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St. Anton am Arlberg: Neun Kilometer im „Weißen Rausch“

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erstellt am Mar 4, 2014
 Das legendäre Skirennen „Der Weiße Rausch“ ist nichts für jedermann. 133 Höhenmeter und ein Aufstieg von 150 Metern müssen bezwungen werden – dabei gilt es die Rekordzeit von sieben Minuten 40,6 Sekunden zu toppen. 555 internationale Profis nehmen diese Herausforderung beim Massenstart am 19. April in Angriff. Doch dieses jährlich stattfindende Spektakel am Arlberg lockt nicht nur Sportler an, sondern auch viele begeisterte Zuschauer.

Die eigenen Zielsetzungen der 555 Teilnehmer sind jeweils unterschiedlich. Manch einer will einfach nur dabei sein, andere streben einen neuen Rekord an. In einem sind sie sich jedoch alle einig: dieses Rennen ist nichts für Feiglinge. Den mutigen Teilnehmern steht eine neun Kilometer lange Abfahrt bevor - mit einer Piste, die Spitzenathleten wie Hobbysportlern alles abverlangt. Der Startschuss am Vallugagrat ertönt um 17 Uhr, nach Pistenschluss. Gleich 30 Sekunden danach, muss eine 150 Meter lange Anhöhe überwunden werden, der sogenannte „Schmerzensberg“. Im Zielgelände können die Zuschauer auf einer LED-Leinwand das Geschehen mitverfolgen und später an der Siegerehrung und der großen „Weißen Rausch Party“ teilnehmen.  
 
Bisheriger Rekordhalter mit neun Siegen ist Paul Schwarzacher, Mitglied des Trainerteams der österreichischen Ski-Nationalmannschaft. Die beste Zeit mit sieben Minuten und 40,6 Sekunden hat jedoch der Deutsche Florian Holzinger im Jahr 2012 aufgestellt. Die Durchschnittszeiten betragen zwischen 11 und 18 Minuten, doch geht es vielen weniger um ihre Zeit als darum das Ziel zu erreichen. So kann man des öfteren einige verrückt gekleidete Teilnehmer dabei beobachten, wie sie die Strecke gelassen in einer halben Stunde hinunterfahren. Im Ziel angekommen liegen sich jedoch alle erleichtert und stolz in den Armen auch wenn sie im nächsten Jahr vielleicht erneut gegeneinander antreten.    
 
Der „Weiße Rausch“ ist auch eine Teildisziplin des Alpin-Triathlons „Arlberg Adler“. Neben diesem Skirennen müssen die Teilnehmer noch den Halbmarathon Arlberger Jakobslauf am 26. Juli und den Arlberger Bike Marathon am 23. August hinter sich bringen. Die begehrte Siegertrophäe muss sich schließlich verdient werden. Wer es etwas langsamer angehen möchte, kann am „Murmel vom Arlberg“, das an den gleichen Austragungstagen stattfindet, teilnehmen. Hier gelten entschärfte Verhältnisse. Für Jugendliche (zwischen 11 und 16 Jahren) wird zudem eine Mini-Ausgabe des „Weißen Rausch“ angeboten, die am 19.April um 16.30 oberhalb der Sennhütte stattfindet.
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