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Am Arlberg schließt sich der Kreis!

Ein neuer Meilenstein ist gesetzt, der Kreis geschlossen und der Arlberg um großartige Superlative reicher. Als nunmehr größtes zusammenhängendes Skigebiet Österreichs ist die Wiege des alpinen Skilaufs am 2. Dezember in die Wintersaison 2016/2017 gestartet. Gleichzeitig reiht sich Ski Arlberg in die Top 5 der größten Skigebiete der Welt ein. Möglich macht dies die neue Flexenbahn zwischen Zürs und Stuben/Rauz, über die fortan alle Orte am Arlberg bequem auf Skiern und Snowboards zu erreichen sind.

Flexenbahn befördert bis zu 2.400 Personen pro Stunde

Die Talstation der neuen Flexenbahn
© Arlberg Marketing GmbH Die Talstation der neuen Flexenbahn

Auf der Fahrt mit der neuen Flexenbahn kommen die Wintersportler in den Genuss des majestätischen Bergpanoramas, das hinter den riesigen Panoramafenstern der Gondeln vorbeischwebt. Die beanspruchten Muskeln entspannen derweil auf der komfortablen Sitzheizung – allerdings nur für sechs Minuten. Länger braucht die neue Flexenbahn für ihre Reise nämlich nicht. So kann sie pro Stunde bis zu 2.400 Personen über die knapp 1,8 Kilometer lange Strecke befördern, wobei sie mehr als 562 Höhenmeter überwindet.

„Perfekte Pistenpräparierung, große Schneesicherheit, eine hohe Anzahl an Pisten und Tiefschneeabfahrten, nicht zu vergessen die super Gastronomie – der Arlberg war schon immer ein besonderes Erlebnis für jeden Skifahrer. Die Flexenbahn ist das Bindeglied zwischen all diesen einzigartigen Möglichkeiten, die am ganzen Arlberg zur Verfügung stehen“, bringt Philipp Zangerl, Vorstand der Ski Zürs AG und Geschäftsführer der Stubner Fremdenverkehrs-GmbH, die herausragende Leistung der Flexenbahn auf den Punkt.

Grenzenloses Skivergnügen am Arlberg

Die Zwischenstation der Trittkopfbahn
© Arlberg Marketing GmbH Die Zwischenstation der Trittkopfbahn

Insgesamt investierten die Bahn- und Liftbetreiber von Stuben und Zürs 45 Millionen Euro in den Zusammenschluss der Skigebiete am Arlberg. Diese Summe floss jedoch nicht alleine in den Bau der Flexenbahn. Vergangenen Sommer entstanden mit Trittkopfbahnen I und II und Albonabahn II noch drei weitere Bahnen mit neuen Tal-, Zwischen- und Bergstationen. Der Arlberg ist damit eins geworden. Der Kreis ist nun geschlossen.

305 Pistenkilometer sowie 87 Lifte und Bahnen garantieren eine völlig neue Dimension an Skivergnügen. Zahlreiche Skiabfahrten locken die Wintersportler, die sich nun entscheiden müssen: Von Zürs aus zur Zwischenstation Trittkopf und von dort entweder hinauf zur Bergstation oder lieber hinab zur Alpe Rauz in Stuben? Dort angekommen ist eine erneute Entscheidung gefordert: Weiterfahren zum Albonagrat oder doch lieber St. Anton und St. Christoph erkunden? Wie die Entscheidung auch ausfallen mag, eines ist gewiss: Die Wörter „entweder“ und „oder“ kommen dabei nicht vor. Jedes Ziel steht den Skifahrern offen – egal ob St. Anton, St. Christoph, Stuben, Zürs, Lech, Oberlech, Schröcken oder Warth.

Zudem wartet mit der Skirunde Run of Fame von St. Anton/Rendl über Lech, Zürs und Schröcken nach Warth ein gänzlich neues Skivergnügen. Auf insgesamt 18.000 Höhenmetern und 65 Skiabfahrtskilometern wird so das Skigebiet von Nord nach Süd abgefahren und findet seinen Höhepunkt mit der Hall of Fame bei der neuen Flexenbahn, wo den Skistars und Legenden gehuldigt wird.

Die Welt des Arlbergs von damals bis heute

In der Hall of Fame wird die lange Historie des Skifahrens am Arlberg erzählt
© Arlberg Marketing GmbH In der Hall of Fame wird die lange Historie des Skifahrens am Arlberg erzählt

Seit jeher war der Arlberg Anziehungspunkt großer Skipioniere, Film- und Ski-Stars. Als Wiege des alpinen Skilaufs gilt er als Schauplatz zahlreicher Ereignisse, welche die Geschichte des Wintersports nachhaltig geprägt und vorangetrieben haben. Mit der Hall of Fame ist dieser Zeit an der Mittelstation der Trittkopfbahnen bzw. der Bergstation der Flexenbahn ein einzigartiges Denkmal gesetzt worden. Wer sie betritt, begibt sich auf eine einmalige Reise mit faszinierenden Begegnungen und legendären Meilensteinen.

Eintauchen statt Anschauen ist das Credo der interaktiven Ausstellung, die den Geist der früheren Skizeit zu neuem Leben erweckt. Detaillierte Hologramme lassen große Namen der Vergangenheit wiederauferstehen, selbst ihre Stimmen sind deutlich zu vernehmen. Historisches Film- und Fotomaterial zeigt das Skilaufen im Wandel der Zeit. Wer möchte, kann sogar selbst Teil dieser großartigen Zeit werden, indem er mit einem Skisimulator zum Protagonisten eines aufregenden Skifilmes wird – dieser steht im Anschluss auch als Download bereit.

Auf der Reise durch die Vergangenheit warten aber noch zahlreiche weitere Highlights auf die Besucher. Die Geschichte des Arlbergs ist schließlich voll von eindrucksvollen Begebenheiten, die es verdient haben, geehrt zu werden.

Daten & Fakten

Flexenbahn
Baubeginn:Frühjahr 2016
Eröffnung:2. Dezember 2016
Eigentümer:Flexenbahn GmbH
Länge:1.800 Meter
Talstation:1.665 Meter
Bergstation:2.227 Meter
Höhendifferenz:562 Meter
Seilbahntyp:10er-Einseil-Umlaufbahn
Beförderungskapazität:2.400 Personen pro Stunde
Investitionssumme:
(für alle vier Bahnen)
45 Millionen Euro

 

Skigebiet Ski Arlberg
Ortschaften:St. Anton, St. Christoph, Stuben,
Zürs, Lech, Schröcken, Warth
Anzahl Lifte/Bahnen:87
Pistenkilometer:305

Video

Teaservideo Verbindungsbahn | 00:36
Über den Autor
erstellt am 6 Dec 2016
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