Forum Hintertux
Thema: Allgemeines
Verfasst am: 24.04.2011 18:21:08
Wir fahren jedes Jahr wieder zum Hintertuxer Gletscher. Immer reichlich super präperierte Pisten und Tiefschnee und meistens, so wie letzte Woche, Sonnenschein pur!
Die Pisten sind nicht sehr voll, da sich die Menschenmenge super auf die vielen Pistenkilometer verteilt und an den großen 24er Gondeln sowie an allen anderen Liften steht man max. 5 min.
Skiausleihe in höchster Qualität mit Depotmöglichkeit direkt an den Pisten für trockene und warme Ski/Boards und Schuhe jeden morgen.
Es gibt viel Abwechslung und zur Mittagspause ein reichliches Angebot in 5 Restaurant an allen Ecken des Gletscherskigebietes.
Apré-Ski Stimmung ab 11 Uhr sogar direkt an den Liften. Wer will, kann nach den ersten Bieren wieder ne kurze Runde drehen.
100% Bräunung, 100% Spaß und 100% Abwechslung.
Die Pisten sind nicht sehr voll, da sich die Menschenmenge super auf die vielen Pistenkilometer verteilt und an den großen 24er Gondeln sowie an allen anderen Liften steht man max. 5 min.
Skiausleihe in höchster Qualität mit Depotmöglichkeit direkt an den Pisten für trockene und warme Ski/Boards und Schuhe jeden morgen.
Es gibt viel Abwechslung und zur Mittagspause ein reichliches Angebot in 5 Restaurant an allen Ecken des Gletscherskigebietes.
Apré-Ski Stimmung ab 11 Uhr sogar direkt an den Liften. Wer will, kann nach den ersten Bieren wieder ne kurze Runde drehen.
100% Bräunung, 100% Spaß und 100% Abwechslung.
Verfasst am: 17.12.2009 22:39:52
Yo Leute, die Sucht hat uns wieder gepackt. Mangels Schnee im Tal musste diesmal ein Gletscher herhalten. Also haben wir Ende November mal den Hintertuxer für 2 Tage ausgetestet. Die Pisten sind (zumindest für ein hochalpines Skigebiet) sehr abwechslungsreich und häufig breiter als die Zubringerstraße zur Talstation. Auch die berüchtigten Ziehwege sind allesamt auch ohne Mega-Turbo schaffbar. Zugegeben, die Tracks sind im Großen und Ganzen wirklich nix für Einsteiger. Aber alle anderen, die schon ein paar Tage auf einer Piste verbracht haben, dürften weniger Probleme haben. Schwieriger sind dagegen schon die Schlepper. Die schlechte Präparierung hat dort nicht nur den Boardern, sondern auch ein paar Skifahrern zugesetzt. Vom Funpark war außer ein paar Kickern nicht viel zu sehen. Dafür ist der Hintertuxer ein absolutes Eldorado für Tiefschnee-Freaks. Die Natur-Abfahrten findet man überall und sind relativ einfach zu erreichen - also auch für Neulinge sehr zu empfehlen. Im Vergleich zum Stubaier Gletscher fällt der Service am Hintertuxer in die Kategorie "Solala". Wenn man die Schlüsselausgabe für einen Depotschrank irgendwann gefunden hat, fällt erst einmal ein Pfand von 30,00 EUR an. Außerdem wird am Tuxer Fernerhaus auf Flexibilität, Freundlichkeit und Ausstattung nicht außergewöhnlich viel Wert gelegt, aber vielleicht war das nur unser Eindruck. Die Krönung des Tages war für uns übrigens die Talabfahrt 1a (Abenddämmerung, Geiles Panorama und schneesichere Piste bis ins Tal). Noch ein kleiner Tipp am Rande: Der Hintertuxer ist bis zum Level von 3250 m per moderner Gletscherbahn barrierefrei, also auch für Körperbehinderte erreichbar.
Verfasst am: 02.03.2009 15:01:12
Wir sind gerade wieder zurück aus Tux und müssen sagen ein schönes Skigebiet für jeden etwas dabei , leider wurde die Straße zum Gletscher 2 mal wegen Lawinengefahr gesperrt was aber nicht davon abhielt auf der Eggalm oder dem Rastkogel zu fahren . Was uns jedoch aufgefallen ist, ist das die Pisten in diesem Jahr teilweise nur einmal morgens präpariert wurden und nicht wie sonst die Jahre auch über Tag mal nachgearbeitet wurden , so das sich bis mittags teils schon eine sehr buckelige Piste ergab, schade drum erklären warum das so sit konnte auch keiner , denke mal das dies auch sparmasnahmen sind . Die Holländer hielten sich in grenzen und die Preise waren wie immer recht hoch auf den Hütten ( was man aber auch vorher weis ).
Verfasst am: 15.02.2009 11:35:47
Nächste Woche ist es wieder so weit , es geht wieder nach Tux zum Skifahren ( wie in den letzten 10 jahren ) . Bis jetzt hatten wir immer Glück mit der unterkunft und dem Wetter gehabt . leider mußten wir im vergangenen Jahr einen übermäßigen Andrang an Holländern registrieren , da diese nicht ein so großes feingefühl haben und denken Ihnen gehöre die Piste alleine wenn sie etwas getrunken haben ( oder auch ohne ) hoffen wir mal das sie dieses jahr wieder eine andere Gegend in anspruch nehmen .
Verfasst am: 14.11.2008 17:22:41
Schon immer wollte ich es einmal ausprobieren, wie es denn wohl ist, im Sommer auf einem Gletscher zu boarden. Mit meinem Sohn (12) und seinem Vater entschloss ich mich, zum Hintertuxer Gletscher zu fahren. Schließlich wird ja damit geworben, dass man 365 Tage im Jahr seinem Wintersport in 3200 m Höhe nachkommen kann. Natürlich haben wir jeden Tag vor der Abreise mitgefiebert, wenn wir uns die Bilder der Webcams anschauten. Uns war auch klar, dass es natürlich nicht die selben Verhältnisse sein können, wie von November bis April. Aber es wurde ja mit bestens präparierten Pisten geworben...
Wir hatten ein schönes Appartement in Lanersbach gemietet, bei wirklich sehr netten Gastgebern um so überraschter waren wir (wir fahren mindestens 4 Mal im Jahr nach Östereich und wurden immer äußerst freundlich behandelt und aufgenommen), was uns an Unfreundlichkeit an den Liften begegnete. Eigentlich schon frech, bei 3 geöffneten Pisten, die übrigens nicht wirklich präpariert waren, den vollen Preis für die Wochenkarte zu nehmen. Was man wissen muß, bevor man im Sommer zum Hintertuxer Gletscher fährt, ist, dass Skiteams aus aller Herrenländer dort trainieren. Die wiederum denken, der Gletscher gehört allein ihnen. Früh morgens wird an der Gondel gedrängelt und geschubst, was das Zeug hält und ich bin wirklich nicht zimperlich... Dann werden Teile, von den eh zu wenig vorhandenen Pisten komplett für diese Teams gesperrt. Ist der eine Teil dann so abgefahren, dass kein Schnee mehr vorhanden ist sondern nur noch Geröllmasse herumliegt, wird der nächste Teil der Piste für die "eher erfolglosen Teams dieser Welt" gesperrt. Natürlich geht das Gedrängel und Geschubse am Schlepplift, der einen im Sommer nur bis 14:00 nach oben zieht, genauso weiter, wie an der Gondel. Supernervig! Das Liftpersonal war übrigens genauso nervig. Anstatt dem einen oder anderen Anfänger oder kleinem Kind mal den Bügel zu reichen wurde nur ungläubig zugeschaut und mit dem Kopf geschüttelt, wenn es mal wieder nicht klappte mit dem Einstieg. Ich fahre seit meiner Kindheit Ski und seit 10 Jahren Snowboard aber soetwas habe ich noch nie erlebt.
Die Nerverei sollte allerdings belohnt werden, denn es schneite über Nacht und das Ende August... Ein herrlicher Tag erwartete uns, strahlender Sonnenschein und knallblauer Himmel.
Als wir unseren Snowboardtag dann beenden wollten, da wir noch einen Termin zum Raften hatten, erwartete uns eine böse Überraschung. Stromausfall! Alles stand bzw. fuhr auf Notstrom. Nach 4 Stunden wurden wir schließlich von einem Pistenbully nach und nach evakuiert. und waren am Tuxer Fernerhaus angekommen. Dort mußten wir dann auf die nächste Gondel umsteigen. Hier warteten einige 100 Leute, da die Gondeln auf Notstrom sehr langsam fuhren, dauerte auch das gute 2 Stunden. (Wanderer mußten übrigens nicht anstehen, die wurden mit Hubschraubern ins Tal geflogen...) Die Fahrt in der Gondel, die übrigens heiß, wie eine finnische Dampfsauna war(es war August) dauerte auch nochmal eine 3/4 Stunde. Nach 6h und 45 min. kamen wir auf der Mittelstation an, von wo uns dann Taxis ins Tal bringen sollten. Leider wartete dort kein einziges Taxi und auf die Frage, wann wir denn mit einem rechnen könnten wurde nur mit den Schultern gezuckt und gesagt man könne ja nicht ständig anrufen, es würden schon welche unterwegs sein. Leider hatte die Gastronomie schon geschlossen und man hatte nicht einmal daran gedacht, dass die Leute nach 7 Std. Evakuierung evtl. Durst haben könnten und ein paar Kisten Wasser organisiert (es war übrigens immernoch August). Doch schließlich ein Lichtblick: die Taxis rollten an und nach einer halben Stunde am Rande des Abgrunds waren wir im Tal. Die größte Frechheit allerdings war, dass man uns auch noch angelogen hatte und behauptete, im gesamten Tuxer Tal sei der Strom ausgefallen. Bullshit, denn unsere Gastgeber hatten den ganzen Tag Strom. Die ganze Aktion war äußerst unprofessionell, denn schließlich mußten wir ja nicht vom Mt. Everest evakuiert werden.
Ich habe mir ein Feuerzeug vom Hintertuxer Gletscher gekauft, was nur zu gut wiederspiegelt, wie lästig wir Touristen zu sein scheinen. Da steht drauf: Lieber Fremdenverkehr, als gar kein Verkehr...
Im Sommer werde ich den Gletscher auf alle Fälle meiden, es lohnt sich nicht und ist für die 3 Pisten und einen unpräparierten Funpark einfach zu teuer.
Ich fahr lieber wieder nach Mayrhofen, Sölden oder im Frühling zum Stubaier Gletscher, als mir das nochmal anzutun!!!