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Ski, Sonne, Sonderpreise: Sonnenskilauf in Alta Badia

Als Redakteurin bei Skigebiete-Test habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht: Seit September 2016 bin ich leitend für den Content auf Deutschlands größtem Wintersportportal zuständig. Die Berge faszinieren mich seit jeher und auf Skiern stand ich zum ersten Mal im Kindergarten. Falls ihr Fragen oder Anregungen zu Skigebiete-Test habt, könnt ihr mich jederzeit per E-Mail unter der... Mehr erfahren

aktualisiert am Sep 17, 2020

Bestens präparierte Skipisten und strahlendblauer Himmel – das verspricht Skigenuss vom Feinsten. Wenn dann über Nacht noch reichlich Neuschnee dazu kommt, kann der Skitag im Frühling nur perfekt werden. Wir haben das tolle Winterwetter am Saisonende genutzt und sind nach Alta Badia in die Südtiroler Dolomiten gefahren. Das abwechslungsreiche Skigebiet, indem auch nach Ostern noch alle 130 Pistenkilometer geöffnet sind, hat noch bis 8. April zu günstigeren Nachsaison-Preisen geöffnet.

Start auf der schwarzen Gran Risa-Abfahrt

Bereits der erste Blick aus dem Fenster unserer Unterkunft in La Villa lässt auf einen traumhaften Skitag inn Alta Badia mit strahlendem Sonnenschein hoffen. Vom Ort geht es mit der Piz La-Illa-Gondel, von der aus man die weltbekannte Gran Risa-Piste einsehen kann, hinauf zum Gipfel.

Die fast menschenleere Abfahrt zieht uns sofort magisch an und so war die Entscheidung schnell getroffen, mit welcher Abfahrt wir unseren Skitag starten wollen. Die schwarz markierte Piste, auf der im Dezember der Herren-Riesenslalom im Ski-Weltcups ausgetragen wurde, führt hauptsächlich durch schattige Waldabschnitte und ist dadurch auch an sonnigen Tagen relativ hart.

Die Pistenverhältnisse sind dank des langen Winters auch im Frühling noch genau so gut wie zur Hochsaison im Januar und Februar. Fast 2 Meter Schnee liegen am Berg und auch noch 50 Zentimeter im Tal. Ein Rekordwinter in Südtirol!

Kurzer Abstecher zum Languzoi

© C. Wich / Skigebiete-Test

Wieder am Gipfel angekommen machen wir uns in Richtung San Cassiano / Armentarola auf, um von dort unsere Tour zum Lagazuoi zu starten. Nach einer 20-minütigen Busfahrt (6 Euro pro Person) hinauf zum Falzarego-Pass, bringt uns die Lagazuoi-Seilbahn zum Gipfel in 2778 Metern Höhe. Leider hat sich dort den Nebel festgesetzt und uns blieb auf der 8,5 Kilometer langen Armentarola-Piste der beeindruckende Blick auf das Fanes-Tal verwehrt.

Erst im Tal, wo ein Pferdegespann die Skifahrer zum Skilift nach Armentarola zurückbringt, strahlt wieder die Sonne. Wer seinen Besuch am Lagazuoi noch verlängern will, der kann einen Abstecher in das angrenzende Skigebiet Cortina d'Ampezzo machen. Für uns geht es an diesem Tag aber wieder zurück nach Alta Badia.

Viele blaue Pisten und sonnige Terrassen

© C. Wich / Skigebiete-Test

Da unser Ausflug nur knapp drei Stunden gedauert hat, bleibt uns noch viel Zeit für zahlreiche Abfahrten im Weltcuport. Die überwiegend blauen Pisten in Alta Badia sind vor allem für Anfänger und Familien geeignet. Hier lässt es sich aber auch für Könner bestens carven.

Im liebevoll gestalteten Snow Park, den man über die beiden Lifte Ciampai und den 2017 neu eröffneten Biok erreichen kann, können Einsteiger erste Schritte abseits der Piste wagen und Könner ihre waghalsigen Sprünge perfektionieren.

Von der Bergstation des Biok-Lifts machten wir uns auf zur Sonnenterrasse der Hütte La Ciasota an der Talstation des Vizza Lifts nach Cherz, um dort bei einem Aprol Sprizz den Skitag perfekt ausklingen zu lassen.

>> Mehr Infos zum Skigebiet in Alta Badia

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