infos zum Rekordwinter in unserem neuen Artikel.

10.15 Uhr: Der harte Lockdown in Deutschland wird bis 14. Februar verlängert. Darauf haben sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten am späten Dienstagabend geeinigt. Neben den Geschäften und Schulen bleiben auch die Seilbahnen, Hotels und die Gastronomie weiterhin dicht. Außerdem gibt es mehrere Verschärfungen, dazu zählt die Home-Office-Pflicht bis Mitte März und das Tragen von medizinischen Masken in Handel und öffentlichem Verkehr.

>> Deutschland: Aktuelle Schneehöhen und Webcambilder
 

Dienstag, 19. Januar 2021:

15.15 Uhr: Der Betreiber des Skilifts am Bromberg in Böbing (Oberbayern) hat seine Anlage zuletzt stundenweise für 110 Euro an einzelne Haushalte vermietet. Ähnlich wie dies aktuell auch über zwei Dutzend kleine Skigebiete in Baden-Württemberg tun (wir berichteten). Das zuständige Landratsamt in Weilheim-Schongau hatte den Betrieb auch offiziell erlaubt. Nun hat allerdings die Regierung von Oberbayern die Schließung angeordnet, da in Bayern alle Seilbahnen aufgrund der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung geschlossen bleiben müssen. Ausnahmen macht man in Oberbayern keine. Für den Liftbetreiber ein herber Rückschlag in der ohnehin schwierigen Zeit. Der komplette Januar sei bereits ausgebucht gewesen.

11.30 Uhr: Rund ein Dutzend Fälle der südafrikanischen Virusmutation wurden in zwei 5-Sterne-Hotels in St. Moritz entdeckt. Beide Luxushotels wurden sofort unter Quarantäne gestellt und alle 315 Mitarbeiter und 95 Gäste getestet. Vorsichtshalber hat man im Skiort auch die Schulen geschlossen und eine Maskenpflicht im ganzen Gemeindegebiet eingeführt. Am heutigen Dienstag findet zudem ein Massentest in St. Moritz mit allen Einwohnern und Gästen statt. Auf den Skibetrieb hat der Ausbruch bisher aber keine Auswirkungen.
 

Montag, 18. Januar 2021:

12.00 Uhr: Gute Nachrichten für Fans der Streif: Die Weltcuprennen in Kitzbühel am kommenden Wochenende können stattfinden. Es sind zwei Abfahrten (Freitag und Samstag) sowie ein Super-G (Sonntag) geplant. Das Land Tirol hat grünes Licht für die Durchführung gegeben, nachdem bei Bevölkerungstests in den letzten Tagen keine neuen Fälle der Virusmutation gefunden werden. Hinzu kommt, dass die Inzidenz in Tirol mittlerweile auf unter 100 gesunken ist. Noch am vergangenen Wochenende hatte man zwei Slalomrennen von Kitzbühel nach Flachau verlegt, nachdem zuvor im nahegelegenen Jochberg 17 Fälle der britischen Virusmation bekannt wurden. Daraufhin wurden im ganzen Bezirk Massentests durchgeführt.

>> Alle Startzeiten und Ergebnisse des Ski-Weltcups

Sonntag, 17. Januar 2021:

11.20 Uhr: Jetzt ist es fix: Österreich verlängert den harten Lockdown bis 7. Februar. Das hat Bundeskanzler Sebastian Kurz eben in Wien verkündet. Die Infektionszahlen im Land sind immer noch viel zu hoch (7-Tage-Inzidenz aktuell bei 130) und die deutlich ansteckendere Form des mutierten Coronavirus wurde auch bereits in Österreich nachgewiesen.

Neben der Lockdown-Verlängerung werden auch die bisherigen Maßnahmen verschärft: Der Mindestabstand wird von 1 auf 2 Meter erhöht und FFP2-Masken werden überall dringend empfohlen. Ab 25. Januar sind die FFP2-Masken ohnehin Pflicht in Handel und öffentlichem Verkehr. Gute Neuigkeiten aber für Wintersportler: Skigebiete dürfen weiterhin für Einheimische geöffnet bleiben. Inwieweit die Liftbetreiber aber ihr Angebot in den nächsten Wochen aufrecht erhalten, wird sich zeigen.

Ab dem 8. Februar sollen erste Öffnungsschritte vorgenommen werden, dazu gehören der Handel, Schulen, Museen und körpernahe Dienstleistungen. Gastronomie und auch Tourismusbetriebe wie die Hotels gehören aber nicht dazu und müssen bis mindestens Ende Februar noch geschlossen bleiben. Für diese Branche will man Mitte Februar eine Entscheidung treffen, ob eine Öffnung im März möglich ist. 

>> Offene Skigebiete in Österreich (mit Schneehöhen)
 

Samstag, 16. Januar 2021:

15.15 Uhr: In Österreich wird an diesem Wochenende über die nächsten Schritte im Lockdown entschieden. Eigentlich sollte der harte Shutdown am 24. Januar enden. Doch es deutet sich an, dass die Maßnahmen noch einmal verlängert und auch verschärft werden. Das würde unter anderem auch die Hotelbranche hart treffen, die dann weiterhin nicht öffnen darf, obwohl die Skigebiete bereits den Betrieb gestartet haben. Die Regierung in Wien will das weitere Vorgehen am morgigen Sonntagvormittag verkünden. Heute finden noch zahlreiche Gespräche statt, unter anderem mit Experten und den Landeshauptleuten.
 

Freitag, 15. Januar 2021:

14.00 Uhr: Kehrtwende in Italien: Die Skigebiete werden nicht am 18. Januar öffnen. Wenige Tage vor dem Öffnungstermin wurde das Datum von der Regierung in Rom auf den 15. Februar verschoben. Auch die autonome Region Südtirol hat bereits angekündigt, dass sie keinen Alleingang machen werden. Das geplante Weltcuprennen am Kronplatz und auch die Ski-WM in Cortina sind aber nicht gefährdet. Mehr Infos im neuen Artikel:  Skilifte in Italien bleiben bis Mitte Februar geschlossen

10.45 Uhr: Ab dem heutigen Freitag müssen sich alle Einreisenden nach Österreich vorab online registrieren. Das gilt auch für Österreicher, die die im Ausland waren. Ausgenommen sind lediglich Pendler und Durchreisende. Bei der Online-Anmeldung muss man neben Namen, Geburtsdatum und Kontaktdaten auch die Länder angeben, in denen man in den letzten zehn Tagen war. Weiterhin gültig ist in Österreich auch die Quarantänepflicht, aus der man sich frühestens nach fünf Tagen freitesten kann. Von der Quarantänepflicht befreit sind nur Einreisende aus "sicheren Ländern" wie Australien, Finnland, Griechenland, Island, Norwegen und der Vatikan. Die neue Pflicht zur Anmeldung der Einreise gilt aber auch für diese Länder.

>> Zum Einreiseformular für Österreich und weitere Infos
 

Donnerstag, 14. Januar 2021:

17.30 Uhr: In Sachsen fällt die Skisaison in diesem Winter aus. Gemeinsam mit den Liftbetreibern der wichtigsten sächsischen Wintersportregionen hat Tourismusministerin Klepsch das vorzeitige Ende der alpinen Wintersaison beschlossen. Aufgrund der anhaltend hohen Infektionszahlen des Landes seien keine Lockerungen im Februar zu erwarten. Die Entscheidung soll den Liftbetreibern mehr Planungssicherheit geben. Mehr Infos dazu im neuen Artikel: Sachsen streicht als erstes Bundesland die Wintersaison

12.30 Uhr: Zahlreiche Seilbahnbetreiber in Österreich denken aktuell über ein vorzeitiges Saisonende Mitte/Ende Februar nach, sollten die Lockdowns in Österreich und Deutschland noch einmal verlängert werden. In den Skigebieten fehlen über zwei Drittel der Gäste, wenn die Hotellerie geschlossen ist. Aber selbst wenn die Hotels öffnen dürfen, ist es fraglich ob aufgrund der Reisewarnungen überhaupt viele Gäste aus Deutschland oder auch den Niederlanden kommen würden. In Österreich dauert der Lockdown noch bis 24. Januar. Eine Verlängerung ist dort aber ebenso im Gespräch wie in Deutschland, wo der aktuelle harte Lockdown bis zum 31. Januar dauert.
 

Mittwoch, 13. Januar 2021:

16.30 Uhr: Corona-Chaos im Ski-Weltcup: Die nach der Wengen-Absage erst am Montag neu geplanten Slalomrennen am 16./17. Januar in Kitzbühel wurden heute Mittag von Tirols Landesregierung abgesagt. Grund sind 17 mögliche Fälle der britischen Coronavirus-Mutation im nahe gelegenen Jochberg. Die Slalombewerbe werden stattdessen nun in Flachau ausgetragen, wo am Dienstagabend noch der Nachtslalom der Damen stattgefunden hatte und daher die technische Infrastruktur bereits vorhanden ist. Die Woche drauf sollen dann in Kitzbühel von 22. bis 24. Januar zwei Abfahrten und ein Super-G stattfinden. Ob diese Speedrennen aber wirklich stattfinden können, ist noch unklar. Vorher will man im gesamten Bezirk Kitzbühel PCR-Tests durchführen. Mehr Infos im Artikel: Kitzbühel und Flachau übernehmen Weltcuprennen von Wengen

12.00 Uhr: Großer Langlaufboom aktuell in der Schweiz. Die Loipen sind so gut besucht wie seit vielen Jahren nicht und auch die Mietzentren und Langlaufschulen melden ein großes Umsatzplus. Der Langlaufsport erfährt in der Schweiz schon seit einigen Jahren einen Aufschwung, allerdings hat Corona dem Ganzen einen extra Schub verliehen. Vor allem viele Jüngere tummeln sich während der Pandemie lieber auf einer Langlaufloipe, als in den Gondeln. Die Branche rechnet in der Schweiz mit einer Rekordsaison. Dafür sorgt auch die aktuell sehr gute Schneelage. >> Offene Langlaufloipen in der Schweiz
 

Dienstag, 12. Januar 2021:

12.30 Uhr: Absage in Wengen wenige Tage vor dem Start: Die Lauberhornrennen des Ski-Weltcups werden heuer nicht stattfinden. Aufgrund der hohen Infektionszahlen im Schweizer Skiort wurden sie vom Kanton Bern in Abstimmung mit dem Veranstalter abgesagt. Als Retter in der Not wird Kitzbühel einspringen, wo nun insgesamt fünf Rennen an zwei Wochenenden stattfinden werden.
 

Montag, 11. Januar 2021:

19.20 Uhr: Die Skisaison in Deutschland hat begonnen, zumindest in Baden-Württemberg. Dort haben mittlerweile rund 20 kleine Skigebiete geöffnet. Die Betreiber im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb vermieten ihre Lifte stundenweise an einen Haushalt. Kosten für das exklusive Skivergnügen: 150 Euro pro Stunde. Mehr Infos und eine Liste mit allen Skigebieten im neuen Artikel.

13.00 Uhr: Können die Lauberhornrennen des Ski-Weltcups am kommenden Wochenende in Wengen stattfinden? Am gestrigen Sonntag gab es bereits ein Notfall-Sitzung des Veranstalters mit den Gesundheitsbehörden des Kantons Bern, da die Infektionszahlen im Ort aktuell sehr hoch sind. Unter anderem waren über Weihnachten viele britische Touristen im Skiort. Der Kanton hat nach der Sitzung gestern aber noch grünes Licht gegeben und auch die FIS hat die Durchführung bestätigt. Nun wurde allerdings am Montag die Anreise der Teams in die Schweiz gestoppt. Die Situation müsse von der Taskforce der FIS nochmal geprüft werden. In Wengen sollen zwei Abfahrten und ein Slalom stattfinden.
 

Sonntag, 10. Januar 2021:

14.00 Uhr: Zahlreiche Skigebiete in Österreich werden ihr Angebot ab Montag deutlich zurückfahren. Grund sind die hohen Einnahmenverluste durch zu wenig Besucher. So werden die Lifte in Galtür, Rauris, Venet, Lofer oder auch Riffels und Fendels nur noch am Wochenende geöffnet. Andere Skigebiete wie Zauchensee oder auch Serfaus-Fiss-Ladis reduzieren die Liftanzahl. Am Katschberg kürzt man unter anderem die Öffnungszeiten. Durch die Schließung der Hotels bis 25. Januar können derzeit nur Einheimische die Pisten in Österreich nutzen. Viele Österreicher müssen aber wieder arbeiten und auch für die Kinder hat die Schule wieder begonnen.

Samstag, 9. Januar 2021:

12.45 Uhr: Nachdem der Lockdown in Deutschland noch einmal bis Ende Januar verlängert wird, verschieben die Bergbahnen Oberstdorf-Kleinwalsertal ihren Saisonstart auf Mittwoch, 10. Februar 2021. Das gilt auch für die Anlagen im österreichischen Teilgebiet des Kleinwalsertals, wo der Skibetrieb bereits seit 24. Dezember möglich wäre. Allerdings ist das Tal nur über das deutsche Oberstdorf erreichbar und genießt daher auch einen Sonderstatus ohne Reisewarnung. Dies will man nicht gefährden und wird den Skibetrieb erst nach der Freigabe in Deutschland starten.
 

Freitag, 8. Januar 2021:

14.30 Uhr: Die Skigebiete in Frankreich bleiben noch bis mindestens Ende Januar geschlossen. Aufgrund der anhaltend hohen Infektionszahlen seien noch keine Lockerungen möglich, erklärte Frankreichs Premierminister Jean Castex gestern bei einer Pressekonferenz. Ob die Lifte im Februar geöffnet werden können, wird voraussichtlich am 20. Januar entschieden. Restaurants und Bars bleiben wohl noch bis mindestens Mitte Februar geschlossen.

11.45 Uhr: Rund zwei Monate standen die Lifte in Italien still, jetzt soll die Skisaison wieder starten: Ab dem 18. Januar dürfen die Skigebiete ihren Betrieb aufnehmen. Hotels und Restaurants sind vielerorts im Land schon ab sofort wieder geöffnet. Mehr Infos in unserem neuen Artikel.
 

Donnerstag, 7. Januar 2021:

17.00 Uhr: Seit heute laufen auch die Skilifte im bekannten Saalbach-Hinterglemm wieder. Bisher waren im Skicircus lediglich die Teilgebiete Leogang und Fieberbrunn geöffnet. Die Saalbacher Bergbahnen hatten sich an Weihnachten geweigert zu öffnen, angesichts der kurz zuvor erlassenen FFP2-Maskenpflicht in Österreich. Rechtliche Möglichkeiten wurden geprüft und eine umfangreiche Risikoanalyse durchgeführt. Nachdem man nun das eigene Sicherheitskonzept angepasst und die gute Umsetzung in anderen Skigebieten gesehen hat, starten auch die Saalbacher mit einem Teilbetrieb am Schattberg. Bis zum Ende des Lockdowns will man dann alle Verbindungen im Skicircus Saalbach-Hinterglemm-Leogang-Fieberbrunn öffnen.

>> Liste aller Skigebiete in Österreich (mit Pistenbericht und Schneehöhen)

12.30 Uhr: Als letzter Kanton in der Zentralschweiz bewilligt nun auch Luzern die Wiedereröffnung der Skigebiete ab dem morgigen Freitag, 8. Januar. Im Kanton liegt unter anderem das Skigebiet Sörenberg. Da die Infektionszahlen in der Region aber nach wie vor hoch sind und die Spitäler ausgelastet, hat die Kantonsregierung die Bewilligung an mehrere Auflagen geknüpft. So dürfen die Skigebiete nur von Donnerstag bis Sonntag öffnen, müssen ihre Kapazität auf 66 Prozent beschränken und es gilt ein Alkoholverbot. Rodelpisten, Snowparks und schwarze Pisten müssen zur Verringerung des Verletzungsrisikos geschlossen bleiben. Restaurants dürfen außerdem nur Take-Away-Möglichkeiten anbieten. Jeder Mitarbeiter in Kundenkontakt muss zudem einmal pro Woche einen Coronatest machen. 

>> Liste: Alle offenen Skigebiete in der Schweiz
 

Dienstag, 5. Januar 2021:

20.00 Uhr: Kein Skibetrieb in Deutschland vor Februar: Der harte Lockdown wird bis 31. Januar verlängert. Das haben Bund und Länder heute in einer Videokonferenz beschlossen. Neben den Freizeiteinrichtungen und Seilbahnen bleiben auch Schulen und Kitas, der Einzelhandel sowie Restaurants und Hotels dicht. Hinzu kommen neue Verschärfungen, sodass man sich nur noch mit einer anderen Person außerhalb des eigenen Haushalts treffen darf. Wer in einer Hotspot-Region wohnt (7-Tage-Inzidenz über 200), der darf sich künftig nur noch maximal 15 Kilometer vom Wohnort entfernen, sofern kein triftiger Grund vorliegt. Zuletzt hatte es vor allem in den verschneiten Bergregionen große Probleme mit unkontrollierten Besuchermassen gegeben.

>> Aktuelle 7-Tage-Inzidenz für alle Landkreise und Städte in Deutschland

15.45 Uhr: Da sich Deutschland weiterhin im Lockdown befindet, ist ein Liftbetreiber auf der Schwäbischen Alb mit einer neuen Idee gestartet: Ab dem heutigen Dienstag kann man im kleinen Skigebiet Donnstetten einen der 4 Skilifte zwischen 9 und 18 Uhr stundenweise mieten. Kosten: 150 Euro pro Stunde. Pro Lift ist maximal ein Haushalt zugelassen. Weitere Infos gibt's auf der Homepage des Skigebiets.

10.00 Uhr: Der Lockdown in Österreich wird verlängert: Gastronomie, Hotels und auch der Einzelhandel bleiben noch eine Woche länger bis 24. Januar geschlossen. Usprünglich hätten sie am 18. Januar öffnen sollen. Allerdings wäre dann ein Besuch nur von Personen möglich gewesen, die sich freiwillig testen lassen. Diesem "Freitesten" verweigerte die Opposition aber nun die Zustimmung und so wird der Lockdown für alle verlängert. Die Enttäuschung in der Tourismusbranche ist vor allem in den Skiregionen groß. Die Skigebiete haben für einheimische Tagesausflügler bereits seit 24. Dezember wieder geöffnet. Touristen aus dem Ausland müssen weiterhin eine mindestens fünftägige Quarantäne bei der Einreise mit einplanen.

>> Liste: Alle offenen Skigebiete in Österreich
 

Montag, 4. Januar 2021:

15.00 Uhr: Die Bergbahnen im Skigebiet Laax/Flims/Falera in der Schweiz wollen schon bald Corona-Schnelltests für alle Wintersportler anbieten. In den vergangenen Tagen haben sie dafür Erfahrungen gesammelt und auf eigene Initiative Tests mit allen Mitarbeitern sowie den Einwohnern und einigen Gästen in den Gemeinden gemacht. Unter den Mitarbeitern war kein einziger positiver Fall, bei der Gruppe der Einwohner und Gäste waren es auch lediglich zwei Corona-Infizierte. In den nächsten Tagen will man den Schnelltest auch den Wintersportlern zugänglich machen. Da es sich um eine private Testinitiative handelt, müssen die Bergbahnen die Kosten selbst tragen. Man rechnet mit rund einer halbe Million Franken bis zum Ende des Winters.
 

Sonntag, 3. Januar 2021:

15.00 Uhr: Die Skigebiete in Italien dürfen ab dem 18. Januar wieder öffnen. Das gab Gesundheitsminister Roberto Speranza in Rom bekannt. Ursprünglich war der Start schon für den 7. Januar vorgesehen. Doch die Coronalage im Land ist nach den Feiertagen weiterhin angespannt. Zudem hatten einige Regionen und Provinzen um eine Verschiebung gebeten, um die von der Regierung vorgeschriebenen Coronaregeln für die Skigebiete ausarbeiten zu können.

13.00 Uhr: Nach dem Besucheransturm der vergangenen Tage gilt in und um Winterberg (NRW) ab heute ein Betretungsverbot für sämtliche Pisten und die zugehörigen Parkplätze. Ordnungsamt und ein Großaufgebot der Polizei kontrollieren die Einhaltung. Außerdem wurden bereits vor einigen Tagen vielerorts die Webcams abgeschaltet, um den Ausflüglern keinen Anreiz mehr zu geben. Im Sauerland liegen in den Bergen aktuell rund 20 Zentimeter Schnee. Das nutzen Tausende aus den Großstädten im Ruhrgebiet für einen Ausflug zum Wandern und Rodeln trotz Lockdown. Auch in vielen anderen Mittelgebirgsregionen wie dem Harz (Niedersachsen) und dem Bayerischen Wald gibt es aktuell Probleme mit unkontrollierten Besucherströmen und überfüllten Parkplätzen.
 

Samstag, 2. Januar 2021:

11.00 Uhr: Die Deutsche Nationalmannschaft im Alpinbereich trainiert ab heute auf der oberen Kandahar in Garmisch-Partenkirchen, um sich auf die kommenden Wettkämpfe vorzubereiten. Die Kandahar ist offizielle Trainingsstätte des DSV am einzigen Alpin-Bundesstützpunkt in Deutschland. Für das Training von Bundes- und Kaderathleten dürfen Sportstätten auch während des Lockdowns geöffnet werden. Der Ski-Weltcup ist in den nächsten Wochen an zwei Wochenenden für Abfahrt und Super-G zu Gast in Garmisch (Damen am 30./31. Januar und Herren am 5./6. Februar). Zuschauer sind keine erlaubt.

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