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Auf der Zugspitze: Erstes deutsches Skigebiet startet Skibetrieb

Auf Skiern stand ich schon als Kind und kann es seitdem jeden Winter aufs Neue kaum erwarten wieder auf die Piste zu kommen. Deshalb ist es umso schöner, dass ich nach meinem Studium in Medien und Kommunikation einen Job als Redakteurin bei Skigebiete-Test gefunden habe, in dem sich alles um mein Lieblings-Hobby dreht. Wenn ihr Fragen zu mir oder rund um das größte Wintersportportal... Mehr erfahren
aktualisiert am Nov 18, 2021

Das Warten hat ein Ende: Nach rund 1,5 Jahren Stillstand dürfen die Skilifte auf der Zugspitze am Freitag, 19. November wieder ihren Betrieb aufnehmen. Damit startet das erste deutsche Skigebiet in die neue Wintersaison 2021/2022. Wir verraten euch, welche Corona-Regeln für den Skibetrieb gelten und welche Pisten am ersten Skiwochenende schon geöffnet sind.

Saisonstart auf Deutschlands höchstem Gipfel

Es geht wieder los auf der Zugspitze. Nach dem Totalausfall in der letzten Saison (wir berichteten), startet am Freitag, 19. November die Skisaison in Deutschlands höchstem Skigebiet. Zum Opening werden zunächst die beiden Sessellifte Sonnenkar und Wetterwandeck mit den zugehörigen Pisten geöffnet sein (zum Pistenplan). Wann weitere Lifte geöffnet werden können, hängt von der Schneelage ab. Für nächste Woche sind aber bereits neue Schneefälle vorhergesagt.

Zum Betriebsstart der Skilifte ist auch die Berggastronomie auf der Zugspitze geöffnet. Einkehren können die ersten Skigäste im Gletschergarten und Sonnalpin direkt im Skigebiet, oder im Gipfelrestaurant Panorama 2962. Das Skigebiet Garmisch Classic soll je nach Schneelage Anfang oder Mitte Dezember öffnen.

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Corona-Regeln auf der Zugspitze

In den Liften gilt eine FFP2-Maskenpflicht.
via Facebook   © Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG In den Liften gilt eine FFP2-Maskenpflicht.

2G-Regel

Im Skigebiet gilt die 2G-Regel.Nur wer vollständig geimpft oder genesen ist, darf die Bergbahnen und Skilifte nutzen. Der 2G-Nachweis ist auch in der Zahnradbahn notwendig, allerdings nur auf der Bergfahrt zur Zugspitze. Im Talbereich zwischen Garmisch-Partenkirchen und Eibsee gilt sie als ÖPNV und kann von jedem genutzt werden. Kontrolliert werden soll der Nachweis vor dem Zutritt zur Seilbahn Zugspitze beziehungsweise zur Zahnradbahn. Für die Kontrolle muss auch der Ausweis gezeigt werden. 

Für die Gastronomie und Hotels ist in Bayern aktuell ebenfalls ein 2G-Nachweis nötig.

FFP2-Maskenpflicht

Zusätzlich muss in sämtlichen Innenräumen, Anstehbreichen innen wie außen und Liften eine FFP2-Maske getragen werden. Das gilt sowohl für Seilbahn-Kabinen und Zahnradbahn, als auch für Sessel- und Schlepplifte.

Das gilt für Kinder:

Die Maskenpflicht gilt nicht für Kinder unter 6 Jahren. Für Kinder und Jugendliche bis zum 16. Geburtstag ist eine medizinische Maske ausreichend. Kinder, die jünger als 12 Jahre alt sind, müssen keinen 2G-Nachweis erbringen. Aufgrund der Ausnahmeregel für sportliche Aktivitäten ist für Schüler von 12 bis einschließlich 17 Jahren die Vorlage des Schülerausweises ausreichend. Ob diese Regelung auch während der Ferien gelten soll, ist noch offen. Wer keinen Schülerausweis vorlegen kann, benötigt einen 2G-Nachweis.

Eingeschränkte Kapazitäten

Wie im letzten Sommer wird in den Seilbahnen die Beförderungskapazität reduziert, um während der Fahrt die Abstände besser einhalten zu können. Darüber hinaus soll es ein begrenztes Kontingent an Tagestickets geben. Ist die Zahl der täglich verfügbaren Tickets ausgeschöpft, wird der Verkauf eingestellt. Wer sicher gehen will Skifahren zu können, hat die Möglichkeit seinen Skipass ein bis drei Tage im Voraus online zu kaufen. Solange Tickets verfügbar sind, können diese aber auch weiterhin an der Kasse vor Ort gekauft werden.

>> Skipasspreise 2021/2022

Die geltenden Regeln können sich je nach Entwicklung der Corona-Lage jederzeit ändern. Die aktuellen Maßnahmen findest du auf der Webseite der Zugspitze.

Noch keine einheitlichen Vorgaben von der Politik

Bis die Skisaison auch in den weiteren deutschen Skigebieten starten kann, dauert es noch ein paar Wochen. Unklar ist bislang, welche Auflagen im Winter für Seilbahnen und Skigebiete von der Politik festgelegt werden. Eine einheitliche, deutschlandweite Regelung wird es wie im letzten Jahr ohnehin nicht geben. Was gilt, wird von den Landesregierungen entschieden und kann von Bundesland zu Bundesland anders sein. 

Die meisten Skigebiete warten noch auf die offiziellen Vorgaben und haben deshalb noch keine konkreten Corona-Regeln festgelegt. Eine Ausnahme ist der Liftverbund Feldberg im Schwarzwald. Dieser gab schon Ende Oktober verschärfte Maßnahmen und die Einführung der 2G-Plus-Regel bekannt (wir berichteten).

>> Corona-Regeln in den Skigebieten: Das gilt in den einzelnen Ländern

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