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Aus für Saalbach: Alpine Ski-WM 2023 geht an Courchevel-Méribel

Den Spaß am Wintersport entdeckte ich zugegebenermaßen erst relativ spät. Trotzdem gehört meine Arbeit heute zu meinen größten Leidenschaften. Mein sprachwissenschaftliches Studium an der Uni Regensburg diente dem Ziel, später als Online-Redakteurin zu arbeiten. Seit 2013 mache ich mit dem Snowboard die Berge unsicher, recherchiere für euch die aktuellsten Après-Ski-Hits und stelle euch die... Mehr erfahren

aktualisiert am May 20, 2019

Im griechischen Costa Navarino fiel am 17. Mai 2018 beim 51. Internationalen FIS Kongress die Entscheidung, ob die Alpine Ski-WM 2023 in Saalbach Hinterglemm oder Courchevel-Méribel stattfinden wird. Die Franzosen machten das Rennen und bekamen mit knapper Mehrheit den Zuschlag.

Entscheidung zugunsten Courchevel-Méribel

Dass die Konkurrenz stark ist, war von anfang an klar. Die Delegation aus Österreich applaudiert den Franzosen zu ihrem Erfolg.
© saalbach.com, Erich Spieß Dass die Konkurrenz stark ist, war von anfang an klar. Die Delegation aus Österreich applaudiert den Franzosen zu ihrem Erfolg.

Mit viel Engagement gingen die Saalbacher in die Bewerbung um die Austragung der Alpinen Ski-WM 2023 (wir berichteten). Bereits am Dienstag, den 15.5. wurde das österreichische Konzept ebenso wie das des Konkurrenten Courchevel-Méribel auf dem 51. Internationalen FIS Kongress in Costa Navarino präsentiert. Den Mitgliedern des FIS-Vorstandes fiel die Entscheidung nicht leicht, denn beide Skiorte sind bestens für die Austragung der Großveranstaltung gerüstet.

Am Ende ging die Entscheidung mit 9 von 15 Stimmen zugunsten der Franzosen aus. Einer der Hauptgründe dafür dürfte sein, dass Österreich seit 2013 bereits die Alpine WM in Schladming, die Freestyle-WM in Kreischberg (2015), die Skiflug-WM am Kulm (2016), die Grasski-WM in Kaprun (2017) sowie die Biathlon-WM in Hochfilzen (2017) zugesprochen bekam, hinzu kommt die bevorstehende Nordische WM in Seefeld 2019.

Saalbach blickt auf 2025

Sie blicken optimistisch in die Zukunft (v.l.): Alois Hasenauer (Bürgermeister Saalbach), Peter Schröcksnadel (ÖSV-Präsident), Alexandra Meissnitzer (ehemalige Skirennläuferin) und Bartl Gensbichler (Präsident des Salzburger Landesskiverbandes).
© saalbach.com, Erich Spieß Sie blicken optimistisch in die Zukunft (v.l.): Alois Hasenauer (Bürgermeister Saalbach), Peter Schröcksnadel (ÖSV-Präsident), Alexandra Meissnitzer (ehemalige Skirennläuferin) und Bartl Gensbichler (Präsident des Salzburger Landesskiverbandes).

Bartl Gensbichler, Präsident des Salzburger Landesskiverbandes, ist trotz der Niederlage optimistisch: „Wir haben viel Arbeit und Herzblut in die Bewerbung gesteckt um 2023 nach langer Pause wieder eine WM durchführen zu können. Dass wir das Know How dafür besitzen wissen wir. Mit Courchevel-Méribel hatten wir jedoch einen sehr starken Mitbewerber. Wir drücken unseren Kollegen aus Frankreich die Daumen für die WM und werden mit Sicherheit auch selbst vor Ort sein. Was uns betrifft geben wir bestimmt nicht auf: Die nächste Vergabe gilt für 2025 und die holen wir uns dann nach Saalbach.“

Auch Bürgermeister Alois Hasenauer sieht das Ergebnis gelassen und betont, dass man in Saalbach an die vergangene Bewerbung anknüpfe und sich direkt auf die Vergabe der Alpinen Ski-WM 2025 vorbereite. Leicht wird es aber auch dann nicht, denn die Konkurrenten werden voraussichtlich das Schweizer Skigebiet Crans-Montana, Vail/Beaver Creek aus den USA sowie eventuell erstmalig ein Kandidat aus China sein. Die Entscheidung wird dann 2020 beim 52. FIS-Kongress in Marrakesch (Marokko) fallen.

Die nächste Alpine Ski-WM findet übrigens 2019 im schwedischen Åre statt. Weiter geht es dann 2021 im italienischen Cortina d’Ampezzo.

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Forum und Usermeinungen

Patrick Wimmer am 23 May 2018
Sehr schade! Ich hätte mir die WM gerne in Saalbach angesehen! :-(

Vielleicht klappt es dann ja 2025. :)

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