Forum Dachstein West
Thema: Skiausflug in Gosau
Verfasst am: 10.01.2011 10:50:56
Schneespaß im Salzkammergut
Das Wochenende: Frei! Der Wetterbericht: Schneefall bis Sonne. Erstmals gehe ich Skifahren in die Gosau.
Der Blick aus dem Fenster um 8 Uhr Früh verspricht: wolkig bis heiter. Passt! Raus aus dem Bett und Bruder samt Skiausrüstung ins Auto gepackt. Die Gosau empfängt uns zu Beginn grau und nebelig. Die Berge ragen eng und weiß in den Himmel, die Bäume am Straßenrand biegen sich ob der Schneelast. Vor lauter Vorfreude auf das bevorstehende Vergnügen auf zwei Brettern parken wir gleich bei der ersten Gelegenheit, bei der Talstation der Hornspitzbahn, um ins Dachstein-West-Skigebiet einzusteigen. Es ist verdammt kalt, doch – Wettergott sei Dank – nicht windig.
An der Kasse lassen wir uns von einer grauhaarigen Dame fast 70 Euro abknöpfen. Sie ist wohl neu, denn die beste Skihütte für den Einkehrschwung kennt sie nicht. Der Liftwart springt ein: „Die Go-Gosau!“ „Schweinisch“, denken wir und können die Hütte auf der großen Gebietstafel gar nicht finden. Der kleine Taschenplan, den uns die Dame reicht, ist offensichtlich aktueller und hat auch die Gaststätte eingezeichnet.
Am Sessellift erklärt uns ein Gmunder das Gebiet: „Fahrt’s nach Annaberg. Dort ist es besonders schön.“ Mittlerweile hat sich die Wolkendecke ein wenig gelichtet und die Sonne blitzt zwischen den Bäumen hervor. Es verspricht ein schöner Tag zu werden. Wir testen unsere noch müden Muskeln bei einer ersten „Übungsfahrt“. Die Zehen sind kalt. Die Fingerspitzen auch und wir wollen ja eh weiter, Richtung Annaberg.
Zwischen Hornspitz und Edtalm taut der Körper auf. Wir wedeln und „bogerln“uns bis zur Piste Nummer 9. Auf den breiten bis engen Fahrbahnen und flachen bis mäßig steilen Hängen begegnen uns Väter mit ihren Knirpsen, die mit Sicherheitsweste und Helm die Piste runterflitzen. Wir treffen auf vereinzelte Schulskigruppen und ältere Herren, die gekonnt Telemarken sowie ein paar Snowboarder, die sich wohl das erste Mal auf einem Brett probieren. Zeitlupentempo, sag ich nur. Im Tal angelangt steigen wir in die Gondelbahn. Sie bringt uns – mit Blick den Dachstein – auf die Zwieselalm.
Oben angelangt: Fotostopp. Das Bergpanorama entlockt nicht nur den fünf Mädls neben uns ein „Wow“, sondern auch meinem Bruder: „Echt genial!“ Wir fahren über den Riedlkopf bis nach Astauwinkel. Doch nachdem uns die 17er-Strecke nicht ganz überzeugt – eine präparierte Straße, die sich scheint’s ewig talwärts windet – beschließen wir nicht weiter gen Westen zu wedeln, sondern wieder Richtung Gosau.
Gemächlich folgen wir den gelben Schildern, die uns zu unserem Ausgangspunkt lotsen. Über Sessellifte und Schlepper bis hin zu einem orange gepolsterten Lift, der uns den Po heizt. Oder bilden wir uns das nur ein? Die Wärme fühlt sich auf jeden Fall gut an, dazwischen hatte ich schon das Gefühl, mir friert das Hirn ein. Trotz Skibrille und Helm.
Der Schwere unserer Glieder gesellt sich eine Schwere im Bauch. Wir nutzen unsere Restenergie für die Abfahrt, fürs „Aus-den-Schuhen-schälen“ und geben die Liftkarte ab – hier entdecke ich eine Infobroschüre zur „Salzkammergut Wintercard“, erhältlich „kostenlos beim Kauf eines Drei- oder Mehrtagesskipasses“ und „Bis zu 25% Ermäßigung bei Museen, Bäder/Wellness, Pferdeschlittenfahrten, Salzbergwerke, Skiverleih, Skischule, ...“ steht da geschrieben. Wenn ich das vorab gewusst hätte... Das nächste Mal. Wir machen uns auf den Heimweg.
Das Wochenende: Frei! Der Wetterbericht: Schneefall bis Sonne. Erstmals gehe ich Skifahren in die Gosau.
Der Blick aus dem Fenster um 8 Uhr Früh verspricht: wolkig bis heiter. Passt! Raus aus dem Bett und Bruder samt Skiausrüstung ins Auto gepackt. Die Gosau empfängt uns zu Beginn grau und nebelig. Die Berge ragen eng und weiß in den Himmel, die Bäume am Straßenrand biegen sich ob der Schneelast. Vor lauter Vorfreude auf das bevorstehende Vergnügen auf zwei Brettern parken wir gleich bei der ersten Gelegenheit, bei der Talstation der Hornspitzbahn, um ins Dachstein-West-Skigebiet einzusteigen. Es ist verdammt kalt, doch – Wettergott sei Dank – nicht windig.
An der Kasse lassen wir uns von einer grauhaarigen Dame fast 70 Euro abknöpfen. Sie ist wohl neu, denn die beste Skihütte für den Einkehrschwung kennt sie nicht. Der Liftwart springt ein: „Die Go-Gosau!“ „Schweinisch“, denken wir und können die Hütte auf der großen Gebietstafel gar nicht finden. Der kleine Taschenplan, den uns die Dame reicht, ist offensichtlich aktueller und hat auch die Gaststätte eingezeichnet.
Am Sessellift erklärt uns ein Gmunder das Gebiet: „Fahrt’s nach Annaberg. Dort ist es besonders schön.“ Mittlerweile hat sich die Wolkendecke ein wenig gelichtet und die Sonne blitzt zwischen den Bäumen hervor. Es verspricht ein schöner Tag zu werden. Wir testen unsere noch müden Muskeln bei einer ersten „Übungsfahrt“. Die Zehen sind kalt. Die Fingerspitzen auch und wir wollen ja eh weiter, Richtung Annaberg.
Zwischen Hornspitz und Edtalm taut der Körper auf. Wir wedeln und „bogerln“uns bis zur Piste Nummer 9. Auf den breiten bis engen Fahrbahnen und flachen bis mäßig steilen Hängen begegnen uns Väter mit ihren Knirpsen, die mit Sicherheitsweste und Helm die Piste runterflitzen. Wir treffen auf vereinzelte Schulskigruppen und ältere Herren, die gekonnt Telemarken sowie ein paar Snowboarder, die sich wohl das erste Mal auf einem Brett probieren. Zeitlupentempo, sag ich nur. Im Tal angelangt steigen wir in die Gondelbahn. Sie bringt uns – mit Blick den Dachstein – auf die Zwieselalm.
Oben angelangt: Fotostopp. Das Bergpanorama entlockt nicht nur den fünf Mädls neben uns ein „Wow“, sondern auch meinem Bruder: „Echt genial!“ Wir fahren über den Riedlkopf bis nach Astauwinkel. Doch nachdem uns die 17er-Strecke nicht ganz überzeugt – eine präparierte Straße, die sich scheint’s ewig talwärts windet – beschließen wir nicht weiter gen Westen zu wedeln, sondern wieder Richtung Gosau.
Gemächlich folgen wir den gelben Schildern, die uns zu unserem Ausgangspunkt lotsen. Über Sessellifte und Schlepper bis hin zu einem orange gepolsterten Lift, der uns den Po heizt. Oder bilden wir uns das nur ein? Die Wärme fühlt sich auf jeden Fall gut an, dazwischen hatte ich schon das Gefühl, mir friert das Hirn ein. Trotz Skibrille und Helm.
Der Schwere unserer Glieder gesellt sich eine Schwere im Bauch. Wir nutzen unsere Restenergie für die Abfahrt, fürs „Aus-den-Schuhen-schälen“ und geben die Liftkarte ab – hier entdecke ich eine Infobroschüre zur „Salzkammergut Wintercard“, erhältlich „kostenlos beim Kauf eines Drei- oder Mehrtagesskipasses“ und „Bis zu 25% Ermäßigung bei Museen, Bäder/Wellness, Pferdeschlittenfahrten, Salzbergwerke, Skiverleih, Skischule, ...“ steht da geschrieben. Wenn ich das vorab gewusst hätte... Das nächste Mal. Wir machen uns auf den Heimweg.