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Stark steigende Coronazahlen: Whistler muss Skisaison stoppen

Als Redakteurin bei Skigebiete-Test habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht: Seit September 2016 bin ich leitend für den Content auf Deutschlands größtem Wintersportportal zuständig. Die Berge faszinieren mich seit jeher und auf Skiern stand ich zum ersten Mal im Kindergarten. Falls ihr Fragen oder Anregungen zu Skigebiete-Test habt, könnt ihr mich jederzeit per E-Mail unter der... Mehr erfahren
aktualisiert am Apr 10, 2021

Die Wintersaison in Nordamerikas größtem Skigebiet endet acht Wochen früher als geplant. Das Resort von Whistler Blackcomb hat seit Dienstag, 30. März 2021, geschlossen. Grund ist der starke Anstieg von Coronafällen im bekannten Skiort, zuletzt waren es über 200 Neuinfektionen innerhalb einer Woche – fast soviele wie im gesamten Jahr 2020. Die Gesundheitsbehörden von British Columbia reagierten und ordneten die Schließung des Skigebiets an. In der kompletten Provinz gelten zudem für drei Wochen verschärfte Corona-Maßnahmen, um die Infektionszahlen wieder zu senken.

Corona-Hotspot in British Columbia

Die Skisaison in Nordamerika läuft bereits seit Beginn des Winters unter strengen Corona-Maßnahmen. Lediglich in Regionen mit hohen Fallzahlen kam es immer mal wieder vorübergehend zu Schließungen. Davon betroffen ist nun auch das Skigebiet Whistler Blackcomb, das sich zu einem Corona-Hotspot in der Provinz British Columbia entwickelt hat. So wurden im Skiort heuer schon 1120 Coronafälle verzeichnet, viermal mehr als im gesamten Jahr 2020. Besonders junge Erwachsene zwischen 20 und 39 Jahren sind betroffen.

Da zuletzt auch immer mehr Fälle der brasilianischen Virusmutation auftauchten und die Fälle in der gesamten Provinz anstiegen, zogen die Behörden nun die Reißleine. Das Skigebiet Whistler Blackcomb muss bis mindestens 19. April geschlossen bleiben. Sowohl im Ort Whistler als auch in der gesamten Provinz British Columbia gelten in den nächsten drei Wochen zudem verschärfte Corona-Maßnahmen, um die Infektionszahlen flächendeckend wieder zu senken: Versammlungen in Innenräumen sind verboten, Restaurants dürfen nur noch die Außenbereiche öffnen und Masken sind in öffentlichen Räumen und Geschäften verpflichtend.

Weitere Skigebiete in der Provinz bleiben geöffnet

Während man in Whistler bereits entschieden hat, die Skisaison auch nach dem 19. April nicht mehr zu starten und sich auf die Sommersaison zu konzentrieren, dürfen die restlichen Skigebiete in der Provinz über Ostern weiter geöffnet bleiben. Dazu gehören unter anderem Sun Peaks, Big White und Panorama und auch Revelstoke, wobei letztere bereits überlegen den Skibetrieb ebenfalls einzustellen.

Allerdings gelten auch dort fortan die verschärften Corona-Maßnahmen, sodass unter anderem Innenbereiche der Restaurants und Hütten geschlossen bleiben. Zudem wird nahezu überall die Zahl der Tagesbesucher noch einmal deutlich verringert. Im Gegensatz zu Whistler, wo der Skibetrieb aufgrund der Höhenlage bis Ende Mai möglich ist, haben die anderen Resorts ohnehin nur noch bis Mitte April geöffnet.

>> Diese Skigebiete haben in Europa noch geöffnet

>> Corona-Ticker: Aktuelle Lage in den Skigebieten

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