Skimagazin

Partner

Copenhill: Skifahren auf dem Dach eines dänischen Kraftwerks

Als Redakteurin bei Skigebiete-Test habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht: Seit September 2016 bin ich leitend für den Content auf Deutschlands größtem Wintersportportal zuständig. Die Berge faszinieren mich schon immer und auf Skiern bin ich zum ersten Mal im Kindergarten gestanden. Infiziert bin ich auch mit dem Weltcup-Virus, sodass ich nur selten Alpin- und Biathlonrennen im TV verpasse... Mehr erfahren

aktualisiert am May 9, 2019

Freiluft-Skifahren das ganze Jahr über und dann auch noch mitten in der Großstadt? Das ist seit kurzem in Kopenhagen möglich. Auf dem Dach einer neuen Müllverbrennungsanlage lockt der "Copenhill" Skifahrer an. Statt auf (Kunst-)Schnee setzt man in der dänischen Hauptstadt auf mit Silikon bestrichene Plastikborsten. Laut Betreibern ist es der höchste künstliche Freiluft-Skihügel der Welt und könnte zum neuen Wahrzeichen der Stadt werden.

"Ein Fahrgefühl wie auf hartem Schnee"

Die Piste führt an der Fassade des Industriegebäudes hinab ins Tal.
© CopenHill Die Piste führt an der Fassade des Industriegebäudes hinab ins Tal.

Die 450 Meter lange Abfahrt liegt rund 10 Minuten vom Stadtzentrum entfernt und schlängelt sich vom Dach des 85 Meter hohen Gebäudes über die Fassade hinab zum Boden. "Trotz des ungewohnt grünen Anblicks erlaubt die Skipiste ein Fahrgefühl wie auf hartem Schnee", sagt Christian Ingels, CEO der Firma CopenHill, die die Skianlage im Hafenviertel von Kopenhagen betreibt. Der Preis für eine Stunde Skifahren liegt bei rund 20 Euro, die 3-Stunden-Karte bei rund 46 Euro.

Am Copenhill gibt es aber nicht nur Pistenbereiche für alle Schwierigkeitsstufen, es wird auch ein Freestyle Park und ein Skishop inklusive Vermietung angeboten. Außerdem haben die Erbauer an ein Gipfelrestaurant, Wanderwege zwischen Fichten und Wiesen sowie eine über 85 Meter hohe Kletterwand gegedacht. Somit werden auch Nicht-Skifahrer auf jeden Fall fündig.

Mehrere Lifte bringen die Skifahrer nach oben.
© CopenHill Mehrere Lifte bringen die Skifahrer nach oben.

"Wir wollen der Ort sein, an dem Familien ihre Wochenenden verbringen, an dem Freunde zusammenkommen, um gemeinsam Spaß zu haben und wo Studenten ihre Zeit im Freien verbringen. Kurz: Der Ort, wo die Kopenhagener zum Entspannen und Trainieren hinkommen", so Ingels.

Aber auch konkret Skifahrer sind angesprochen, die ihren Winterurlaub wenig später im Schnee verbringen wollen: "Die Idee ist, dass sich die Dänen auf CopenHill fürs Skifahren erwärmen, bevor es dann in den Alpen richtig losgeht."

Ferienregion Lenzerheide als Partner

Partner des höchsten künstlichen Freiluft-Skihügels der Welt ist die Ferienregion Lenzerheide. Für Tourismusdirektor Bruno Fläcklin ist der CopenHill ein perfekter Ort, um gezielt neue Gäste für Arosa Lenzerheide anszusprechen. "Wir setzen bereits seit einigen Jahren aktiv auf den Markt Skandinavien. Aufgrund der Sportaffinität, der Euro-Unabhängigkeit und dem hohen Durchschnittseinkommen bieten die Skandinavier eine für uns spannende Zielgruppe", so Fläckling. "Mit CopenHill haben wir einen Partner gefunden, der unsere Philisophie und Liebe zum Wintersport teilt und Arosa Lenzerheide aktiv vor Ort vermarktet."

Video vom Skifahren am CopenHill

Ähnliche Artikel im Skimagazin
Angebote & Tipps

Forum und Usermeinungen

Leider noch keine Beiträge vorhanden:
  • Es gibt leider noch keine Beiträge unserer User
  • Sei der Erste und schreibe Deine Meinung und Eindrücke in unser Forum!
Aktuelles aus anderen Regionen
Login mit Google+