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Lückenschluss: Neue Bahn von der Schmitten nach Viehhofen

Als Sportler durch und durch lag es nahe, mein Hobby zum Beruf zu machen: Nach meinem Studium der Sportwissenschaften an der Technischen Universität München mit Schwerpunkt Medien & Kommunikation war ich 8 Jahre lang Sportjournalist bei einer Tageszeitung. Seit 2016 berichte ich für Skigebiete-Test aus den Skigebieten dieser Welt – und kann mir keinen schöneren Job vorstellen.
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aktualisiert am May 15, 2019

Es ist soweit: Mit dem Spatenstich zum Bau der Sektion I des zellamseeXpress wird die lang ersehnte Verbindung von Zell am See über die Schmitten nach Viehhofen in die Tat umgesetzt. Für die Wintersaison 2019/2020 wird alles für eine Auffahrt vom Glemmtal fertig sein. Dann fehlt nur noch eine Verbindungsbahn von Viehhofen nach Saalbach und das größte Skigebiet Österreichs wäre perfekt.

25 Millionen Euro investiert

Spatenstich in Viehhofen im September 2018: Bis Dezember 2019 sollen die neue Bahn und die Talstation in Viehhofen fertig sein.
© Faistauer Photography Spatenstich in Viehhofen im September 2018: Bis Dezember 2019 sollen die neue Bahn und die Talstation in Viehhofen fertig sein.

Bereits im Januar 2015 wurde die Baugenehmigung für eine weitere Zubringerbahn von Viehhofen auf die Schmittenhöhe erteilt. Seit Dezember 2016 ist die Sektion II des zellamseeXpress in Betrieb und begeistert vor allem mit den Jukeboxen in sechs seiner Gondeln (Skigebiete-Test berichtete). Nun folgt im zweiten Bauabschnitt die Umsetzung der Sektion I sowie der Bau der Talstation in Viehhofen. Am 14. September 2018 war Spatenstich und offizieller Baustart.

Schmitten-Vorstand Dr. Erich Egger freut sich auf die weiteren Neuerungen in diesem Bereich: „Die neue Tannwald-Abfahrt und der zellamseeXpress wurden von unseren Gästen sehr gut angenommen. Eine Umfahrungspiste wird das Steilstück im unteren Pistenabschnitt entschärfen und ein neu errichteter Tagesspeicher sichert die Beschneiung der Tannwaldabfahrt ab Beginn der Wintersaison. Somit ist alles für einen weiteren Zubringer auf die Schmitten angerichtet. Der frühe Spatenstich im September ermöglicht eine gute Planung der Bauarbeiten und eine termingerechte Eröffnung des Zubringers im Dezember 2019.“

Insgesamt werden von der Schmittenhöhenbahn AG rund 25 Millionen Euro in die beiden Sektionen des zellamseeXpress investiert. Der Bau war von Beginn an in zwei Bauetappen geplant.

>> Zum Pistenplan des Skigebiets auf der Schmittenhöhe

Das größte Skigebiet in Österreich

Mit Werbeplaketen weist die Schmittenhöhebahn im Winter groß auf die Neuerung hin.
© Schmittenhöhebahn AG Mit Werbeplaketen weist die Schmittenhöhebahn im Winter groß auf die Neuerung hin.

Auf den Anschluss an das Glemmtal fiebert die Schmitten seit Jahren hin und setzt nun den ersten Schritt zum größten zusammenhängenden Skiraum Österreichs. Eine Seilbahn von Viehhofen Richtung Saalbach würde den Anschluss an den Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn perfekt und die Pinzgauer Skigebiete zum größten Skigebiet Österreichs machen. Über 350 zusammenhängende Pistenkilometer könnten hier geboten werden. Zum Vergleich: Im aktuell größten Skigebiet der Alpenrepublik in Ski Arlberg sind es lediglich 305 Kilometer.

Bis es soweit ist, wartet auf die Skifahrer in Viehhofen ein moderner Einstieg ins Skigebiet Schmittenhöhe mit Parkplätzen, Busanbindung, Sportshop, Kassenbereich und Infocenter. Die 10-Einseilumlaufbahn zellamseeXpress bringt 2.800 Skifahrer pro Stunde schnell und komfortabel auf den Berg, wo sie an der Bergstation einen einzigartigen Ausblick auf den Zeller See und das umliegende Panorama genießen.

Talfahrt nur per Bahn oder über Skiroute

Das sehr steile und felsige Gelände, machen einen Pistenbau von der Mittelstation bis zur Talstation schwierig. Zudem müsste man die Pinzgauer Saalach und die Glemmtaler Landesstraße überqueren, um zur Talstation zu gelangen. Aus diesen Gründen ist keine direkte Pistenanbindung vorgesehen und die Gäste können wie bereits in den vergangenen Wintern über die ein Kilometer lange Skiroute oder ab Winter 2019/20 mit der ersten Sektion der Seilbahn bis ins Tal fahren.

>> Zu den Highlights des Skigebiets auf der Schmittenhöhe

>> Aktuelle Skipasspreise für den Winter 2018/19

Technische Fakten

Der Verlauf des zellamseeXpress mit desn Sektionen I und II.
© Schmittenhöhebahn AG Der Verlauf des zellamseeXpress mit desn Sektionen I und II.
zellamseeXpress: Neubau Sektion I
Anlage:10er-Einseilumlaufbahn
Förderleistung:2.800 Personen/Stunde
Fahrzeit:2 Minuten 42 Sekunden
Fahrgeschwindigkeit:6,0 m/s
Anzahl Kabinen:25
Kapazität Kabine:10 Personen
Ausstattung Gondeln:Sitzheizung, Einsprechanlage, W-Lan
Stationsgebäude:

Talstation auf 865 Meter
Mittelstation auf 1115 Meter

EröffnungDezember 2019


>> Technische Fakten der Sektion II mit Jukebox-Gondeln

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