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Die ultimativen Après-Ski-Hits 2019

Den Spaß am Wintersport entdeckte ich zugegebenermaßen erst relativ spät. Trotzdem gehört meine Arbeit heute zu meinen größten Leidenschaften. Mein sprachwissenschaftliches Studium an der Uni Regensburg diente dem Ziel, später als Online-Redakteurin zu arbeiten. Seit 2013 mache ich mit dem Snowboard die Berge unsicher, recherchiere für euch die aktuellsten Après-Ski-Hits und stelle euch die... Mehr erfahren

aktualisiert am Feb 20, 2019

Für viele gehört der feucht-fröhliche Ausklang in der Après-Ski-Bar nach einem Tag auf der Piste einfach dazu. Was dabei nicht fehlen darf sind stimmungsvolle Hits, die dafür sorgen, dass es in den Schirmbars und Hütten richtig rund geht. Wir haben vor Ort recherchiert und die besten Après-Ski-Songs für euch in einer Playlist zusammengestellt. Damit steht einem perfekten Skiurlaub nichts mehr im Wege! 

Newcomer Après-Ski-Hits 2019

Josh - Cordula Grün

Der Wiener Musiker Josh hat mit Cordula Grün den absoluten Megahit 2018 gelandet. Der Song über eine kurze Affäre mit einer verheirateten Frau ging direkt durch die Decke und wurde im Herbst zum Wiesn-Hit 2018 gewählt. Schon kurz nach der Veröffentlichung coverte außerdem die österreichische Band Die Draufgänger den Hit in einer schnelleren und beatlastigeren Version, die ebenfalls zum Erfolg wurde.

El Profesor – Bella Ciao

Einen Sommerhit zeichnet in der Regel aus, dass er zumeist von einem bis dato noch eher unbekannte Künstler stammt, eine eingängige Melodie hat, Urlaubsstimmung verbreitet und sich erfolgreich in den Charts platziert. All das trifft auf „Bella ciao“, den Sommerhit 2018, zu, und das obwohl das ursprüngliche Arbeiter- und Protestlied eigentlich bereits über 100 Jahre alt ist. Der französische DJ und Remixer Florent Hugel hat den Track, der auch aus der Netflix-Serie „Haus des Geldes“ bekannt ist, mit eingängigen Beats unterlegt – und die kommen auch in der Skihütte bestens an.

Andreas Gabalier - Hallihallo & Verdammt lang her

Einer darf bei unseren Top-Après-Ski-Hits auf keinen Fall fehlen: Andreas Gabalier. Der hat auch in diesem Jahr wieder was Neues am Start. „Hallihallo“ ist bereits die zweite Single-Auskoppelung aus dem Erfolgsalbum „Vergiss mein nicht“. Typisch Gabalier lässt er mit dem Song wiedermal die Frauenherzen höherschlagen, wenn er seine angebetete „Lipstick-Lady“ besingt.

Die erste Single seines neuen Albums, „Verdammt lang her“, konnte ebenfalls überzeugen und war im Sommer in der engeren Auswahl rund um das Rennen um den Wiesn-Hit 2018. Den Titel schnappte sich zwar dann „Cordula Grün“, trotzdem war „Verdammt lang her“ in Radio, Bierzelten und Schirmbars omnipräsent.

Die fantastischen Vier feat. Clueso - Zusammen

Die fantastischen Vier haben seit 2018 ein fünftes Bandmitglied – zumindest im Musikvideo zur Single „Zusammen“, in dem Clueso das Rapper-Quartett verstärkt. Die dritte Single-Auskoppelung aus dem Album „Captain Fantastic“ ging 2018 durch die Decke, nicht zuletzt, weil er nach dem einzigen WM-Sieg der deutschen Fussballnationalmannschaft (gegen Schweden) bei einem Live-Konzert im ARD-Fernsehen übertragen wurde.

VoXXclub - 500 Meilen

VoXXclub hat mit „500 Meilen“ einen Song der frühen 90er Jahre zurück in die Skihütten geholt. Aus dem einstigen Proclaimers-Hit ist ein Volks-Popsong mit harten Stampfrhythmen und romantischer Botschaft geworden: „Für di renn’ i 500 Meilen, und von dir aus soll’n ‚s glei’ tausend sein, um für di dann mein’ Mann zu steh’n und vor deiner Tür auf’s Knie’ zu geh’n.“

Die Draufgänger - Pocahontas

„Es tut mir leid, Pocahontas“ - 2016 landete die deutsche Rockband AnnenMayKantereit mit Pocahontas in den Charts. Als 2018 die Draufgänger auch diesen Song coverten, wurde daraus ein richtig guter Bierzelt-Hit. Auch aus den Skihütten ist Pocahontas seitdem nicht mehr wegzudenken.

Diese Songs gehen in eine weitere Après-Ski-Saison

Almklausi und Specktakel - Mama Laudaaa

Beim Après Ski wollen die Party-Fans immer schön Druck auf die Ohren. Und wenn der DJ wieder gar nicht geht und die Mucke einfach leiser dreht, dann stellen Almklausi und Specktakel eine einfache Frage: "Wie heißt die Mutter von Niki Lauda?" Die simple Antwort und der klare Auftrag an den DJ: "Mama Laudaaa!"

Lorenz Büffel - Johnny Däpp

Lorenz Büffel hat mit seinem Song Johnny Däpp auch in dieser Saison wieder einen festen Platz auf jeder Après-Ski-Playlist. Ob der Johnny Däpp denn auch tatsächlich ein Depp ist, weil er seinen Job hinwirft, ihm egal ist, was andere von ihm denken und er einzig auf der Suche nach seinem Glück ist, das musst du selber entscheiden. Eines ist bei dem Song aber garantiert: Beste Stimmung in der Après-Ski-Hütte!

Andreas Gabalier - Hulapalu

Auch schon in der letzten Saison hat der Alpenrocker die Plattenteller der Après-Ski-Hütten heiß laufen lassen. Versteht auch nicht jeder wintersportbegeisterte Schirmbarbesucher den Text, zum Mitsingen und Einstimmen ist nicht nur der Refrain perfekt. Nachdem der Text in einer ruhigen Minute erklärt wurde, eignet er sich nicht nur um Stimmung zu verbreiten, sondern auch um den ein oder anderen Flirt an der Bar oder auf der Tanzfläche zu beginnen. Im Gegensatz zu vielen anderen Après-Ski-Hits, ist "Hulapalu" von "Sing meinen Song"-Teilnehmer Andreas Gabalier auch noch tiefgründig und verzichtet auf die gängigen Ballermann-Beats.

Ingo ohne Flamingo - Saufen

Was zeichnet eigentlich einen erfolgreichen Après-Ski-Hit aus? Eine eingängige Melodie, ein einfacher Text (am besten mit thematischem Party-Bezug) und ein Beat, zu dem auch der letzte Bewegungslegastheniker rythmisch mit dem Kopf wippen kann. Was unter perfekter Einhaltung dieser goldenen Regeln rauskommt? „Wir wollen saufen“ von Ingo ohne Flamingo.

Matty Valentino - Hurra die Gams

Natürlich darf auch der derzeit bekannteste Party-DJ aus Tirol nicht in unserer Hitliste fehlen. Matty Valentino hat mit „Hurra die Gams“ einen typisch alpenländischen Après-Ski-Song im Pop-Hüttenstyle geliefert. Besungen werden mit eingängigem Beat das Alpenpanorama und natürlich die „feschen Madln“. Passt perfekt in jede Hütte.

Peter Wackel - Die Nacht von Freitag auf Montag

Peter Wackels Partykracher „Die Nacht von Freitag auf Montag“ ging letzte Saison mit einer Neuauflage an den Start. Der Hüttenmix kommt mit Blasmusik- und Ziehharmonika-Unterlegung daher und passt damit perfekt ins Après-Ski-Repertoire. Zudem spricht der Text nach wie vor vielen Feiernden aus der Seele und hat daher nicht an Aktualität verloren.

Die 10 Evergreens der Après-Ski-Hits

Peter Wackel - Joana

Sie ist nicht nur geboren, um Liebe zu geben, sondern hauptsächlich, um die Stimmung zum Kochen zu bringen: Joana. Peter Wackel hat Roland Kaisers Song aus dem Jahr 1984 reanimiert und ihn zum Partykracher schlechthin gemacht. Seit 2006 wird man bei Glühwein, Sangria oder Festmass damit beschallt und auch das Team von Skigebiete-Test.de konnte sich dem nicht entziehen und wählte „Joana“ auf Platz 1 der Hits, die auf keiner Après-Ski-Party fehlen dürfen.

Wolfgang Ambros - Schifoan

Während „Joana“ überall geht, ist unser Platz 2 dem Après-Ski so zu Eigen wie kein anderes Lied. Man könnte fast behaupten, dass Wolfgang Ambros 1976 mit dem Hit „Schifoan“ die Après-Ski-Party überhaupt erst erfunden hat. Kein Wunder also, dass nach wie vor keine Party zwischen dem Stubaital und Zell am See ohne die österreichische Wintersporthymne auskommt.

Donikkl - So a schöner Tag

Donikkl, der mit bürgerlichem Namen eigentlich Andreas Donauer heißt, bescherte der Welt im Jahr 2002 das mitreisende „Fliegerlied“ und eroberte damit sämtliche Charts. Mittlerweile ist der Titel in verschiedensten Sprachen erschienen und so stimmen Feierwütige rund um den Globus in ihrer Version von „So a schöner Tag“ ein. Auch wir lieben den Hit des Kultsängers und setzen ihn auf den dritten Platz im Ranking.

Wolfgang Petry - Wahnsinn

„Das ist Wahnsinn, warum schickst du mich in die Hölle?“ – Mit seiner bekanntesten Single hat Wolfang Petry sich bereits 1983 in den Olymp der Party-Liedermacher erhoben und ist seitdem nicht mehr von dort weg zu bekommen. Der Chorus („Hölle Hölle Hölle“) wurde dem Lied allerdings erst im Jahr 2000 hinzugefügt und vom Publikum so begeistert aufgenommen, dass seither keine Feier mehr ohne ihn auskommt.

Helene Fischer - Atemlos

Helene Fischers Kultkracher hat es nach mehreren Jahren Dauerplatzierung in unserer Après-Ski-Hitliste nun in den Olymp der zehn unsterblichen Evergreens geschafft. Seit Anfang 2014 singen wir uns alle auf Karnevals-, WM- und Bierzelt-Feiereien „atemlos durch die Nacht“. Das wird sich so schnell auch sicher nicht ändern.

DJ Ötzi - Hey Baby

DJ Ötzis großer Durchbruch war zweifelsohne 1999 „Anton aus Tirol“. Noch erfolgreicher war aber der ein Jahr später erschienene Hit „Hey Baby“. Die Coverversion eines Songs von Bruce Channel aus dem Jahr 1961 ist bis heute DJ Ötzis größter Erfolg. Sogar in Großbritannien und Australien schaffte es „Hey Baby“ auf Platz 1 der Charts. Damit war DJ Ötzi, der eigentlich Gerhard Friedle heißt, der erste Österreicher, der in UK eine Gold- und Platinauszeichnung erhalten hat.

Markus Becker - Das rote Pferd

Als es hörte, dass es den siebten Platz der besten Après-Ski-Hits belegt, „da hat das rote Pferd sich einfach umgekehrt, und hat mit seinem Schwanz die Fliege abgewehrt.“ Die Melodie des Hits wurde bereits 1959 von Marguerite Monnot komponiert. Zum Après-Ski-Hit wurde „Das rote Pferd“ allerdings erst 2007, als es von Markus Becker gecovert wurde. Was viele nicht wissen: Der berühmte Refrain stammt von Schriftsteller Kurt Tucholsky.

S.T.S - Fürstenfeld

„I will wieder ham...“ – Das möchte in der Après-Ski-Bar zwar eigentlich keiner, trotzdem kann in Österreich und Bayern praktisch jeder den Hit „Fürstenfeld“ der Austropop-Band S.T.S. mitsingen. Im Jahr 1984 hielt sich der Song von Gert Steinbäcker, Günter Timischl und Schiffkowitz 14 Wochen lang in den österreichischen Charts. Damit war „Fürstenfeld“ verantwortlich für den großen Durchbruch des österreichischen Trios. 

Nickerbocker & Biene - Hallo Klaus

1982 nehmen Nikolaus Kalita, alias Nickerbocker, und Sabine Kopera, alias Biene, gemeinsam „Hallo Klaus“ auf und landen damit einen unglaublichen Hit. Über ein halbes Jahr lang hielt sich die Single in den deutschen Charts. Mittlerweile wurde er mehrfach gecovert und ist zwischen Ballermann und Ischgl von keiner Party wegzudenken. Bei uns belegt er Platz 9 im Ranking der beliebtesten Après-Ski-Hits aller Zeiten.

Höhner - Wenn nicht jetzt, wann dann?

Mit „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ haben die Höhner DEN Song zur Handball-WM 2007 geliefert. Aber auch nach dem Wintersportvergnügen stellt man sich diese Frage seitdem allabendlich. Mit „Viva Colonia“ hat die Kölner Band auch gleich noch einen zweiten Partykracher zu bieten.

Die Après-Ski-Playlist von Skigebiete-Test.de auf Spotify

Egal, ob „Sweet Caroline“ ihrem Schatzi ein Foto schenkt, Andreas Gabalier „a Liad für di“ singt oder Tim Toupet sich zum Döner macht – letztendlich geht es nach dem Skitag nur noch um eins: Gute Stimmung und die „pure Lust am Leben“. Und am Ende hat manch einer vielleicht „nur noch Schuhe an“. ;-)

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