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Thema: teuer - aber kein Service

2 Beiträge zu diesem Thema   
Arlberger Bergbahnen AG
Verfasst am: 09.03.2012 16:18:03
Sehr geehrter Herr Güttner!

Zum Ersten müssen wir Ihnen Recht geben. Die Parkplatzsituation ist für Tagesgäste in St. Anton nicht ideal. Da diese von der Gemeinde verwaltet werden, haben wir leider keinen Einfluss auf Preis oder Ausschilderung. Gerne werden wir Ihre Kritik an die zuständige Stelle weiterleiten. Kostenlose Parkplätze finden Sie in St. Christoph und Alpe Rauz, fünf bis zehn Auto-Minuten vom Zentrum St. Anton entfernt.

Die Pisten in St. Anton werden täglich, teilweise zwei Mal, von insgesamt 29 modernsten Pistenmaschinen präpariert. Während der Wintersaison gibt es für unsere Mitarbeiter weder Wochenende noch Feiertag, es wird jeden Tag solange gearbeitet, bis die Qualität stimmt. Es sind in den Tagen nach dem 20. Jänner in St. Anton über zwei Meter Neuschnee gefallen. In den ersten Tagen danach ist die Pistenpflege sehr schwierig. Die präparierten Pisten müssen ausfrieren um die optimale Härte zu erlangen, dies ist jedoch bei derartig viel Neuschnee nicht über Nacht möglich. Da der Schnee in der Früh locker auf der Piste liegt, bilden sich sehr schnell Buckel. Nach ein paar kalten Nächten ist der Schnee soweit verfestigt, dass die perfekten Pisten, für die der Arlberg bekannt ist, wieder zur Verfügung stehen.
Aus Sicherheitsgründen ist es leider nicht möglich, während des Skibetriebes die Pisten zu präparieren. Ganze Pisten oder auch nur Abschnitte für die Pflege zu sperren verursacht großen Unmut unter den Gästen, da das Angebot an diesen Tagen wegen Lawinengefahr ohnehin schon eingeschränkt ist. Zudem ist das Ergebnis nicht von Dauer, wie Sie aus der Erklärung im vorigen Absatz entnehmen können.

Sperren von Pisten oder Pistenabschnitten werden von uns nicht vorgenommen, um unsere Gäste zu schikanieren oder zu verärgern – diese Sperren dienen ausschließlich der Sicherheit vor Lawinen. Es stehen an allen Zubringerbahnen im Tal sowie an den verschiedensten Stellen am Berg Panoramatafeln, über die wir aktuell informieren, welche Pisten und Bahnen geöffnet sind. Außerdem läuft in allen unseren Restaurants der Infokanal, der ebenfalls diese Informationen sendet. Ungeübtere Skifahrer, die sich nicht über die schwarze Piste Nr. 2 ‚Kandahar‘ ins Tal trauen, können jederzeit auf die Galzigbahn ausweichen.
Wir bitten um Verständnis, dass wir auf die  Selbständigkeit unserer Gäste im Gebiet vertrauen müssen, da es uns nicht möglich ist, jeden einzelnen Skifahrer nach seinem Können zu fragen.

Wir sind überzeugt, dass Sie beim nächsten Besuch in St. Anton die Verhältnisse vorfinden, für die wir jedes Jahr von unabhängigen Testern ausgezeichnet werden.

Wir wünschen Ihnen noch eine schöne und unfallfreie Wintersaison und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Betriebsleitung
Arlberger Bergbahnen AG
Uwe Güttner
Verfasst am: 29.01.2012 22:53:53
 Ich war am 28.01.2012 in Sankt Anton, um das Skigebiet zu testen. Als ich in den Ort hinein fuhr, war von einer Parkplatzausschilderung nichts zu erkennen. Ich habe im Ort kehrt gemacht und mich nach der Gondel in Nasserein gerichtet und bin durch einen Zufall auf den Parkplatz gestoßen. Erster Schock - 7,00€ Parkgebühren- in Sölden und anderswo um sonst.
Wir sind mit der Gondel hoch gefahren, weiter bis zur Valluge, und mußten gleich feststellen, das an den Pisten nichts prepariert war.

Die Tagekarte ist auf 45,00 € angestiegen und der Service wird immer bescheidener.
Für das Wetter kann keiner was dafür. Es waren ein paar Strecken durch Lawiengefahr gesperrt gewesen,wie z.B. die Nr 4.  

Über diesen Weg konnten auch Anfänger sich ins Tal quälen. Da diese gesperrt war, gab es nur ein Weg ins Tal. Über die 4a und dann auf die Schwarze Nr 2.
Das war für meine Bekannte ein Höllentripp.

Kein Pistenfahrzeug, das mal die Piste in Ordnung gebracht hätte. Die Skifahrer wußten an der Strecke 4, die gespertt war, nicht wo es weiter ging.

Ich habe das Gefühl, das am Samstag, wenn Urlauberwechsel ist, gespart wird. Das selbe ist mir auch schon in Sölden aufgefallen.

Man sollte aufpassen, das man seine Einnahmequelle - die Urlauber - nicht verscheucht - denn Italien und die Schweiz ist nicht weit.

Lob an die kl. Skigebiete , wir Zugspitzarena, Ötztal, Zillertal usw.

Uwe G.
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